Mal nochmal was Anderes und eventuell Wichtiges! Je nach dem!
Man konnte heute bei uns an keinem Zeitungsstand vorbeigehen, ohne das man überall in dicken Großbuchstaben damit konfrontiert wurde, dass findige Wissenschaftler herausgefunden haben, dass uns noch knapp dreizehn Jahre bleiben, um gegen den drohenden absoluten Welt - und Klimakollaps anzugehen! Dreizehn Jahre sind auf die globalen Brandherde angerechnet nicht viel Zeit! eigentlich verstehe ich die Nachricht auch als Aufruf an alle mündigen Geister, derer tummeln sich ja Einige hier in diesem Forum, die sich Gedanken machen sollten und eventuell schon im Kleinen Taten sprechen lassen sollten! Vor dem Hintergrund unseres Anspruchs, die Weltherrschaft zu übernehmen, sollten wir Unsere Aktionen beschleunigen, denn einen toten Planeten zu beherrschen und nach unseren Vorstellungen zu formen macht ja auch nicht soviel Freude!
Also Community, wo können WIR anfangen? Was können WIR tun? Wann fangen WIR an?
Ist ja interessant das du das gerade anscheidest wo gerade im "Mein Auto" Fred über die Vorzüge eines V8 Motors gefachsimpelt wird :cen:
Im Grundegenommen müssten wir alle unsere Autos abschaffen.
Um mal ein Beispiel zu nennen. Und halt den öffentlichen Nahverkehr nutzten.
Ich beim privaten PKW ist nunmal der hauptschuldige zu finden.
Also schon sehr hart sicherlich für einige
Aber auch die Flugpreise müssten eigentlich viel teurer sein.
Alternativ könnten wir aber zunächst mal die USA übernehmen, denn dort sitzten die größten Umweltsünder.
Dort wird ja pro kopf ein vielfaches an Energie verbraucht wie in den anderen Industrieländern.
Danach könnten wir Denen ihre Klimaanlagen verbieten. Nur noch Ein Auto pro Famile zulassen, diese Riesigen Rasenmäher mitgezählt.
Sowie Los Angeles Trockenlegen.
damit wäre schon viel gewonnen
@lonely:
Aber was kann man konkret jetzt und hier tun?
Australien fängt mit den Glühbirnen an, gute Idee, zumindest ein Anfang! Bei Ikea sind die Energiesparbirnen auch nicht sonderlich teuer und halten tun se auch länger!
Öffentliche Verkehrsmittel sind eine gute Idee, nur weiß die Deutsche Bahn nicht so viel davon!
Naja, und die ganzen Stromfresser die man in der Wohnung hat! Ständig alles im Standby- Betrieb und frisst und frisst!
Habe mich erkundigt wegen Plasma-, bzw. LCD-Bildschirmen und der nette Herr im Fachgeschäft teilte mir mit, dass ein normaler Fernseher der neuen Generation im Schnitt zwischen 50 und 70 Watt mehr Energie frisst als die alten Brüder! (Nein, ich war nicht bei Saturn, die da sind sind teilweise schon mit der frage nach dem Klo überfordert!)
Also, auch eine Überlegung wert!
Dazu kommt natürlich auch der Müll, der in einem normalen Haushalt so anfällt! Teilweise katastrophal, bin schon so weit, darüber nachzudenken, ob man fürs Baby nicht Mehrweg - Stoffwindeln besorgen sollte! Was alleine bei der Herstellung einer Windel an Ressourcen und Energie verschwendet wird ist der Hammer! Nicht vergessen all die Kunststoffe, die verarbeitet werden (habe alles gesehen, früher um Geld zu verdienen bei Procter und Gamble am Fließband gearbeitet)!
Gibt doch mannigfaltige Möglichkeiten um etwas Rücksicht auf unsere Umwelt zu nehmen! Amerika enttechnisieren ist nur eine von Vielen!
Vielleicht können wir ja mal ein paar Gedanken sammeln, bin auf jeden Fall dankbar für nützliche Tipps alleine schon für den Hausgebrauch!
@duke:
Natürlich sollst Du Deinen Computer behalten! ;)
Im Endeffekt ist doch eh alles egal was man tut! Weil sich auch nach solchen "Studien" absolut nichts ändern wird! Ganz im Gegenteil! Für die Menschen zählt nur das heute, sprich Geld und Luxus. Was morgen ist, ist doch den meisten scheiß egal! Traurig aber war. Meiner Meinung nach ist es schon zu spät!
Zitat von: kultboy in 23.02.2007, 17:10
Im Endeffekt ist doch eh alles egal was man tut! Weil sich auch nach solchen "Studien" absolut nichts ändern wird! Ganz im Gegenteil! Für die Menschen zählt nur das heute, sprich Geld und Luxus. Was morgen ist, ist doch den meisten scheiß egal! Traurig aber war. Meiner Meinung nach ist es schon zu spät!
Zum Einen hast Du wahrscheinlich ein wenig Recht, zum Anderen denke ich aber, dass genau solch eine Haltung es noch viel schlimmer macht! Wenn es darum ginge, könnte ich auch hingehen und grundsätzlich alles vergessen! Ich glaube und ich wünsche, dass es nicht zu spät ist, dass wir menschen dahingehend mal langsam einen andere Einstellung an den Tag legen und wenigstens ein bisschen was tun! Egoismen und Neid, Faulheit und Parasitentum einfach mal etwas verdrängen! Das wäre schön! B)
Konkret ok:
Im Haus & Wohnen:
- Enerigiesparbirnen, und vieleicht auch zusehen das mann nicht überall Licht anlässt.
- Nicht in allen Räumen ständig heizen, Im schlafzimmer muss zum beispiel nicht.
- Sämtliche Standbyleuchten Abschalten, fernseher, Videorecorder etc.
- Falls möglich in einem Haus wohnen das gut Isoliert wurde, oder gegebenenfalls selber etwas Isolieren
- Auch das Heizungssystem sollte am besten auf neuem Stand sein
- Allgemein lieber in einer etwas kleineren wohnung Wohnen.
Auto:
- Wenn Auto, dann ein kleines. Für kleine Wege möglichst Zu Fus, mit dem Fahrad. In Die InnenStadt ist sowieo schöner ohne Auto. Selbst wenn mann ein Auto hat auch mal die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen.
- Falls möglich auch fahrgemeinschaften Bilden, zum beispiel zur Arbeit
- In hohen gängen und Langsam fahren.
Stadt der Kurzen Wege:
Das ist ein Städtebauliches Konzept bei dem Wohnen, Arbeiten & Einkaufen möglichst nah beieinander liegen sollen.
Dadurch werden dann nur sehr kurze Wege zurückgelegt und erheblich an Energie gespaart.
Zunächst sind da natürlich die Städte in der Verantwortung, aber mann selber kann das auch steuern und unterstützen.
Indem mann zum beispiel Nah an seinen Arbeitsplatz zieht. Und auch die in der nähe gelegenen Einkaufsmöglichkeiten wählt. bzw dort wohnt.
So Einkaufszentren "auf der Grünen Wiese" sollte mann also meiden - zum Beispiel Media Markt :cen:
Konsum allgemein:
Im Prinzip ganz einfach weniger Konsumieren, Denn alles was hergestellt wird, hat natürlich Energiekosten.
Wenn mann konsumiert müsste mann quasi darauf achten welche Produkte denn nun mehr Energie kosten.
Da wirds nun schon etwas schwieriger.
Bei Nahrungsmitteln kann mann aber darauf achten, das sie einen möglichst kurzen Transportweg hinter sich haben.
Also möglichst aus Deutschland oder gar aus der Region stammen.
Bei anderen Produkten kann mann das oft nicht mehr, da vieles ja nur in Asien etc. hergestellt wird.
Nicht immer überall auf dem neuesten Stand sein zu müssen ist aber schonmal ne gute sache.
Also sind wir hier in dem Bereich als Retroforum ja gar nicht mal so schlecht aufgestellt.
Da hätte ich auch schon nen Spruch für.
"Think Retro - Save Energie"
Urlaub:
Nicht in den Urlaub Fliegen.
Bahn oder auch Schiff als Transportmittel sind ok.
Ich sehs leider so wie Kultboy, was nützt es, wenns einer macht, die anderen sich wiederum einen Dreck drum scheren.
Sollte man per Gesetz einiges erlassen, dann hätte ich aber auch keine Probleme auf Auto, Fernseher etc. zu verzichten.
Übrigens wäre ich dafür PCs zu verbieten und Amigas einzusetzen. Müßte doch auch sparsamer sein. :D
Schöne Liste lonely! :oben:
@deathrider:
Ich verstehe was Du und Kulty meinst, aber siehst Du nicht, dass genau darin das Problem liegt?
Davon ab, es wird immer nach Mündigkeit und weniger Reglementierung geschrieen und dann soll der Staat alles gesetzlich regeln? das kann es doch nicht sein! Ausserdem, was meinst Du wie groß das Geschrei dann wäre! Nein, ich bin sicher, das fängt bei jedem Einzelnen selber an! Ist natürlich schwer und ich bin wahrscheinlich auch nicht gerade vorzeigbar! Aber es muss doch irgendwie funktionieren!
@lonely:
Siehst ist doch schon einmal ein echt guter Anfang! Und daran ist nichts, was nicht jeder irgendwie ohne grosse Schwierigkeiten leisten kann!
Lässt sich sicher noch ergänzen!
Naja, ich kann immerhin behaupten, dass ich sparsam mit Strom umgehe und größtenteils öffentliche Verkehrsmittel benutze.
Nur wie willst du cassidy die Leute erreichen? Medien sind gut, nur auf jeden intelligenten folgt auch ein dummer Mensch. B)
Jo klar die Liste lässt sich mit Sicherheit erweitern.
Das sind ja nur die Dinge die mir Spontan eingefallen sind.
Die Städtebaulichen sachen hab ich noch von der Uni im kopf, allein in dem bereich lässt sich ne Menge machen ohne das es für jemand einen Nachteil bedeutet. Halt nur organisatorische dinge im prinzip.
Hab jetzt auch nur Dass aufgeschrieben auf dass wir selber einen Einfluss haben können.
Selbst auf die Produkte haben wir ja mit unseren Konsumverhalten einen großen Einfluss.
Dann gibts natürlich noch ne Menge Dinge die der Staat machen muss.
da müsste mann dann falls möglich mit seiner wählerstimme einfluss nehmen.
@deathrider:
Ich verbinde da jetzt keinen missionarischen Eifer mit und bin auch nicht ganz so naiv zu glauben, dass dieser Beitrag hier viel ändert! Aber irgendwo und irgendwie muss man ja anfangen! Oder? Ständig gleichgültig sein und denken das dass eh alles nichts bringt ist in meinen Augen kein guter Ansatz! Ich denke auch, dass man gewisse Veränderungen nur mit Aufklärung, Auseinandersetzung und vermittelter und im Falle meiner Kinder oder Schützlinge (nettes Wort) mit vorgelebter Bildung erreichen kann! Und, die Tatsache, dass auch Du Dich leicht sträubst zeigt eigentlich, dass mit dem von mir angeregten Thema ein gewisser Nerv getroffen wird!
Ursächlich habe ich es in erster Linie ja auch nur angeregt um zu erfahren wer wie und wo eventuell Ideen hat! Weil, grundsätzlich macht mir das eine Heidenangst! Leute, ich habe Kinder und der Gedanke, dass die in einer Welt voll Scheiße, Gleichgültigkeit und dann wahrscheinlich riesigem Chaos aufwachsen lässt mich echt schlecht schlafen!
@lonely:
Hast vollkommen Recht! Gerade das Konsumverhalten ist fast schon so stark wie eine Wählerstimme (wenn man es in Relation setzt)! Auffällig in diesem Zusammenhang ist auch, daß mittlerweile viele Menschen besser informiert sind, was sie als nächstes günstig irgendwo kaufen können oder sich im Fernsehen anschauen, als das sie wissen welche Richtung ihre aktuell regierenden Politiker anstreben! Wenn sie denn wissen wer das ist!
Zitat von: cassidy in 23.02.2007, 20:30
@deathrider:
Ich verbinde da jetzt keinen missionarischen Eifer mit und bin auch nicht ganz so naiv zu glauben, dass dieser Beitrag hier viel ändert! Aber irgendwo und irgendwie muss man ja anfangen! Oder? Ständig gleichgültig sein und denken das dass eh alles nichts bringt ist in meinen Augen kein guter Ansatz! Ich denke auch, dass man gewisse Veränderungen nur mit Aufklärung, Auseinandersetzung und vermittelter und im Falle meiner Kinder oder Schützlinge (nettes Wort) mit vorgelebter Bildung erreichen kann! Und, die Tatsache, dass auch Du Dich leicht sträubst zeigt eigentlich, dass mit dem von mir angeregten Thema ein gewisser Nerv getroffen wird!
Ursächlich habe ich es in erster Linie ja auch nur angeregt um zu erfahren wer wie und wo eventuell Ideen hat! Weil, grundsätzlich macht mir das eine Heidenangst! Leute, ich habe Kinder und der Gedanke, dass die in einer Welt voll Scheiße, Gleichgültigkeit und dann wahrscheinlich riesigem Chaos aufwachsen lässt mich echt schlecht schlafen!
Das finde ich auch richtig so, dass man sich Gedanken machen sollte. Mein erster Gedanke war heute:
In 13 Jahren? Sollte ich überhaupt noch Kinder in die Welt setzen? Habe Angst. :angst:Ich hab schon als Kind mit dieser Sorge gelebt, was passiert, wenn die Welt durch uns zu Grunde geht? Trotz massiven Nachdenkens bin ich nur wenig schlauer, dafür haarloser, weil mein Verstand nicht mehr aufhört das denken sein zu lassen.
Wie gesagt versuche ich im Einklang mit mir selbst, mit der Natur zu leben. Ich versuche so gut es geht einen Mindestbedarf für alles mögliche bei mir zu entdecken, sei es Nahrung oder Technik (auch des Geldes wegen :))
Dadurch kann ich mit vielen Dingen gut haushalten. Ob nun Gesetze etwas bringen würde sich zeigen. Ich glaube aber schon, dass es einiges bringen würde, wenn jeder nur vom Staat ein gewisses Kontingent an Ressourcen bekommen würde : Sprit, Energie - sei es nur für eine Woche, damit alle mal lernen, sparsamer zu sein. Ich will nicht alles auf den Staat schieben, jeder soll sich an die Nase packen, aber weder auf dich noch auf mich kann und wird man hören. Aber die Leute die Macht haben, können gehört werden.
Gleichgültig ist mir nix, denn ich sehe es wie George Bernard Shaw:
Das schlimmste was man einem Menschen antun kann ist ihn nicht zu hassen, sondern ihm gleichgültig zu sein. Ich denke, dass kann man auf alles übernehmen.
Zitat von: dn4ever in 23.02.2007, 22:42
Zitat von: lonely-george in 23.02.2007, 11:27
Ne danke, um das zu schauen muss mann den Real Player Runterladen.
Den hatte ich vor paar Jahren auch mal und der wollte sich überall einnisten, obwol der gar nicht so toll ist.
Nö, stimmt gar nicht.
Windows Media über Windows Media Player kann man auch auswählen!
Brauch keinen REAL Player.
Gut danke, werds dann morgen nochmal versuchen. :)
Weiß gar nicht wie man ohne Real Player leben kann. Da kann man ja dann nicht mal die Soundproben bei Amazon hören. Ich find den Player super.
Zu dem anderen weit unwichtigeren Thema: ;)
Was genau passiert denn ansonsten in 13 Jahren?
(bin nämlich auch der Meinung, dass die Menschheit dazu bestimmt ist, sich trotz aller Intelligenz selbst zu vernichten)
Ausserdem gibt es Real Player Alternativen, Quick Time Alternativen und Windows Media Player Alternativen. Und alles sogar in einem Paket. Dann hat man auch nie wieder Probleme...
@Dave: Ohne das Thema jetzt gelesen zu haben, geht es wohl um die sogenannte Klimakatastrophe. Nach irgendeiner neuen Studie, hat der Mensch nämlich noch ca. 13-15 Jahre Zeit um was an seinen CO² Ausstoß ect. zu verändern, ansonsten hätten wir die klimatische Umwelt nachhaltig und irreparabel geschädigt. Sprich, z.B. die globale Erwärmung u.s.w.
Nur wie Weit müsste mann denn den C02 austoß zurückfahren?
ist es so das wir quasi alle von einem Tag zum anderen Auf Auto etc verzichten müssten.
Was wohl kaum passieren wird, oder reicht zum beispiel eine reduktion von 20- 30 %
weil wenn das mehr als dass ist dann kann mann es wirklich vergessen, Niemand wird auf so viel verzichten wollen.
Ausserdem kotzt mich die Ganze sache schon wieder an.
schon vor Jarhzenten wusste mann das es so kommen wird.
Und nu wird auf einmal son wirbel gemacht.
Das ist wie mit dem Rentenproblem
http://www.ftd.de/forschung/164397.html
ZitatDemnach sollte die CO2-Konzentration in der Atmosphäre auf einem Niveau von höchstens 420 ppm (0,42 Promille aller Luftmoleküle) stabilisiert werden. Bei höheren Anteilen sei es "unwahrscheinlich bis sehr unwahrscheinlich", dass eine Erwärmung von zwei Grad Celsius und mehr noch verhindert werden könne, heißt es im Entwurf der Zusammenfassung. Aktuell beträgt dieser Wert bereits 383 ppm, jährlich kommen im Moment weitere 2,5 ppm CO2 hinzu. Nach Einschätzung der IPCC-Experten kann das Zwei-Grad-Ziel durchaus noch erreicht werden, aber "nur in den stringentesten Szenarien" für die Zukunft mit "rascher Einführung neuer und effizienterer Technologien".
Zitat von: lonely-george in 23.02.2007, 15:04
Alternativ könnten wir aber zunächst mal die USA übernehmen, denn dort sitzten die größten Umweltsünder.
Dort wird ja pro kopf ein vielfaches an Energie verbraucht wie in den anderen Industrieländern.
Danach könnten wir Denen ihre Klimaanlagen verbieten. Nur noch Ein Auto pro Famile zulassen, diese Riesigen Rasenmäher mitgezählt.
Sowie Los Angeles Trockenlegen.
damit wäre schon viel gewonnen
Wobei Bush gemerkt hat, dass Umweltpolitik gegenwärtig opportun ist und sich daher freiwillig auf eine Reduktion des CO² Ausstoßes festlegt und Maßnahmen zum Klimaschutz ergreifen will. Allerdings ist er dabei der Meinung, die USA seien, auch verglichen mit Europa, schon heute sehr vorbildlich und internationale Abkommen seien deshalb nicht nötig. :lol: Aber Selbsteinschätzung und vornehme Zurückhaltung waren ja schon immer seine Stärke.
Von diesen Studien habe ich bislang noch nichts gehört, allerdings verträgt dieser Planet anscheinend mehr, als man ihm manchmal zutraut. Schon in den 80ern hat man Wissenschaftler warnen hören, die Ressourcen der Erde seien zur Jahrtausendwende hin verbraucht und nun hat man diese Einschätzung weit nach hinten heraus korrigiert.
Damit will ich nicht sagen: "Macht weiter so, kümmert Euch nicht", aber wie drastisch die Klimaveränderungen dann tatsächlich sein werden, zeigt sich in dreizehn Jahren.
Nun lebe ich ja in einer sehr grünen Stadt und schon zu Grundschulzeiten wurde uns die Wichtigkeit des Umweltschutzes immer wieder eingebläut. Auch meine Eltern legten großen Wert drauf, mich zur Sparsamkeit im Umgang mit Wasser, Strom und Enregie zu erziehen, allerdings eher des Geldes wegen, als für den Umweltschutz.
Wir haben damals auch für Greenpeace gespendet. Keine Ahnung, ob man damit etwas bewegen kann oder konnte. Ist ja (subjektiv) eher still geworden um die.
Ich für meinen Teil jedenfalls versuche durchaus, sparsam und umweltschonend zu leben. Allerdings ist es bei mir auch eher so, dass ich es aus Gründen der Geldersparnis tue und der Umweltschutz dabei ein netter Nebeneffekt ist.
So fahre ich beispielsweise ausschließlich Fahrrad, außer bei größeren Einkäufen oder langen Strecken nehme ich das Auto meiner Freundin.
Des Weiteren trenne ich penibel den Müll und vermeide, einfach etwas in die Landschaft zu schmeißen. Wenn sich alleine daran mal ein jeder hielte... Auch achte ich darauf, nicht zuviel zu heizen, Wasser zu verschwenden oder unnötig Strom zu verbrauchen. Wir haben jetzt auch den Anbieter gewechselt und sind anstatt bei der hiesigen Energiermafia (badenova) nun bei Lichtblick (Ökostromanbieter aus Hamburg). Bei denen spare ich erstens bei unserem derzeitigen Energieverbrauch rund 90 Euro im Jahr, außerdem gewinnen die ihren Strom ausschließlich aus umweltfreundlichen Quellen wie Wasser-, Windkraft und Biomasse. Kein Atomstrom, keine Kohle. Sehr schön ist bei denen auch die Transparenz. Man erfährt genau, woher und zu wieviel Anteilen der Strom aus welchen Quellen kommt. Informiert Euch mal, vielleicht ist das auch etwas für Euch.
Mit dem Thema Energiesparlampen will ich mich auch noch eingehender befassen. Hab' bislang kaum darauf geachtet, will hier aber auch komplett umstellen.
Ansonsten habe ich hier ja schon einige kluge Ansätze gehört:
Jeder Konsum ist Umweltverschmutzung, weil die Herstellung des Konsumgutes Enrgie verbraucht und Abfall erzeugt.
Und ja, stimmt über Euren Konsum ab. Ich würde nicht nur sagen, dass das einer Wählerstimme gleich kommt, das ist sogar weitaus wirkungsvoller!! Schon lange haben sich Wirtschaft und Politik miteinander verschmolzen und wirtschaftliche Interessen regieren die Politik (die wiederum das Land regiert).
Kauft ihr nur noch wiederverwertbare Materialien, wird die Wirtschaft darauf reagieren. Und damit auch die Politik. Siehe Bush.
Wir schauen auch, dass das nächste Auto meiner Freundin dann möglichst schadstoffarm und gering im Verbrauch ist. Schon alleine der finanziellen Einsparnisse wegen.
Ich bin ein großer Naturliebhaber und auch ein Umweltfreund, aber ich gebe zu, sehr oft der Bequemlichkeit Vorrang zu gewähren. Manchen Luxus gönnt man sich einfach, ohne über die (klimatischen) Konsequenzen nachzudenken. Trotzdem glaube ich, sagen zu können, dass ich mich noch mehr um den Umweltschutz bemühe, als die meisten anderen meiner mittlerweile 6 Milliarden Mitmenschen. Gerade in anderen Ländern ist das Thema dieser Problematik teilweise noch nicht wirklich angekommen.
Doch glaube ich, dass es Sinn macht, etwas zu tun. Wenn jeder Mensch sich ein wenig einschränken würde, nähme die Umweltverschmutzung weltweit ab. Und man müsste noch nicht einmal allzu große Sprünge machen, um eine deutliche Verbesserung zu erzielen. Dennoch befürchte ich, wird sich erst etwas tun, wenn es wirklich schon zu spät ist und die Menschen die Folgen so gnadenlos zu spüren bekommen, dass sie wirklich Angst um ihre Existenz bekommen.
Aber gut, cassidy hat Recht, irgendwo muss man anfangen. Jeder sollte seine eigenen kleinen Ziele und Prinzipien haben, nach denen er lebt.
Zitat von: suk in 24.02.2007, 01:39
Ausserdem gibt es Real Player Alternativen, Quick Time Alternativen und Windows Media Player Alternativen. Und alles sogar in einem Paket. Dann hat man auch nie wieder Probleme...
Was verwendest Du denn?
@greg:
ja, so mein ich es! Irgendwie muß man ran und immer nur den Kopf in den Sand ist halt irgendwann zu Ende und zu kurz gedacht! Bei mir verhält es sich ähnlich wie bei Dir, mein großes Laster ist allerdings die Mülltrennung, da ziehe ich gar nicht mit! Alerdings interessiert es hier auch keinen! Haben ein paar grosse Tonnen im Hof stehen, da kommt alles rein und Basta! Schon seltsam!
Ich finde das Umweltschutz-Anliegen cassidys wichtig genug, um ihm einen eigenen Fred einzuräumen, daher habe ich die betreffenden Beiträge mal abgespaltet.
Ein weiteres Thema meiner (bereits vielzitierten) Radio-Dauertour war natürlich der Klimaschutz.
Aus einer dieser Diskussionen eine interessante Beispielrechnung: Würde man lediglich (und jetzt aufgepass) jedes bereits existierende Elektrogerät auf dieser Erde durch ein Exemplar mit der aktuell höchsten Energiesparstufe ersetzen, man könnte den weltweiten Energieverbrauch um 90 (!!!!) % senken.
Kein verändertes Verbauchsverhalten, keine weiteren Maßnahmen, einfach nur die Geräte austauschen. Unglaublich, oder?
Des Weiteren wurde thematisiert, ob man nicht, wie die Australier es bereits vormachen, die Glühbirne verbieten und durch Energiesparlampen ersetzen solle. Immerhin gibt es bereits Gesetze, die es hierzulande verbieten, Elektrogeräte zu verkaufen, die in eine schlechtere Energieeffizienzklasse als "D" eingestuft wurden. Warum also so nicht auch für das künstliche Licht einführen?
Allerdings hat man das problem, dass Energiesparlampen Giftstoffe enthalten und somit auch wieder schädlich sind. Lediglich rund 10 % aller solcher Lampen werden tatsächlich dem Recycling zugeführt, so wie es vorgeschrieben ist. Hunderte Tonnen Quecksilber gelangen jährlich in die Umwelt, weil der Durchschnittsbürger nicht weiß, dass die Enrgiesparlampen in den Sondermüll gehören. Oder er ist einfach nicht Willens.
Wie dem auch sei, hieltet Ihr ein solches Gesetz für sinnvoll?
Absolut für sinnvoll!
Im Moment fühle ich mich überhaupt nicht wohl, wenn ich mir anschaue, welche Kapriolen das wetter zur Zeit schlägt! Das ist doch nicht normal, diese Temperaturen!
Ich habe schon regelrecht Angst!
Ist schon soweit, dass ich die vier apokalyptischen Reiter vorgallopieren sehe!
Haltet Ihr es für machbar, die Innenstädte Autofrei zu bekommen?
Dürfte doch auch im Prinzip kein Problem sein, oder?
Hätte eigentlich nur Vorteile für Jedermann!
Mich kotzen die ganzen Autos Tag für Tag an und wenn man ehrlich ist, ist es doch auch nicht wirklich sooo bequem, mit dem Auto durch eine Großstadt zu gurken!
Tja, Umweltschutz hin oder her, die Deutschen lieben ihr Auto und darauf wird niemand freiwillig verzichten. Und in den anderen Ländern schauts bestimmt ähnlich aus. Ich glaube kaum, dass sich in den nächsten 13 Jahren so viel ändern wird, dass man die Erde noch retten könnte wenn der Bericht stimmt. Die Themen interessieren die Bevölkerung immer nur für wenige Tage. Wen juckt das Thema Feinstaub denn noch? Und die minimalen Einschränkungen, die der Staat vornehmen will? 20% weniger Emissionen - lachhaft.
Ich für meinen Teil nutze das Auto sowieso nur für Freizeitaktivitäten, deshalb würde ich niemals drauf verzichten. Aber Leute, die jeden Tag 100 km hin und herfahren, die sollten evlt. umdenken wenn möglich.
Mir wäre es ja am liebsten, wenn der Benzinpreis noch ein bisschen steigt, damit man zum umdenken gezwungen wird. 2 Euro pro Liter wäre schonmal ein Anfang.
Und was das momentane Wetter angeht. Glaube, dass das einfach nur ein Ausnahmejahr ist, weil letztes Jahr um die Zeit lag ja noch viel Schnee. Wäre was anderes, wenn wir jetzt schon seit zig Jahren diesen Wandel hätten, aber so...
Nicht, dass ich was gegen Umweltschutz hätte, nein ganz im Gegenteil. Aber vom dem was ich mitbekomme ist es sowieso schon zu spät. Wieso kommt kein Tempolimit auf den Autobahnen? Wieso sind auf den Autoshows immer noch die dicksten Brummer die beliebtesten Autos?
Zitat von: Long John Silver in 01.05.2007, 21:02
Ich für meinen Teil nutze das Auto sowieso nur für Freizeitaktivitäten, deshalb würde ich niemals drauf verzichten. Aber Leute, die jeden Tag 100 km hin und herfahren, die sollten evlt. umdenken wenn möglich.
Mir wäre es ja am liebsten, wenn der Benzinpreis noch ein bisschen steigt, damit man zum umdenken gezwungen wird. 2 Euro pro Liter wäre schonmal ein Anfang.
Das wäre mir aber gar nicht lieb. Ich fahr manchmal öfter größere Strecken, für mich wäre das tödlich. Warum sollte der Benzinpreis noch weiter steigen? Es bringt gar nichts, die Leute zahlen halt nur mehr.
Schaut euch doch mal an, wieviel Zigaretten heutzutage kosten. Ich hab das Gefühl, die Leute rauchen aus Frust noch mehr.
In Städten halte ich die Autofahrerei auch nicht aus, versuche so selten wie möglich dort das Auto zu nutzen. Mit der Bahn gehts doppelt so schnell, man kann seine Zeit sinnvoll nutzen und der Ärger bleibt aus.
Naja, wenn der Sprit billiger wäre, würde sogar ich ein wenig mehr fahren. Es ist einfach so, dass Benzin noch zu billig ist. Immer noch werden von vielen die kürzesten Strecken mit dem Auto zurückgelegt.
Klar, einige würden wirklich drunter leiden was auch ein Problem darstellt, aber die meisten würden auch gute Alternativen finden.
Ich fahre mit dem Auto auch nicht in die Innenstadt. Das ist ein wahrer Albtraum für mich. Ausschliesslich mit dem Roller, weil ich sonst die Kriese bekommen würde. Ich frage mich auch, wieso sich Leute den Stress antun und das Tag für Tag? :ks:
Bei mir ist es so, dass ich seit April wieder mit dem Roller in die Arbeit fahre. Die Monatsmarke kostet mich 48 Euro und mit dem Roller bin ich nicht nur doppelt so schnell in der Arbeit, sondern der Spass kostet mich nur ca. 16 Euro an Spritkosten. Ausserdem kann ich mir dann den oft unangenehmen Gestank der Leute entziehen. Und da mich auch niemand mehr anhusten und anniessen kann, bekomme ich auch keinen Schnupfen mehr. :cen:
Zumindest gegen meinen Roller stinken die öffentlichen Verkehrsmittel ziemlich ab. :cen:
Naja, selbst wenn dieses Jahr ein "Ausnahmejahr" sein sollte, ist es doch so, dass es sicher Jahre und viel Regen braucht, bevor sich unsere Umwelt davon erholen wird! Ich finde es Grässlich, allen bei der Vorstellung, wie viele Schädlinge und Blutsauger wir wohl erwarten dürften! Das Ganze führt auch dazu, dass sich über kurz oder lang ganz viele echt miese Viecher in unseren Breiten etablieren werden! Was dass bedeutet, dürfte ja klar sein! Die heimische Fauna und Flora wird über lange Sicht verdrängt!
Ne, ehrlich, mir wird Angst und Bange! Und alle packen wir ständig nur den Kopf in den Sand!
Was haben se in den Achtzigern über die grünen Hippies gelacht! Die Ökos verjagt, verprügelt und lächerlich gemacht! Heute wünsche ich mir wieder nen ganzen Haufen von Umweltaktivisten!
Nur denn Sprit teurer machen bringt glaube ich nix, im gegenteil das kommt dann wieder als Bumerang zurück.
Höhere Frachtkosten werden doch an den Endverbraucher weitergegeben.
Neeee, solange die Autoindustrie ihre Spritis los wird( was Mangels echter Alternativen wohl noch lange sein wird) und Benzin´nen
haufen Steuereinnahmen bedeutet wird sich wohl nicht viel ändern.
Technisch haben Autos sich ja weiterentwickelt,nur der Antrieb halt nicht, der braucht leider immer noch den Stoff den Mama Natur seit Ewigkeiten aus dem Kreislauf heraus genommen hat.
Da liegt dann auch das Problem, es sind ja nicht nur Autos. Da sind ja noch Kohle,Öl und Massenbrandrohdungen .
Solange der Mensch Fossile Brennstoffe braucht, solange sägt er an dem Ast auf dem er sitzt.
Also es ist vieleicht ein Ausnahmejahr bezogen auf die Wärme und Trockenheit bereits im Aprill.
Aber wenn mann sich das gesammte Wetter Anschaut, dann ist es keine Ausnahme mehr, denn die "Extreme" häufen sich".
wie oft hatten wir schon eine Jahrhundertflut hintereinander in den letzten 15 Jahren?
letztes Jahr, ne extreme Kälte im Winter wie seit dem Russlandfeldzug nicht mehr :cen:
und dieses Jahr halt ne extreme Trockenheit im Früher. Der Winter war ja auch schon viel zu Warm. Vieleicht dafür im Sommer Überschwemmung, wer weiß. Oder noch Schlimmer wärs wenn die Trockenheit jetzt einfach so bleibt.
Die Extreme sind schon zur Regel geworden, und das wird sich wohl noch weiter verschärfen.
Ein ganz "normales" Jahr, mit kühlem Winter , Regnerischen und mildem Frühjar, umd Mildem bis Warmen Sommer mit ebenfalls noch geregeltem Niederschlag, wird es wohl nur noch selten geben.
Und selbst wenn bei uns wieder alles "normal" für ein paar Jahren laufen sollte mit dem Wetter, dann müsste mann sich immer noch die Weltweite Wetterlage anschauen. Auch dort haben sich die "Extreme" gehäuft.
Es gibt Regionen wo mann keine unterschiede sieht und bei anderen dann um so mehr.
Wir haben doch schon ein Ausnahme Jahrzehnt.
Wenn ich da an meine Kindheit zurück denke, an den Schnee der sich in massen an den Straßenrändern türmte, an die großen Schneemänner, an weiße Weihnachten und an die Meterdick zu gefrorene Lahn (Fließt direkt durch Marburg) auf der man
Schlittschuh laufen konnte. OK vielleicht war sie damals langsamer aber heute friert sie gar nicht mehr zu!!!
Der Sommer war auch irgendwie änderst, nicht so Brutal drückend.
Ich hab 2 DVD´s auf der Marburg von 1925- 1980 gezeigt wird, da kann man die unterschiede recht Drastisch sehen.
Gut, dass die Erderwärmung bald dafür sorgen wird, dass es hier wieder feuchter (mehr tropisch) wird, dann wirds zumindest nicht trocken.
Temperaturschwankungen gabs immer wieder und nur weil wir erst seit gut 100 Jahren Temperaturen messen, muss diese Entwicklung nicht wirklich unnormal sein. Im Mittelalter gabs ja auch schon eine sehr warme Zeit.
Zitat von: lonely-george in 02.05.2007, 10:21
Also es ist vieleicht ein Ausnahmejahr bezogen auf die Wärme und Trockenheit bereits im Aprill.
Aber wenn mann sich das gesammte Wetter Anschaut, dann ist es keine Ausnahme mehr, denn die "Extreme" häufen sich".
wie oft hatten wir schon eine Jahrhundertflut hintereinander in den letzten 15 Jahren?
letztes Jahr, ne extreme Kälte im Winter wie seit dem Russlandfeldzug nicht mehr :cen:
Da rechne ich Dir Deine Jugend als mildernde Umstände an: Die Schneekatastrophe und damit verbundene -25° Celsius hast Du vermutlich nicht bewusst miterlebt. ;)
Beim Klima sprechen wir nicht von ein paar Jahren oder Jahrzehnten. :ks:
Zitat von: invincible warrior in 02.05.2007, 18:47
Gut, dass die Erderwärmung bald dafür sorgen wird, dass es hier wieder feuchter (mehr tropisch) wird, dann wirds zumindest nicht trocken.
Temperaturschwankungen gabs immer wieder und nur weil wir erst seit gut 100 Jahren Temperaturen messen, muss diese Entwicklung nicht wirklich unnormal sein. Im Mittelalter gabs ja auch schon eine sehr warme Zeit.
Aaaah, super! Dann ist ja alles gut! War schon etwas beunruhigt und wollte mich aus dem Plastikverbrenngeschäft zurückziehen! Aber jetzt ist wieder alles gut! ;)
Mal im Ernst, hast ja Recht damit, dass es immer wieder Klimawandel gab und sich alles umstellen musste, aber niemals, wirklich niemals gab es dass in der Erdgeschichte, dass es so zügig voranschritt! Es ist ja nicht so, dass es unmöglich wäre, dass sich die Umwelt darauf einstellt, aber nicht in diesem rapiden Tempo!
Zitat von: Pearson in 02.05.2007, 20:12
Zitat von: lonely-george in 02.05.2007, 10:21
Also es ist vieleicht ein Ausnahmejahr bezogen auf die Wärme und Trockenheit bereits im Aprill.
Aber wenn mann sich das gesammte Wetter Anschaut, dann ist es keine Ausnahme mehr, denn die "Extreme" häufen sich".
wie oft hatten wir schon eine Jahrhundertflut hintereinander in den letzten 15 Jahren?
letztes Jahr, ne extreme Kälte im Winter wie seit dem Russlandfeldzug nicht mehr :cen:
Da rechne ich Dir Deine Jugend als mildernde Umstände an: Die Schneekatastrophe und damit verbundene -25° Celsius hast Du vermutlich nicht bewusst miterlebt. ;)
Beim Klima sprechen wir nicht von ein paar Jahren oder Jahrzehnten. :ks:
Was wolltest du mir jetzt sagen? wozu hab ich so ein Zeichen gemacht :cen:
Und ja richtig beim Klima sprechen wir nicht von ein paar Jahren oder Jahrzenten. das ist ja das Schlimme!
vieleicht hab ich mich noch nicht richtig ausgedrückt?
wie sieht denn deine Meinung zum Klimawandel aus?
Ich bin der Meinung, dass zurzeit noch allzuviel Panikmache im Spiel ist. Seriöse und wirklich ernst zu nehmende Analysen können wir in ca. 30-40 Jahren vornehmen. Im Moment bewegen wir uns noch im statistischen Ausrasterbereich. Es ist wirklich erstaunlich warm in DIESEM Jahr. Es war aber auch erstaunlich lange sehr kalt im VORIGEN Winter. Ich glaube natürlich auch, dass wir ein bisschen sehr viel CO2 produzieren. Nur lässt sich da mittels Aufforstungen einfach gegensteuern. Aber solange Millionen von Menschen zumindest indirekt das Abholzen riesiger Regenwälder in Südamerika etc. unterstützen, indem sie u.a. bei Mc Do und Konsorten ihre Burger fressen, können wir hier aufforsten, wie wir wollen. Ach, pflanzt Bäume und macht Eure Burger mit hier produziertem Biofleisch. :)
Heut redest Dir wieder einen zusammen.... :ks: ;)
Wie in ich Ökölogie lernen musste bringt es weniger einen Wald aufzufrosten als mann zunächst denkt.
Denn wenn ein Wald erstmal ausgewachsen ist, dann ist er C02 Neutral.
Das beim Wachsen durch Photosynthese gespeicherte C02 wird nämlich wieder freigesetzt wenn sich die heruntergefallenen Blätter wieder zersetzten oder auch der Baum selber abstirbt. Viel halt auch durch die kleintiere die die Bläter zersetzen. (wenn mann den Baum als Brennholz nutzt ist es dasselbe)
In einer Wachstumsphase eines Waldes (also junge Bäume pflanzen) würde allerdings schon als 1. Schritt etwas mehr CO2 aufgenommen wie abgegben, und darum geht es wohl beim Aufforsten.
Wenn es nicht so wäre, dann würde ürgendwann auch nur noch Sauerstoff in der Luft sein.
Öl und Kohle ist ja nichts anderes als über einen langen Zeitraum gespeichert pflanzliches Material, das aber nicht zersetzt wurde und das Co2 nicht abgegeben wurde.
(Zum beispiel überschwemmt wurde und durch Schlamm bedeckt wurde etc..)
Da wir das C02 daraus nun freisetzen, geben wir also ein Mehr an C02 dazu. Also zusätzlich zum ganz normalen C02 Kreislauf.
Dieses zusätzliche C02 werden wir auch nicht durch Aufforsten wieder weckbekommen.
sondern gar nicht, erst wenn vielleicht in ein paar Millionen Jahren wieder neues Öl und Kohle ensteht.
Da es ja in Kohleminen oft Funde mit recht tropisch aussehenden Planzen gibt,war es zur Zeit als dieses C02 gespeichert wurde jedenfalls auch mal ne ganze Menge wärmer.
Ob das nun nur vom C02 abhängig war, was zu diesem Zeitpunkt noch nicht gespeichert war oder auch von anderen bedingunen ist aber glaube ich auch nicht geklärt.
Was also durchaus zu befürworten ist, wäre also die nutzung von Holz als Brennstoff, denn das ist auch Co2 neutral.
beim Wachsen nimmt der Baum das Co2 auf, und beim Verbrennen gibt er es wieder ab.
Die Nutzung des gespeicherten C02 in vorm von Öl, Kohle etc. sollte jedoch am besten abgeschafft werden.
Prima, Du bringst es auf den Punkt. Bio 1, Deutsch naja.... ;)
Das es "normale" Schwankungen bei Temperaturen gibt war ja schon lange klar, Aauch des es "langsam(!!!!!)" wärmer wird.
Allerdings scheint da wohl etwas die Sache zu beschleunigen.
Wetteraufzeichnungen gibt es schon länger als die von Menschen, z.b. das Eis in der Arktis oder ganz einfach im Boden und die sagt - Deutlich - hier stimmt etwas nicht.
Vor ein paar Jahren noch wurden Wissenschaftler,die vor genau diesem Problem gewarnt haben, ausgelacht oder als Spinner abgetan.
Heute nimmt man es zwar zur Kenntnis aber wirklich drauf reagiert wird nicht.
Naja, Und was das Tropisch-Feuchte Wetter angeht, da werden wir wohl umziehen müssen, den bei uns wird es wohl voraussichtlich ziemlich staubig.
Nicht bei uns hier oben. Wir saufen eher ab...
Hrhr, nach ner Simulation wird Osnabrück in einigen Jahrzehnten zu einer schicken Stadt am Meer, hätte da nix gegen! ;)
Tjaja, dann habt Ihr das, was wir jetzt ohnehin schon haben. Vielleicht hast Du dann Glück und Deine Pflegerin rollt Dich dann ans Ufer... B)
Eh, Leute, ganz im Ernst! Hier wird immer und überall nach zwei Sekunden nur Scheisse geschrieben! Wäre es möglich, dass dieses Mal und ausnahmsweise mal aus diesem Thread raus zu lassen? So souveräne und unheimlich coole Kommentare kann man doch überall schreiben! Ist ja auch meistens witzig, aber bitte (und das auf Knien), bitte, lasst es doch hier mal sein! Wenn man mal nix zu sagen hat, kann man das auch mal dabei belassen!
Echt, das liegt mir hier sehr am Herzen, und ich empfinde es dann als zu Ernst, als das da immer weiter nölige Kommentare rausgehauen werden müssen!
Danke!
Zitat von: cassidy in 04.05.2007, 09:43
Eh, Leute, ganz im Ernst! Hier wird immer und überall nach zwei Sekunden nur Scheisse geschrieben! Wäre es möglich, dass dieses Mal und ausnahmsweise mal aus diesem Thread raus zu lassen? So souveräne und unheimlich coole Kommentare kann man doch überall schreiben! Ist ja auch meistens witzig, aber bitte (und das auf Knien), bitte, lasst es doch hier mal sein! Wenn man mal nix zu sagen hat, kann man das auch mal dabei belassen!
Echt, das liegt mir hier sehr am Herzen, und ich empfinde es dann als zu Ernst, als das da immer weiter nölige Kommentare rausgehauen werden müssen!
Danke!
Da hat ja ein echter Greg Bradley aus dir gesprochen! ;)
Umweltschutz sollte wirklich ernst genommen werden! Schließlich betrifft es uns alle (außer die Menschen die schon am Mond oder Mars leben). B)
Danke Kulty!
Hier ein sehr interessanter Artikel aus der Taz! Gute Ideen und eigentlich irgendwo umsetzbar! Wenigstens ein kleiner Schritt! Was denkt Ihr?
http://www.taz.de/dx/2007/04/26/a0204.1/text
ach kommt schon leute, sehen wir das ganze als das was es ist. zur zeit ist es den konzernen scheiss egal ob sie die erde erhalten oder nicht. das einzige was für die zählt ist geld. auch wenn sie eh genug haben um wirklich gut zu leben brauchen sie immer mehr.
wenn man hört wie da herumgeschoben wird, ankauf bei ländern die weniger co2 ausstossen damit man selber mehr ausstossen kann, kann einen ja nur schlecht werden.
kurz gesagt, jeder redet über umweltschutz, geschissen wird aber immer noch drauf.
Ja, ganz unrecht hast Du nicht! Deshalb muss man halt im Kleinen anfangen! Bei sich selber und eventuell das Umfeld infizieren! Konzerne brauchen auch Kunden, ohne geht es nicht! Wenn man sich ein wenig umschaut, kann man eventuell bei so manchen Dingen auch verzichten und so etwas abstrafen!
Diese "es bringt eh nix" - Mentalität ist doch schon mal eins der Grundübel überhaupt in dieser Diskussion! Ich erwarte ja nicht, dass wir jetzt alle zu barttragenden Hippies mit Blumen im Arsch mutieren! Aber irgendwo kann doch jeder etwas regulieren, etwas zurückstehen und einwirken!
ich sag ja nicht das man nichts dagegen machen soll. es ist nur ein wenig desillusionierend wenn man darüber nachdenkt was es bringt.
angenommen die normale bevölkerung produziert weniger CO2! was glaubst du machen dann die konzerne? ich nehme mal an das sie dann anfangen wieder mehr CO2 zu produzieren, da wir ja weniger verbrauchen und sie dann sagen können....."verschlimmert hat sich ja nichts"
oder zum beispiel der kohleabbau in deutschland. was hat die industrie gesagt wie die regierung vorgeschlagen hat das man weniger CO2 ausstossen soll? "wir sind dann nicht mehr wettbewerbsfähig und müssten deswegen unsere standorte schliessen." jetzt kommt wieder der faktor "arbeiter" ins spiel...."und das würde dazu führen, dass wir die leute entlassen müssen." tjo, die wirtschaft erpresst die regierung mit kündigungen.
und genau das ist der grund, warum ich nicht mehr viel licht am ende des tunnels sehe. wenn einer umdenken muss, dann ist das die wirtschaft. und wenn man es so dreht, dann müsste man die wirtschaft boykottieren um überhaupt an den klimaschutz denken zu können.
Ganz richtig, und genau dass muss man ja mal irgendwann anfangen! Das Andere Problem (und das ist weitaus tiefgreifender) ist einfach halt dann noch die mangelnde Bildung in weiten Teilen der Bevölkerung! Genau dass ist das Ding, von dem ich glaube, dass es die meisten Probleme verursacht! Das ganze Dummvolk, das noch nicht mal weiß, was es macht und vor Allem keine Ahnung hat welche Auswirkungen das haben kann und hat!
Das ganze müsste schon mal bei der Lebensmittelproduktion anfangen. Wieso kann ich im Supermarkt Knoblauch aus China (!!), Paprika aus Israel und Paradeiser aus Spanien kaufen??? Das muss ja alles mit LKW und Flugzeug importiert werden, was wiederum die Umwelt belastet! Ich finde da muss man schon mal einen Riegel vorschieben und nur Produkte kaufen die im eigenen Land hergestellt wurden! Auch wenn sie ein bissi teurer sind. Aber da kann jeder schon mal anfangen. B)
Genau! Schon etwas merkwürdig, dass wir hier im landwirtschaftlich geprägten Schläfrig-Holzbein bayrische Milchprodukte konsumieren müssen... :ks:
Oder noch schlimmer: bayrisches Bier. :puke:
Letztens habe ich, weil's offensichtlich gut verkauft wird und daher eigentlich doch schmecken müsste, alkoholfreies Weizenbier probiert. :puke: Das erste Mal in meinem Leben habe ich ein fast volles Bier zurückgehen lassen. :eek:
Zitat von: kultboy in 04.05.2007, 17:59
Das ganze müsste schon mal bei der Lebensmittelproduktion anfangen. Wieso kann ich im Supermarkt Knoblauch aus China (!!), Paprika aus Israel und Paradeiser aus Spanien kaufen??? Das muss ja alles mit LKW und Flugzeug importiert werden, was wiederum die Umwelt belastet! Ich finde da muss man schon mal einen Riegel vorschieben und nur Produkte kaufen die im eigenen Land hergestellt wurden! Auch wenn sie ein bissi teurer sind. Aber da kann jeder schon mal anfangen. B)
Hast schon Recht! Bei exotischen Früchten kann man es ja noch irgendwo nachvollziehen, aber gerade bei Obst und Gemüse, das es halt normalerweise locker in unsren Breiten gibt finde ich nicht erklärbar! Aber es ist wohl auch gerade da so, wie Dragondancer es schon ansprach, dass die Firmen und Produzenten lieber in Billiglohnländer gehen und dort entsprechend in Massen anbauen können! Dies geht dann natürlich auch auf Kosten der Umwelt! Hauptsache wir habens billig und unsere Landwirte müssen staatlich subventioniert werden! Ist doch scheisse!
Tja da wird echt nur aufs Geld geachtet, hatte mal gelesen das eine Flasche Wein aus Neuseeland zu Transportieren nur 10 cent pro Flasche kostet.
Wenn mann halt nen Container vollmacht.
Kommt also mehr auf die Produktionskosten an, als auf die Frachtkosten.
Ich mein, es ist ja noch nicht einmal so, dass es Naturmässig soo schlecht aussieht in Deutschland! wenn man sich mal Europaweit umschaut, da haben wir eigentlich noch die effektivste grüne Lobby! Aber das Problem ist tatsächlich in diesem schrecklichen Wirtschaftskreislauf zu sehen, der es darauf anlegt sämtliche Ressourcen in irgendeiner Art und Weise auszubrennen! Im Prinzip müsste man echt die Tempel des Kapitals stürmen! geht leider nicht, so muss man
an der Basis wirken, aufklären, sich streiten und nachdenken!
Zitat von: cassidy in 04.05.2007, 19:00
Hast schon Recht! Bei exotischen Früchten kann man es ja noch irgendwo nachvollziehen, aber gerade bei Obst und Gemüse, das es halt normalerweise locker in unsren Breiten gibt finde ich nicht erklärbar! Aber es ist wohl auch gerade da so, wie Dragondancer es schon ansprach, dass die Firmen und Produzenten lieber in Billiglohnländer gehen und dort entsprechend in Massen anbauen können! Dies geht dann natürlich auch auf Kosten der Umwelt! Hauptsache wir habens billig und unsere Landwirte müssen staatlich subventioniert werden! Ist doch scheisse!
So, und daher wird der nächste, der bei Blume 2000 kauft, von mir standrechtlich erschossen. Das ist mein voller Ernst.
Die Heimischen Gemüse und Obst Sorten brauchen gar nicht von Abgewanderten Firmen Importiert zu werden,die kommen von ganz alleine (Globaler In-und Export der vom Staat auch noch Subventioniert wird bsp. MP3 Player !!).
Dazu kommt das einige Bevölkerungsschichten gar nicht anders können als das günstigste zu Kaufen,zb. Leute die 25 Jahre gearbeitet haben, jetzt Arbeitslos- und mit 45 zu alt für Arbeitgeber sind. 16 Jährige Mamis, die den I.Q. von 2 kästen Dunkelbier haben.-Verhütung?? Was´n das?? Scheidungsfamilien,Niedrigverdiener, usw,usw.
Desweiteren gibt es da auch noch Zulieferfirmen die evtl. auch im Ausland sitzen, nenene sooooooo einfach kann man es sich auch nicht machen und sagen >Wir kaufen nur noch bei Heimischen Firmen<
Das ganze Hin- und Hergeschiebe lässt sich einfach nicht mehr abschalten, vor allen Dingen da Deutschland vom Export
Wirtschaftlich abhängig ist.
Ich finde es Widersprüchlich das wir die Technische Möglichkeit haben eine Raumstation zu haben, Komplizierteste Operationen
zu machen und mit Genmanipulationen in der Natur rumzupfuschen aber keine Möglichkeit haben unseren Lebensraum vor uns selbst zu schützen
Folgende eMail habe ich gestern erhalten. Da darin explizit um Weiterverbreitung gebeten wird, kann der Urheber (Torque, Co-Admin von Brork bei amigajoker.de) auch nichts dagegen haben, wenn ich sie hier veröffentliche.
ZitatDie folgende E-Mail erhältst du von einem Administrator von AmigaJoker.de - Das Portal für Amigafans!. Wenn diese E-Mail unerwünschten Inhalt (Spam) enthält, dann kontaktiere bitte den Webmaster unter:
mail@amigajoker.de
Schick dazu bitte die ganze Nachricht, Header inklusive, mit.
Die Nachricht findest du hier:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Dies ist eine Kettenmail, die die Welt verbessern soll. Bitte liebe Leser schickt diese Mail an möglichst viele weitere Internetbenutzer. Wenn Ihr von der Idee etwas haltet, würde ich mich freuen, wenn Ihr Euch unter http://spam.joerg-klopsch.de kostenlos registriert. (Hinweis: Ihre Daten werden nicht zu Werbezwecken oder für andere Internetwerbungen verkauft oder weitergegeben.)
***
Hallo liebe Leser,
bitte lest Euch die nächsten paar Sätze genau durch. Wenn sich nur ein Bruchteil der Leser daran halten würden, wäre das der erste richtige Schritt zu einer besseren Welt. Es werden zu viele Bäume gefällt. Das muss nicht sein. Ein Grossteil des Holzes wird für Papier (also Zeitungen) verwendet. Zeitungen müssen nicht mehr in einem so großen Stiel verkauft werden. Wir sind in einem neuen Zeitalter, in dem das Internet regiert. Das digitale Zeitalter hat längst begonnen.
Zeitungen bzw. News können auch im Internet gelesen werden (Beispiele: bild.de, stern.de, spiegelonline.de usw.) Hiermit fordere ich Euch auf, kauft weniger Zeitungen. Damit schützen wir unsere Natur.
Eine Lösung für die Zeitschriftenfirmen wäre, die Zeitung im neuen "digitalen Zeitalter" im Internet als PDF´s zu verkaufen.
Jörg Klopsch
http://spam.joerg-klopsch.de
(Hinweis: Ihre Daten werden nicht zu Werbezwecken oder für andere Internetwerbungen verkauft oder weitergegeben.)
Was haltet Ihr davon (ich meine in erster Linie das Inhaltliche)?
Ich würde aber schon gerne wissen, wo Zeitungen in einem Stiel verkauft werden. :D
Bei uns wärs nicht so dass Problem mit unseren Fichtenwäldern. Die kann mann abholzen, wieder nachpflanzen usw.
Nur halt wenn Regenwälder davon betroffen sind, ist es natürlich blöd wenn daraus dann Papier gemacht wird, und da nen stück einzigartige Natur für immer verlorgen geht.
Ansonsten sollte mann zum Beispiel auf die Bildzeitung schonmal verzichten. ;)
Die Maya hatten den Regenwald auch schon vollständig abgeholzt, als die Spanier da ankamen, war da noch großteils Steppe. :lehrer:
Nur mal so wertfrei als Info, fiel mir gerade ein. :)
Ich bin es immer gewohnt den Computer(und auch andere Geräte) abzuschalten und abzustecken wenn ich wieder in die reale welt zurück will.
Leider bin ich einer der wenigen die das machen, fast alle leute die ich kennen haben ihren compi den ganzen tag laufen.
Umweltschutz ist es schon wenn man statt der Emulation, die Spiele auf ner Originalhadware zockt, da ja amiga und c64 afaik weniger strom verbrauchen als ein heutiger MS-Doof PC
Zitat von: Lichking in 19.10.2007, 19:51
Ich bin es immer gewohnt den Computer(und auch andere Geräte) abzuschalten und abzustecken wenn ich wieder in die reale welt zurück will.
Leider bin ich einer der wenigen die das machen, fast alle leute die ich kennen haben ihren compi den ganzen tag laufen.
Umweltschutz ist es schon wenn man statt der Emulation, die Spiele auf ner Originalhadware zockt, da ja amiga und c64 afaik weniger strom verbrauchen als ein heutiger MS-Doof PC
Ich habe auch PC, Monitor und die dranhängende Stereoanlage an einer abschaltbaren Mehrfachsteckdosenleiste hängen, die ich normalerweise nach Benutzung oder zumindest dann am Abend abschalte. Beim TV und DVD-Recorder genau so, das Zeug muss ja nicht die Nacht über auf Standby laufen.
Ich überlege zur Zeit auf Energiesparlampen umzusteigen, das Problem ist nur, dass die Birnen da so extrem groß sind. Das finde ich sieht zum einen furchtbar aus und zum anderen passen die gar nicht in jede Lampe... Gibts denn keine Energiesparlampen in der Größe von normalen Glühbirnen???
Zitat von: Lemmy07 in 20.10.2007, 06:55
Das finde ich sieht zum einen furchtbar aus und zum anderen passen die gar nicht in jede Lampe... Gibts denn keine Energiesparlampen in der Größe von normalen Glühbirnen???
Sicher gibt es die! Schaue dich mal bei Megaman (http://www.megaman.de/index2.html) um, dort findest du alles! Sparlampen haben aber nur dort einen Sinn wenn das Licht über einen längeren Zeitraum leuchtet, sprich in einer Abstellkammer wo man das Licht für 10 Sekunden aufdreht würde ich eher eine Glühbirne verwenden da der Energieaufwand geringer wäre als mit einer Sparlampe.
Muss ich mir mal genauer anschauen. Auf den Fotos sieht man ja nicht so recht, wie groß die Lampen sind...
Zitat von: Lemmy07 in 20.10.2007, 19:51
Muss ich mir mal genauer anschauen. Auf den Fotos sieht man ja nicht so recht, wie groß die Lampen sind...
Im "normalen" Glühbirnen Bereich sieht man inzwischen keinen Unterschied mehr zwischen Glühbirne und Energíesparlampe (allerdings sind die birnenförmigen Sparlampen etwas teurer wie die normalen). Nur bei den Halogenstrahlern gibts noch einen heftigen Unteschied allerdings sind dafür die Ersparnisse ebenso heftig :D.
Ich habe mittlerweile zuhause alle Lampen bei denen es möglich war auf ESL´s umgestellt ist zwar wenn man es auf einmal macht nicht ganz billig rechnet sich aber recht schnell (für mich als notorischen Faulpelz ist alleine der Wechselintervall von je nach Modell zwischen 7 und 25 Jahren klasse, spart arbeit :D).
Zitat von: kultboy in 20.10.2007, 08:51
Sparlampen haben aber nur dort einen Sinn wenn das Licht über einen längeren Zeitraum leuchtet, sprich in einer Abstellkammer wo man das Licht für 10 Sekunden aufdreht würde ich eher eine Glühbirne verwenden da der Energieaufwand geringer wäre als mit einer Sparlampe.
Sehe ich etwas anders, ich habe gerade in Räumen in denen man in der Regel nur mal kurz ist oder nur selten (Keller, Gästetoilette etc.) extra Wert auf ESL´s gelegt, da man gerade hier auch gerne mal das Licht aus Versehen brennen läßt und wenn dann die Sparlampe mal 3 Tage gebrannt hat tut´s nicht soooo weh. :)
@lemmy
Zb. bei den Ping Pong ESL (http://www.megaman.de/megamanenergiesparlampen/neuheitenesl/pingpong/index.html) sieht man die Masse, bei den anderen bestimmt auch. Bei uns in der Arbeit verwenden wir viele verschiedene ESL, vor allem von Megaman! Ich glaube man hat sogar 5 Jahre Garantie drauf, wenn ich mich recht erinnere.
@raccoon
Im Keller, WC, Abstellkammer usw. sollte normal auch ein Schalter mit Kontrollicht montiert sein. So sieht man gleich ob im Raum das Licht vergessen wurde abzudrehen.
Zitat von: kultboy in 21.10.2007, 14:32
@raccoon
Im Keller, WC, Abstellkammer usw. sollte normal auch ein Schalter mit Kontrollicht montiert sein. So sieht man gleich ob im Raum das Licht vergessen wurde abzudrehen.
Das mit den Kontrollichtern funktioniert aber auch nur, wenn man darauf achtet( :D ) bei uns passiert es trotz Kontrollicht recht häufig gerade wenn mal eine Jacke vor dem Schalter hängt o.ä.
Kann mal jemand in Euro ausdrücken, wieviel die Ersparnis beträgt, wenn man in einem durchschnittlichen Haushalt bei durchschnittlichem Stromverbrauch Energiesparlampen, respektive Hallogenstrahler, verwendet, anstelle von herkömmlichen Glühbirnen?
Zitat von: GregBradley in 21.10.2007, 16:41
Kann mal jemand in Euro ausdrücken, wieviel die Ersparnis beträgt, wenn man in einem durchschnittlichen Haushalt bei durchschnittlichem Stromverbrauch Energiesparlampen, respektive Hallogenstrahler, verwendet, anstelle von herkömmlichen Glühbirnen?
http://www.megaman.de/megamanenergiesparlampen/index.html (http://www.megaman.de/megamanenergiesparlampen/index.html)
Das sind Beispiele pro Lampe. (Da dies Angaben des Herstellers sind, würde ich die Werte etwas niedriger ansetzen, die übertreiben ja gerne mal)
Wenn Du Lampen haben solltest bei denen es nicht auf starke Helligkeit ankommt kannst du auch mal mit LED Lösungen experimentieren. Die haben einen Verbrauch irgendwo um 1-2 Watt eine Lebenserwartung von weit über 20 Jahren allerdings auch einen Preis der schmerzt ( ca. 30€ pro Stück). Schau mal zum Beispiel bei Conrad nach, die haben eine recht große Auswahl.
(frei nach Mike Lehmann) TRENNE NIEMALS MÜLL, DENN ER HAT NUR EINE SILBE!
Eine Garantie auf die Energiesparlampen klingt gut! Wäre schon ärgerlich, wenn dann so ein teures Ding nach ein paar Wochen durchbrennt...
Ich glaube ich werde mal die nächste Zeit schauen, dass ich mir so ESL besorge, die eine vernünftige Größe haben...
LED Leuchten sind eine gute Idee. Bei uns in der Arbeit haben einige schon eingebaut. Das Problem ist nur das sie derzeit noch zu wenig Licht hergeben, aber sonst sind die super! Werden nicht warm und verbrauchen auch fast keinen Strom. Trafo erspart man sich da auch. Wenn möglich sollte man auf Halogenspots verzichten und wenn die 230V Version nehmen, also ohne Trafo. Erspart wieder eine Menge Strom. Also machen kann man viel, nur muss man halt investieren.
Strom sparen! Immer Gut! Ich selber versuche mich dabei auch weitestgehend zu bemühen!
Hörte Heute im Radio, dass es ob der Überfischung wohl bald keinen Kabeljau (Dorsch) mehr geben wird.
Ist wohl allgemein ein Problem! Die Weltmeere werden immer Leerer, und dass, wo man mittlerweile auch in der Lage wäre, Fischbedarf durch Zuchten teils zu bedienen!
Weiss nicht genau in wie weit dies stimmt!
Macht mich halt nur nachdenklich!
Alle Ressourcen werden immer gnadenloser ausgebeutet!
Dann kam noch ein Bericht, dass die grossen Mächte wohl die Tage damit beginnen werden, sich die Pole und die Antarktis aufzuteilen um an dort vermutete Rohstoffe heranzukommen!
Ist das nicht zum Kotzen?
Alles ist zum kotzen! Solange es die Wirtschaft und die Konsumten gibt (also wir), wird sich nichts ändern.
Es gibt aber Dorsch zu kaufen der nachweislich gezüchtet wurde und nicht im freien gefangen wurde. Der Nachteil von Zucht ist der, das die Fische meistens nicht genug Fleisch bringen, da sie sich kaum bewegen und zusätzlich werden sie vom Menschen gefüttert. Von wo das Futter kommt und was da drinnen ist ist ja auch wieder so eine Sache.... am besten gar nichts mehr essen. :ks:
So, mal wieder einen alten Thread wieder beleben:
Vorgerstern abend war ich zum ersten mal bei unserer Eigentümerversammlung (für alle die es nicht wissen, dort treffen sich einmal im Jahr die Besitzer der Eigentumswohnungen einer Anlage, um Jahresabrechnungen, Renovierungs- oder Modernisierungsmaßnahmen u.s.w. zu besprechen und zu genehmigen).
Bei der letztjährigen Versammlung (da hatten wir die Wohnung noch nicht) wurde beschlossen, ein Gutachten in Auftrag zu geben, ob auf den Dächern von zwei Häusern eine Solaranlage (Solarthermie, also zur Wassererwärmung, nicht zur Stromerzeugung) errichtet werden kann (Kostenpunkt ca. 52.000 Euro). Das Statik-Gutachten hat ergeben, dass die Dächer die Anlage tragen würden und es wurde im wirtschaftlichen Teil errechnet, dass sich die Anlage wohl in 15 Jahren amortisieren wird (bei ca. 20 Jahren Lebensdauer).
Vorgestern war also die Abstimmung, ob die Anlage nun wirklich gebaut werden soll oder nicht. Bis auf zwei Eigentümer haben alle dafür gestimmt, ich ebenfalls (muss ja mein Umwelt-Gewissen beruhigen ;) ). Leider gibt es noch ein kleines juristisches Problem, weil nicht ganz klar ist, ob eine einfache Mehrheit ausreicht, um das zu beschliessen. Einer der "Dagegen-Stimmer" sagt nämlich, das wäre eine bauliche Maßnahme und dafür braucht man die Zustimmung aller Betroffener (was er verweigert, folglich darf die Anlage nicht gebaut werden). Während der Verwaltungsbeirat sagt, das wäre eine Modernisierungsmaßnahme und dafür reicht eine einfache Mehrheit... Tja, das ist wohl juristisch noch nicht ganz geklärt, wie solche Solarthermie-Anlagen einzustufen sind, aber das wird dann in den nächsten Monaten passieren... Ich hoffe schon, dass die Anlage gebaut wird, spart halt eine große Menge an CO2 ein und soll sich ja auch finanziell laut Gutachten lohnen...
Ist hier irgendjemand, der als Häuslebauer oder Wohnungsbesitzer so eine Solarthermie-Anlage hat? Was für Erfahrungen hat er denn damit gemacht?
Warum werden eigentlich nicht mehr solche Anlagen gebaut? Spart CO2 und ist auch noch rentabel (im Gegensatz zu Fotovoltaik-Anlagen mit denen Solarstrom erzeugt wird)!
Zitat von: Lemmy07 in 17.04.2008, 09:16
Das Statik-Gutachten hat ergeben, dass die Dächer die Anlage tragen würden und es wurde im wirtschaftlichen Teil errechnet, dass sich die Anlage wohl in 15 Jahren amortisieren wird (bei ca. 20 Jahren Lebensdauer).
Woher hast Du die 20 Jahre Lebensdauer? Ich habe mich mal für mein Haus schlau gemacht und dabei ähnliche Angaben bekommen, allerdings eine längere Lebensdauer. Das ist mittelfristig (noch) ein Nullsummenspiel, also eigentlich wirtschaftlich nur für Leute interessant, die die Kosten steuerlich geltend machen können. Die Stromerzeugung dürfte allerdings deutlich langlebiger als in Deinem Beispiel sein, weil praktisch wartungsfrei, während bei einer Warmwasseranlage wohl eher mit späterem Wartungsbedarf zu rechnen sein wird. (Verkalkung, Korrosion etc.). :conf:
Über Eventuelle Fördergelder habt ihr euch wahrscheinlich informiert oder?
Das mit der Modernisierungsmassnahme oder Bauliche Änderung kann ich aber auch nicht sagen.
Das ist ne ziemliche feinheit!
Ich glaub aber auch eher das es ne Modernisierungsmassnahme ist, So wie ne bessere Heizung bauen etc...
So ich hab hier ne offzielle Seit Des Initiativkreises Solarwärme gefunden.
http://www.solarwaerme-plus.info/
Da Steht auch was wo man födergelder bekommen kann, und vieleicht bestellst du einfach mal die Broschüren.
Solarthermie war auch schon bei meiner Studienzeit groß im Gepspräch, ist in der Tat ne gute sache. Effizienter als Photovoltaik.
Auf dieser Seite steht übrigens unter dem Bild mit dem Haus "Modernisierungsmassnahme" in Verbindung mit dem Bau einer Solarthermie Anlage!
Auch wird oft von Sanierung gesprochen, was ja so ähnlich ist!
http://www.solarwaerme-plus.info/index.php?id=239&type=0
Ansonsten ist euer Haus aber zu loben, wenn ihr da ne Mehrheit zusammenbekommt, ist oft nicht so!
Weitere Umweltschutzmassnhamen am Haus sind zum Beispiel:
Entsiegelung von möglichst vielen geplastzerten Flächen (zum beispiel solche Grasplastersteine einbauen)
Danach muss man für diese Flächen keine Abwassergebühr mehr zahlen!
Das Wasser vom Hausdach könnte man noch in einer Versickerungsanlage versickern lassen (braucht etwas platz)
dann bezahlt man auch hier keine Abwassergebühr mehr.
Nutzen: Weniger Hochwasser, Entlastete Abwasserkanäle!
Tja und halt sämtliche Dämmungsmassnahmen, aber habt ihr ja sicherlich gemacht, oder macht ihr grad mit!
Zitat von: Pearson in 17.04.2008, 10:08
Woher hast Du die 20 Jahre Lebensdauer? Ich habe mich mal für mein Haus schlau gemacht und dabei ähnliche Angaben bekommen, allerdings eine längere Lebensdauer. Das ist mittelfristig (noch) ein Nullsummenspiel, also eigentlich wirtschaftlich nur für Leute interessant, die die Kosten steuerlich geltend machen können. Die Stromerzeugung dürfte allerdings deutlich langlebiger als in Deinem Beispiel sein, weil praktisch wartungsfrei, während bei einer Warmwasseranlage wohl eher mit späterem Wartungsbedarf zu rechnen sein wird. (Verkalkung, Korrosion etc.). :conf:
Die 20 Jahre wurden als Mindestlebensdauer angesetzt, die meinten die Anlage könnte durchaus auch bis zu 25 Jahre Lebensdauer haben. Wobei ich mir über die Wartung keine großen Gedanken gemacht habe. Aber ich hoffe doch mal, die Wartungskosten waren in dem Gutachten bei der Wirtschaftlichkeitsrechnung mit einkalkuliert!
Zumindest die Lohnkosten können wir dann steuerlich geltend machen (ich glaube bis zu 600 Euro pro Jahr), immerhin etwas...
@LonleyGeorge:
Ja, eine Förderung über ein KfW-Darlehen ist in der Wirtschaftlichkeitsrechnung mit eingeplant. Finanziert wird die Maßnahme nämlich -obwohl die Rücklagen ausreichend wären- über ein KfW-Darlehen, weil man dabei 30% Förderung bekommt. Wobei die Förderung im Moment ausgesetzt ist, das neue Programm der KfW wird erst im Mai bekannt gegeben, bis dahin müssen wir also mit dem Förderantrag noch warten (hoffentlich bleibt die Förderung unverändert bei 30 %! Ist zwar wahrscheinlich aber nicht sicher)
Vor ein paar Jahren wurde die Fassade des Hauses neu gedämmt, das Dach hat aber leider nur eine Dämmschicht von (ich glaube es waren) 6 cm, inzwischen wird 11 cm gefordert. Da die letzte Sanierung des Daches schon ca. 15 Jahre her ist, wird vor der Aufstellung der Solaranlage das Dach saniert. Das wäre in ca. 4-5 Jahren eh wieder fällig gewesen und wird halt jetzt vorgezogen. Dann wird natürlich auch gleich die Dämmung auf 11 cm erhöht, so wie es die neue Energieverordnung (oder wie das heist) vorschreibt...
Werde mir gleich mal deine Links anschauen!
Zitat von: Lemmy07 in 17.04.2008, 09:16
Ist hier irgendjemand, der als Häuslebauer oder Wohnungsbesitzer so eine Solarthermie-Anlage hat? Was für Erfahrungen hat er denn damit gemacht?
Nö, nix Solares bei uns auff'm Dach, aber bei der Gelegenheit Dir viiiiieeeeel Spaß noch mit den kommenden Eigentümerversammlungen!! :ballon Hach, was hat man da 'ne Freude!! :lol:
Bzw. :glubsch: :messer:
Ach, war ganz ok! Aber das wird sich schon noch ändern, wenn die Mehrheit irgendwas machen will, was mir nicht passt...