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User-Kommentare: (232)Seiten: «  1 2 [3] 4 5 6 7   »
10.11.2023, 19:11 Gold Of The Aztecs (52 
Eigentlich immer wieder faszinierend, wie unterschiedlich geschmäcker sind: gefühlte 12 fps in einer mauen 16-Farben (!) Spielewelt wär' ein grafischer Hochgenuss. Ich andererseits finde es traurig, dass sich BB so schlicht überhaupt keine Mühe bei der Grafik gaben. Was auf einem Atari ST vielleicht gut aussah, war schon damals schlicht zu wenig für den Amiga. Und schlechte Ports hatte der Amiga leider zuhauf.

Auch der Einwurf mit der doch guten Spielbarkeit fasziniert mich: Die Spielfigur bewegt sich so behäbig, dass einem glatt die Hand am Joystick einschläft. Schießen und Springen geht nicht. Generell sind die Sprünge ein Thema für sich. Die Rätsel sind oft genug entweder unlogisch oder schlicht so fordernd, dass es keinen Spaß macht.

Aber so unterschiedlich ticken wir Menschen scheinbar.
08.11.2023, 22:40 Edgar Allens Po (3403 
Ich gebe zu, es nie wirklich gespielt zu haben. Ich weiß noch, wie mir damals die mangelhafte Soundkulisse die Stimmung verdarb. Die Grafik finde ich aber doch ziemlich hübsch. Allerdings komme ich mit der Spielmechanik der meisten Spiele gut zurecht, wenn sie nicht vollkommen grottig ist, gehört halt dann zur Herausforderung. Ich denke, es hätte mir schon Spaß gemacht, hätte ich reingefunden.
08.11.2023, 18:26 Retro-Nerd (13903 
Die Spielbarkeit miesrabel? Ganz und gar nicht. Immer wieder merkwürdig, wenn (zu Recht) anerkannte Klassiker so gesehen werden. Die Bitmaps haben zu der Zeit fast immer am Atari ST programmiert und das dann (bis auf den Sound) 1:1 auf den Amiga konvertiert. Die hatten technisch so ihre Probleme mit Scrolling und Animation. Aber Gods spielt sich trotz einiger technischer Unzulänglichkeiten gut bis sehr gut. Die erste Welt ist noch recht einfach. Danach zieht der Schwierigkeitsgrad aber immer weiter an. Das größte Manko war der Sprung, aber da gab es sogar auch mal einen WHDLoad Patch, der den etwas ausbessert. Tolles Action-Action Adventure, auch heute noch.
08.11.2023, 13:53 0230000db (390 
War ein nettes Spiel. Fühlte sich sehr europäisch an vom Design, der Farbgebung und den Figuren. Habe es gern bis zum letzten Gegner gespielt, dann hat mich die Lust verlassen. Es schien nicht mal besonders schwer zu sein, aber ich wollte keine weitere Zeit investieren, was ich heute noch bedaure. Den Chorgesang des Intros habe ich heute noch im Ohr.
08.11.2023, 13:02 v3to (2058 
Kann mich der Kritik nicht wirklich anschließen. Die Grafik ist sehr sorgsam gepixelt und das Spiel vom Gameplay her ein gut ausbalancierter Action/Puzzle-Platformer. Von der Technik her ist es ein ST-Spiel. Das ist halt so, aber das nimmt mMn dem eigentlichen Gamedesign nichts weg.

Für mich selbst ist es neben Chaos Engine mein liebstes Bitmap-Brothers-Game und auch das einzige Spiel des Teams, wo der Ingame-Shop was taugt.
Kommentar wurde am 08.11.2023, 14:07 von v3to editiert.
08.11.2023, 11:52 Edgar Allens Po (3403 
Ein Mensch kann nicht springen, ohne vorher in die Hocke zu gehen. Und je höher er springen will, desto mehr muss er in die Hocke.


Bei den Soundeffekten ist das Manko, dass es immer wieder Momente der absoluten Stille gibt. Das ist zum Beispiel bei "Alien Breed" viel genialer gemacht. Dort gibt es auch nur SFX, aber so gut, dass Musik sogar vielleicht eher stören würde. Die Titelmusik finde ich gar nicht mal so genial, sie fängt interessant an (wenn auch irgendwie zu hip für das Spiel-Szenario), doch bietet das Stück im Verlauf strukturell nur noch wenig.

Ansonsten finde ich die Grafik von "Gods" schon recht hübsch, aber technisch eher mau in die Szene gesetzt.


Mir gefiel es früher schon nicht besonders.
Kommentar wurde am 08.11.2023, 11:57 von Edgar Allens Po editiert.
08.11.2023, 11:35 Gold Of The Aztecs (52 
Wie ein Poster auf Lemon Amiga mal rezensierte: Ein sehr mittelmäßiges Spiel, welches trotzdem immer wieder in irgendwelchen Top Amigaspiele-Listen auftaucht.

Ich kam damals zur Amiga Zeit nicht dazu, Gods zu spielen. Erst zu Emulationszeiten kam ich damit aufgrund der fast euphorischen Bewertungen mit Gods in Berührung. Und was soll ich sagen: Enttäuschend ist hier das Wort der Stunde.

Grafisch ist es interessant, aber technisch völlig unzureichend. Fast schon billig vom Atari ST portiert. Langweilig, ohne wirkliche Abwechslung. Und ruckelig. Also bei weitem nicht das, was manche Kommentatoren sugerieren. Man erzählt zwar vom "Bitmap Brothers Stil", aber der verantwortliche Grafiker Mark Coleman ist für die grafisch schwachen BB Titel zuständig gewesen. Sein Markenzeichen: Langsame, ruckelige Grafik. Farbarm. Und Atari-ST optimiert.

Die Unterschiede vom Titelbild/Introbild zu Spielfigur sind immer mal für einen Schmuntzler gut. Aber zeigen gut auf, dass für die Grafik scheinbar zu wenig Ressourcen (oder mangelndes Engagement) zur Verfügung standen.

Soundtechnisch ist Gods auch differenziert zu betrachten: Der Introsong ist schlicht allererster Güte. Punkt. Und dann? Mit Musikuntermalung (abgesehen vom kurzen Musikstück am Ende eines Levels) ist es sonst mau.
Jedoch ist der SFX wiederum gut. Nicht das "uch, uch". Das klingt albern. Aber die Explosionen der Gegner oder der Schrei dabei. Wenn Gegenstände auf den Boden fallen, klingt das schlicht genial.

Alles in allem soundtechnisch ist das für 1991 zu wenig. Man hätte schlicht parallel zu den SFX auch Hintergrundmusik intergrieren müssen.

Und jetzt kommt der größte Schwachpunkt: Die Spielbarkeit. Und auch da kann man getrost den Rezensenten von Lemon Amiga zu Rate ziehen. Die Spielbarkeit ist schlicht miserabel. Sei es die unsäglich langsame Bewegung des Chars. Oder die wirklich bescheuerte Tatsache, dass vor jedem Sprung der Char einen Kniefall macht, der nicht nur albern ist, sondern auch Zeit raubt. Und während des Sprungs ist Schießen in einem Baller-Plattformer nicht möglich.

Und ja, die Spielbarkeit ist wohl eines der wichtigsten, wenn nicht gar das wichtigste Kriterium.

Ich kann nachvollziehen, dass viele Amiganer sich gern an die Zeit mit Gods erinnern. Nach heutigen Maßstäben ist es aber ein gänzlich mittelmäßiges Spiel, welches damals halt auch nicht gut war.

Aber ich geh da dann doch zu sachlich dran. Das, was ich Gods ankreide, sehe ich bei Gold Of The Aztecs nicht (so schlimm) Weil ich dieses Spiel damals schon gespielt hab. So ist das halt mit der Nostalige ;-)
Kommentar wurde am 08.11.2023, 11:46 von Gold Of The Aztecs editiert.
20.05.2023, 14:25 Edgar Allens Po (3403 
Ah, okay. Röhre ist nicht gleich Röhre. Hätte mich auch gewundert, warum diese Fernseher so fett sind, wenn da nur so ne kleine Röhre drinsteckt. Die sind ja winzig in den Verstärkern.
20.05.2023, 14:11 nudge (2032 
Edgar Allens Po schrieb am 20.05.2023, 11:16:
Also im Musikerbereich sind ja Röhren nach wie vor recht hoch im Kurs. Röhren für Mikrofone, Verstärker und so. Die werden auch noch hergestellt. Gibt wohl weltweit noch zwei oder drei Werke, die das machen. Ich denke jedoch mal, das sind andere Röhren als im Fernseher, oder?
Verstärker-Röhren, die seit den 60ern mehr und mehr durch Transistoren ersetzt werden, sind was völlig anderes als Bildröhren mit Loch- oder Streifenmaske für Fernseher oder Minitore.
20.05.2023, 11:16 Edgar Allens Po (3403 
Also im Musikerbereich sind ja Röhren nach wie vor recht hoch im Kurs. Röhren für Mikrofone, Verstärker und so. Die werden auch noch hergestellt. Gibt wohl weltweit noch zwei oder drei Werke, die das machen. Ich denke jedoch mal, das sind andere Röhren als im Fernseher, oder?
20.05.2023, 09:48 nudge (2032 
Fürstbischof von Gurk schrieb am 20.05.2023, 08:46:
Die Fernsehtechniker werden aber auch nicht zahlreicher in den kommenden Jahren...
Ich habe mit einem alteingesessen Radio- und Fernsehtechniker gesprochen. Sobald die ältere Kunden-Generation tot ist, die ihre Sender nicht selber einstellen können wenn im Kabel die Kanäle umsortiert werden oder ein neues Gerät in Betrieb genommen werden muss, wird es den Beruf wohl nicht mehr geben. Die modernen Fernseher kann man auch nicht mehr klassisch reparieren, sondern nur Display oder Hauptplatine (sieht aus wie ein PC Mainboard) tauschen.
20.05.2023, 08:46 Fürstbischof von Gurk (1770 
"Aber viele Röhren wird man noch reparieren können."

Die Fernsehtechniker werden aber auch nicht zahlreicher in den kommenden Jahren...
20.05.2023, 07:19 Retro-Nerd (13903 
Nein, sicher nicht. Das wurde alles vor vielen Jahren auf LCD/LED Technik umgestellt. Keiner stellt mehr Röhren her. Angeblich haben die Chinesen vor ein paar nochmal Jahren schrottige Geräte gebaut (vielleicht NOS Bauteile), keine Ahnung ob das wirklich stimmt. Aber viele Röhren wird man noch reparieren können. Gebaut wurde ja bis in 2008, oder so. Philips angeblich bis 2011. Sooo extrem alt sind die jetzt auch noch nicht.
Kommentar wurde am 20.05.2023, 07:24 von Retro-Nerd editiert.
20.05.2023, 06:36 Twinworld (2777 
Edgar Allens Po schrieb am 19.05.2023, 12:27:
Dann gibt es ja noch das Problem, dass es Röhren-Bildschirme eigentlich nicht mehr gibt und irgendwann auch die letzten alten Geräte den Geist aufgeben. Oder gibt es noch eine Firma, die für die Hardcore-Freaks noch neu produziert?



Warum eigendlich nicht,Schallplatten werden auch wieder gepresst und das auf 100 Jahre alten Maschienen.
Dann werden natürlich auch Schallplattenspieler wieder hergestellt.
19.05.2023, 19:50 Retro-Nerd (13903 
Vor allem sollte man die Bildgröße nicht unterschätzen. In 65 Zoll macht das schon echt Laune, und man muß nicht zwingend so dicht vor der Glotze sitzen. Ich habe natürlich auch noch 2 Sony Trinitron 21 Zoll Röhren, die ich ab und wann noch nutze. Mit echter Hardware ist da halt der Input Lag gleich Null.
Kommentar wurde am 20.05.2023, 18:46 von Retro-Nerd editiert.
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