Laut PISA-Studie verblödet Deutschland zusehends. Damit uns das nicht passiert, möchte ich an dieser Stelle mal einem Thread dem Allgemeinswissen widmen.
Es soll hier eine kleine Sammlung der grundlegendsten Informationen entstehen, die je nach Resonanz wachsen wird.
Die Themenbereiche sind dabei völlig egal. Es können Daten und Fakten aus Geschichte, Geographie, Politik, Kunst, Medizin, Mathematik, Chemie oder Physik oder auch jedem anderen Themenfeld sein - jeder soll das, was ihm wichtig erscheint, hier reinschreiben.
Also: Was sollte ein jeder unbedingt wissen (am besten mit kurzer Begründung)?
Ich beginne einfach mal mit einer kleinen Übersicht der deutschen Bundesländer mit den wichtigsten Zahlen, der jeweiligen Landeshauptstadt und dem Ministerpräsidenten. Danach führe ich die Bundesministerien und die entsprechenden Bundesminister auf.
Das sind meiner Meinung nach die elementarsten Informationen in Sachen Landeskunde und -politik und diese sollte man schon jedem abverlangen dürfen, der in diesem Land lebt (die Schweizer und Österreicher sind natürlich ausgenommen :D).
1. Baden-Württemberg...........Stuttgart........35.751 km²...10,3 Mio. Einwohner....290 Ew/km²
>Ministerpräsident Günther Öttinger (CDU)
(http://www.lpb.bwue.de/ministerpraesident/oettinger.jpg)
2. Bayern..............................München........70.554 km²...12,0 Mio. Einwohner....171 Ew/km²
>Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber (CSU)
(http://www.berlin.de/imperia/md/images/rbm-skzl/mpk/stoiber.jpeg)
3. Berlin.........................................................883 km².....3,4 Mio. Einwohner.......3.849 Ew/km²
>Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD)
(http://www.berlin.de/imperia/md/images/rbm-skzl/mpk/wowereit.jpg)
4. Brandenburg......................Potsdam........29.059 km².....2,6 Mio. Einwohner.....87 Ew/km²
>Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD)
(http://www.berlin.de/imperia/md/images/rbm-skzl/mpk/platzeck.jpg)
5. Bremen......................................................404 km².....0,7 Mio. Einwohner.......1.677 Ew/km²
>Bürgermeister Jens Böhrnsen (SPD)
(http://www.atomwaffenfrei.de/Bilder/OB_bremen.jpg)
6. Hamburg....................................................755 km².....1,7 Mio. Einwohner.......2.262 Ew/km²
>Erster Bürgermeister Ole von Beust (CDU)
(http://www.berlin.de/imperia/md/images/rbm-skzl/mpk/vonbeust.jpeg)
7. Hessen..............................Wiesbaden.....21.114 km².....6,0 Mio. Einwohner....285 Ew/km²
>Ministerpräsident Roland Koch (CDU)
(http://www.berlin.de/imperia/md/images/rbm-skzl/mpk/koch.jpeg)
8. Mecklenburg-Vorpommern...Schwerin.......23.838 km².....1,8 Mio. Einwohner......78 Ew/km²
>Ministerpräsident Dr. Harald Ringstorff (SPD)
(http://www.berlin.de/imperia/md/images/rbm-skzl/mpk/ringstorff.jpeg)
9. Niedersachsen....................Hannover.......47.344 km²....7,8 Mio. Einwohner.....164 Ew/km²
>Ministerpräsident Christian Wulff (CDU)
(http://www.berlin.de/imperia/md/images/rbm-skzl/mpk/wulff.jpeg)
10.Nordrhein-Westfalen............Düsseldorf.....34.070 km²...17,9 Mio. Einwohner.....527 Ew/km²
>Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers (CDU)
(http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/thumb/1/1d/Juergen_ruettgers.jpg/180px-Juergen_ruettgers.jpg)
11.Rheinland-Pfalz...................Mainz............19.849 km².....4,0 Mio. Einwohner.....202 Ew/km²
>Ministerpräsident Kurt Beck (SPD)
(http://www.berlin.de/imperia/md/images/rbm-skzl/mpk/beck.jpg)
12.Saarland.............................Saarbrücken...2.570 km².....1,1 Mio. Einwohner.....422 Ew/km²
>Ministerpräsident Peter Müller (CDU)
(http://www.berlin.de/imperia/md/images/rbm-skzl/mpk/mueller.jpeg)
13.Sachsen.............................Dresden........18.337 km².....4,6 Mio. Einwohner.....247 Ew/km²
>Ministerpräsident Dr. Georg Milbradt (CDU)
(http://www.berlin.de/imperia/md/images/rbm-skzl/mpk/milbradt.jpeg)
14.Sachsen-Anhalt...................Magdeburg....20.445 km².....2,7 Mio. Einwohner.....133 Ew/km²
>Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang Böhmer (CDU)
(http://www.berlin.de/imperia/md/images/rbm-skzl/mpk/boehmer.jpeg)
15.Schleswig-Holstein...............Kiel..............15.729 km².....2,7 Mio. Einwohner.....174 Ew/km²
>Ministerpräsident Peter Harry Carstensen (CDU)
(http://www.bundestag.de/mdb15/mdbjpg/c/carstpe0.jpeg)
16.Thüringen...........................Erfurt............16.251 km².....2,5 Mio. Einwohner.....154 Ew/km²
>Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU)
(http://www.berlin.de/imperia/md/images/rbm-skzl/mpk/althaus.jpeg)
Die Bundesministerien:
1. Auswärtiges Amt
>Frank-Walter Steinmeier (SPD)
(http://www.auswaertiges-amt.de/www/images/steinmeier124x165.jpg)
2. Bundesministerium für Arbeit und Soziales
>Franz Müntefering (SPD)
(http://www.bmas.bund.de/images/muentefering.jpg)
3. Bundesministerium für Bildung und Forschung
>Dr. Anette Schavan (CDU)
(http://www.bmbf.de/_img/personalities/m_thema_schavan_1_rdax_174x132_rdax_174x132.jpg)
4. Bundesministerium des Inneren
>Dr. Wolfgang Schäuble (CDU)
(http://www.nexus-online.de/uploads/pics/schaeuble_01.jpg)
5. Bundesministerium der Verteidigung
>Dr. Franz Josef Jung (CDU)
(http://www.politik-kommunikation.de/kampagne05/pix/7_2_jung-franz_josef.gif)
6. Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
>Michael Glos (CSU)
(http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/thumb/6/69/Michael_glos.jpg/180px-Michael_glos.jpg)
7. Bundesministerium der Finanzen
>Peer Steinbrück (SPD)
(http://www.nrwspd.de/db/img/cached/2004_10_10_21_18_33_24219_52.jpg)
8. Bundesministerium der Justiz
>Brigitte Zypries (SPD)
(http://www.bmj.bund.de/media/archive/316.jpg)
9. Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
>Sigmar Gabriel (SPD)
(http://www.bmu.de/files/ministerium/image/pjpeg/gabriel_lebenslauf.jpg)
10.Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und Verbraucherschutz
>Horst Seehofer (CSU)
(http://www.verbraucherministerium.de/data/00010D588270138481C06521C0A8D816.0.jpeg)
11.Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
> Wolfgang Tiefensee (SPD)
(http://www.bmvbw.de/Bild/einzelsicht_945009/Wolfgang-Tiefensee.jpg)
12.Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
>Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD)
(http://www.bmz.de/de/download/portrait/leitung/bild/foto/pass/fotografie/wieczorek.jpg)
13.Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
>Dr. Ursula von der Leyen (CDU)
(http://www.sovd-nds.de/images/gesundheitstage/statement_leyen.jpg)
14.Bundesministerium für Gesundheit
>Ulla Schmidt (SPD)
(http://www.die-gesundheitsreform.de/images/Contentbilder/ulla_schmidt_passfoto1.jpg)
Hmm, also ich meine, daß man nicht unbedingt wissen muss, welcher Affe in welchem Bundesland regiert. Viel wichtiger ist da die aktuelle Bundesregierung an sich, oder aber auch geographische und geschichtliche Angelegenheiten. Man sollte zum Beispiel wissen, daß der Rhein der größte Fluss Deutschlands ist, und in der Schweiz entspringt. In Sachen Flüsse sollte man auch wissen, daß der Amazonas der größte Fluss der Welt und damit auch der größte Südamerikas ist. In Europa ist die Flussangelegeneit die Wolga im Osten. Man sollte wissen, warum wie was entstanden ist, und wer dafür verantwortlich ist (Geschichte). Man sollte wissen, wie die gesellschaftlichen Zusammenhänge zusammenhängen (:D), und was so auf der Erde abgeht (politisches, kulturelles etc.). Man sollte wissen, wie sich unser Sonnensystem zusammensetzt, was der Unterschied zwischen einem Meteor und einem Kometen ist, man sollte ein paar Sternzeichen kennen, was es mit der Sonnenstrahlung auf sich hat und so weiter. Man sollte wissen welche Pflanzen es auf der Erde gibt und wo man diese findet, ebenso mit Tieren. Man sollte wissen wo welche Sprache gesprochen wird. Man sollte eben allesmögliche wissen, querbeet durch alle Themen. Man sollte bei so gut wie jedem Thema etwas mitreden können, das ist Allgemeinbildung. Wenn man das kann, kann man auch zum Jauch oder sonstwohin, und mit seinem Wissen noch etwas Kohle rausholen.
Man sollte es zum Beispiel besser machen als die Nachwuchsschüler, die dann das Foto von Edmund Stoiber dem Hindenburg zuordnen, oder Helmut Kohl zum Göhring machen. Aber man muss nicht unbedingt wissen, welcher Spezialkandidat gerade in Mecklenburg-Vorpommern regiert, oder wer in jedem noch so unwichtigen Ministerium den Vorsitz hat. Die wichtigsten Dinge aus dem Politik-Sumpf reichen vollkommen aus, ändert sich ja eh ständig... :P
Achja, was man auch wissen sollte ist wer wann in welcher Sportart Weltmeister geworden ist (ok, ist nicht sooo wichtig, aber es ist manchmal nützlich, und gehört auf jeden Fall auch zur Allgemeinbildung), oder sonstiger Meister bzw. Sieger.
Nochmal das Fazit: Man sollte von allem etwas wissen! Allgemeinbildung, wie der Name schon sagt...
Also wenn das alles die Definition von Allgemeinwissen ist, dann hab ich nicht viel Ahnung. Von den Fotos oben kenn ich den Bürgermeister von Berlin und den Platzeck (weil der damals mit dem Hochwasser bei uns zu tun hatte). Den Stoiber, Knittergesicht Joschka und Eichel hab ich schonmal irgendwo gesehen.
Ich kenne keinen einzigen Weltmeister, während ich mich in Geographie ganz gut auskenne. Sternzeichen am Himmel kann ich gar nicht erkennen und was der Unterschied zwischem einem Meteor und einem Kometen ist würde mich jetzt spontan mal interessieren.
Ich besitze aber ne Menge Spezialwissen, dass mein Gehirn gut ausfüllt und größtenteils von anderen als unnütz eingestuft wird.
Mein Spezialgebiet der alternativen Menschwerdung kennt ihr ja bereits. Da weiß ich extrem viele Fakten, Zusammenhänge und Jahreszahlen.
Ich kenn mich auch extrem gut in der Musik der 80er Jahre aus und erkenne die Songs schon in den ersten Sekunden. Ich weiß dann meist was über die Bandgeschichte, kenne auf jeden Fall das Erscheinungsjahr des Songs und die weiteren Hits der Band und manchmal auch die Chartplatzierung. Dummerweise interessiert das selten jemanden.
Ach ja. Amiga Spiele kenn ich auch ne Menge. Und bei Schauspielern weiß ich meist, wer wo schonmal mitgespielt hat.
Und bei getunten Autos erkenne ich sofort das Maß der Tieferlegung und die Größe der Felgen. Toll was?
Von der Arbeit her muss ich jeden Tag was lernen, ob nun Preise oder Produktdaten.
Kurz: ich sauge nur das in mich auf, was mich interessiert. Alles andere geht mir am A... vorbei.
Hab schon gemerkt, dass das bei den meisten von Euch anders ist. Ihr interessiert Euch für wahnsinnig viele Sachen.
ZitatHmm, also ich meine, daß man nicht unbedingt wissen muss, welcher Affe in welchem Bundesland regiert.
(...)
Man sollte von allem etwas wissen! Allgemeinbildung, wie der Name schon sagt...
Wie gesagt,jeder was er für wichtig erachtet. Würde mich freuen, wenn Ihr ein paar Informationen zusammentragen würdet.
Vielleicht lernt der ein oder andere ja sogar noch was dazu und gewinnt dann bei Jauch die Millionen.
Wenn ich gewinnen sollte, dann würde ich auch jedem von Euch 'nen Hunni schenken. :D
@ Dave
Auch Spezialwissen kann doch interessant sein - und Computerspiele und 80er Jahre Musik sind ein wichtiger Teil der heutigen Kultur und alles andere als belanglos.
Was Deine Meteor & Kometen-Frage angeht hast Du Glück. Ich war vor ein paar Wochen bei uns im Planetarium und habe ein Programm über kosmische Kollisonen gesehen, in dem es unter anderem darum ging, mit welcher Wahrscheinlichkeit die Erde in nächster Zeit von einem Meteoriten getroffen werden könnte.
(ich habe mich aber nochmal genauer erkundigt und kann Dir daher sehr ausführlich antworten)
Ein
Asteroid ist im Prinzip ein Felsbrocken, der sich auf einer Umlaufbahn um die Sonne befindet. Aufgrund ihrer relativ geringen Größe werden sie jedoch nicht zu den Planeten gezählt. Asteroiden werden auch als
Kleinplaneten,
Planetoide oder
Riesenmeteorite bezeichnet. Der größte Asteroid Ceres hat einen Durchmesser von mehr als 920 km. Über 90 % aller Asteroiden befinden sich im sogenannten Asteroidengürtel, der sich zwischen Mars und Jupiter befindet und aus vermutlich einigen zehntausend Asteroiden besteht. Ihre Umlaufzeit um die Sonne beträgt zwischen drei und sechs Jahre. Von etwa 7.000 Asteroiden konnte bisher die Bahn berechnet werden.
Einer Theorie nach sind die Asteroiden Reste eines Planeten, der sich einmal zwischen Mars und Jupiter befand und bei einem Zusammenstoß mit einem anderen Himmelskörper zerstört wurde (vielleicht ja doch derjenige, der vermeintlich mit der Erde kollidierte...? ;) :D)
Aufgrund ihrer Zusammensetzung lassen sich Asteroiden in folgende drei Gruppen unterteilen:
>kohlenstoffhaltige Asteroide
>silikathaltige Asteroide
>metallische Asteroide
(http://www.urbin.de/konstrukteure/er_1.jpg)
Asteroid ErosEin
Komet hat einen eisigen Körper, der aus einem Gemisch aus Eis und Staub besteht und einige Kilometer groß sein kann. Etwa 80 % des Eises besteht aus Wassereis, weitere 15 % aus gefrorenem Kohlenmonoxid und der Rest aus anderen gefrorenen Gasen. Kometen bewegen sich auf elliptischen oder hyperbolischen Bahnen um die Sonne und ziehen, sobald sie sich der Sonne nähern, einen Schweif hinter sich her.
Der Schweif eines Kometen weist wegen des Sonnenwindes immer von der Sonne weg. Die Ausrichtung des Schweifes steht also in keinem Zusammenhang mit der Flugrichtung des Kometen.
Aufgrund der Dauer ihres Umlaufs um die Sonne unterscheidet man drei Arten von Kometen:
>kurzperiodische Kometen (mit einer Sonnenumlaufzeit unter 200 Jahren)
>langperiodische Kometen (mit einer Sonnenumlaufzeit über 200 Jahren)
>nichtperiodische Kometen (sie fliegen auf offenen Parabel- oder Hyperbelbahnen)
(http://www.urbin.de/konstrukteure/hb_1.jpg)
Komet Hale-BoppMehrere Millionen Kometen haben ihren Ursprung vermutlich in der Oortschen Wolke, die sich am Rande unseres Sonnensystems befindet und aus dunklem, gefrorenem Schutt besteht. Hin und wieder gelangen Teile davon auf eine Bahn, die sie an unserer Erde vorbeiführt. Von mittlerweile etwa 800 Kometen, deren Bahnen berechnet werden konnten, kehren etwa 160 regelmäßig in unser Sonnensystem zurück. Der Komet mit der kürzesten Umlaufperiode ist Enckes Komet, der die Sonne alle 3 Jahre und 4 Monate umrundet. Der spektakulärste Komet ist Hale-Bopp, der im Jahre 1997 nach 4.210 Jahren wieder an der Erde vorbeizog und sich ihr auf knapp 200 Mio. Kilometer näherte. Der bekannteste Komet ist sicher der Halleysche Komet, der eine Umlaufperiode von 76 Jahren hat und zuletzt im Jahre 1986 der Erde nahe kam. Die amerikanische Raumsonde Giotto flog ihm damals entgegen und erreichte ihn im März 1986. Die Fotos und Messdaten, die Giotto übermittelte, zeigten, dass der steinige Kern des Halleyschen Kometen außer aus festen organischen Stoffen auch aus Wassereis, Staub und anderen gefrorenen Gasen besteht.
Unter einem
Meteor versteht man ein Körnchen Staub, dass mit unserer Erdatmosphäre in Berührung kommt. Am Nachthimmel erscheint ein Meteor dann wie ein Stern, der vom Himmel fällt. Er wird deshalb oft auch als
Sternschnuppe bezeichnet. Wir sehen dann nicht das Staubkorn selbst, sondern dessen leuchtende Spur, die durch die Umwandlung der Bewegungsenergie des Kleinkörpers in Wärmeenergie entsteht. Die meisten Meteore sind kleiner als Sandkörner und verglühen vollständig.
Zu bestimmten Jahrezeiten gehen regelrechte Meteorschauer auf die Erde nieder. So z. B. die Perseiden, die jeweils um den 12. August herum erscheinen. Verursacht werden diese Meteorschauer durch regelrechte Staubwolken sandgroßer Bruchstücke von Kometen, die die Erde bei ihrem Lauf um die Sonne durchquert. Die Partikel der Meteorschauer verglühen vollständig in der Erdatmosphäre.
(http://www.urbin.de/fakten/eisenmeteorit.jpg)
Eisenmeteorit (Oktaedrit) aus Picacho, USADie meisten Materieteilchen, die aus dem Weltraum auf unsere Erde stürzen, werden in der schützenden Lufthülle der Erde vollständig aufgerieben und verglühen. Nur ganz selten erreicht ein größerer Brocken dieser Weltraummaterie die Erdoberfläche. Dieser wird dann als
Meteorit bezeichnet. Man unterscheidet aufgrund ihrer Zusammensetzung drei Arten von Meteoriten:
>Steinmeteorite (Anteil etwa 95 %), die hauptsächlich aus Silikatmineralien bestehen
>Eisenmeteorite (Anteil etwa 4 %), die überwiegend aus Nickeleisen bestehen
>Stein-Eisen-Meteorite (Anteil etwa 1 %), bei denen es sich um Mischformen der beiden obigen Typen handelt
Nur etwa zehn Meteorite aller niedergegangenen Meteorite eines Jahres werden entdeckt.
Nahezu alle Meteorite, die auf der Erde gefunden werden, sind Bruchstücke von Asteroiden und stammen somit aus dem Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter. Sie sind mit einem Alter von etwa 4,5 Milliarden Jahren so alt wie unser Sonnensystem. Während sich die Oberfläche unserer Erde durch gebirgsbildende Vorgänge, Vulkanismus, Verwitterung, Erosion und Sedimentation ständig verändert und verjüngt, haben sich die Meteorite seit ihrer Entstehung praktisch nicht mehr verändert und können uns so einen Einblick in die Zeit, als unser Sonnensystem entstand, geben.
Nur eine verschwindend kleine Zahl der Meteorite (etwa 0,2 %) stammen von unserem Nachbarplaneten Mars oder von unserem Mond.
Solange ein Meteor oder Meteorit aber noch durch das All fliegt, bezeichnet man ihn als
Meteoroid. Wenn ein Meteoroid in der Erdatmosphäre vollständig verglüht, handelt es sich im einen Meteor. Erreicht der Meteoroid hingegen die Erdoberfläche, so bezeichnet man das Material als Meteorit. Meteoroide treten mit einer Geschwindigkeit zwischen elf und 72 km/s in die Erdatmosphäre ein.
Täglich wird die Erde mit etwa 30 bis 50 Tonnen Material aus dem Weltraum bombardiert. Der größte Teil davon sind staubfeine Partikel, die unbemerkt als Meteore verglühen. Größere Körper schlagen als Meteorite auf die Erdoberfläche auf. Einschläge von Asteroiden oder Kometen hingegen sind äußerst selten.
Zusammenfassend kann man sagen, dass Asteroiden, Kometen und Meteoriden aus Resten und Abfällen bestehen, die bei der Entstehung unseres Sonnensystems übrig blieben.
Ich hoffe, das schafft Aufklärung. Astronomie ist eines der spannendsten Themen überhaupt!!
Ich denke genau wie Dave, alles was mich interessiert wird automatisch gespeichert, jedoch unnötige Sachen, vergesse ich sofort (auch Namen von Leuten ;) )
Ich kenne eigentlich kaum Leute die auf so einer Retrowelle sind wie ich, also alte Spiele, Hefte, CDs, Bücher.... aber gut, vielleicht kommt das ja noch!
Neben Allgemeinwissen finde ich, ist auch der Orientierungssinn wichtig. Kenne viele Leute die keinen Stadtplan lesen können, geschweige denn ihr Auto im Parkhaus finden! Das ist genau so wichtig, aber nicht mal das schaffen die Leute....
Für Dich PsychoT gibt's dann noch etwas Geographie hinterher. Dass der Amazonas der grösste Fluss der Welt ist, kann jetzt richtig oder falsch sein, jenachdem, was genau Du meintest.
Denn er ist zwar der wasserreichste Flusslauf der Welt, aber vermutlich nicht der längste. ;)
Hier alle Flüsse dieser Erde, die über 1000 km lang sind:
1. 6.671 km - Nil: Luvironza-Ruvuvu-Ruvusu-Kagera-Weißer Nil-Nil - (Afrika)
2. 6.518 km - Amazonas - (Südamerika) - (*
3. 6.300 km - Jangtsekiang - (Asien)
4. 6.051 km - Mississippi-Missouri - (Nordamerika)
5. 5.940 km - Jenissei-Angara-Selenga-Ider - (Asien)
6. 5.410 km - Ob-Irtysch - (Asien)
7. 5.052 km - Amur-Argun-Kerulen - (Asien) - (**
8. 4.845 km - Huangho (Gelber Fluss) - (Asien)
9. 4.500 km - Mekong - (Asien)
10.4.374 km - Kongo - (Afrika)
11.4.444 km - Amur-Argun - (Asien)
12.4.411 km - Amur-Schilka-Onon - (Asien)
13.4.338 km - Ob-Katun - (Asien)
14.4.248 km - Irtysch - (Asien)
15.4.264 km - Lena - (Asien)
16.4.241 km - Mackenzie-Slave-Peace-Finlay - (Nordamerika)
17.4.184 km - Niger - (Afrika)
18.4.130 km - Missouri ohne Mississippi - (Nordamerika)
19.4.092 km - Jenissei - (Asien)
20.3.788 km - Mississippi ohne Missouri - (Nordamerika)
21.3.700 km - Paraná - (Südamerika)
22.3.650 km - Ob (ohne Katun) - (Asien)
23.3.599 km - Mackenzie-Slave-Athabaska - (Nordamerika)
24.3.531 km - Wolga - (Europa)
25.3.210 km - Purus - (Südamerika)
26.3.185 km - Yukon-Teslin-Nisutlin - (Nordamerika)
27.3.034 km - Rio Grande - (Nordamerika)
28.2.900 km - Brahmaputra - (Asien)
29.2.900 km - Sao Francisco - (Südamerika)
30.2.850 km - Donau - (Europa)
31.2.824 km - Amur ohne Argun - (Asien)
32.2.736 km - Euphrat - (Asien)
33.2.736 km - Sambesi - (Afrika)
34.2.700 km - Ganges - (Asien)
35.2.640 km - Tocantins - (Südamerika)
36.2.720 km - Darling - (Australien)
37.2.589 km - Murray - (Australien)
38.2.575 km - Nelson mit Saskatchewan - (Nordamerika)
39.2.500 km - Saluen - (Asien)
40.2.554 km - Yukon ohne Teslin-Nisutlin - (Nordamerika)
41.2.549 km - Paraguay - (Südamerika)
42.2.334 km - Colorado - (Nordamerika)
43.2.333 km - Arkansas - (Nordamerika)
44.2.428 km - Ural - ("Eurasien")
45.2.200 km - Dnjepr - (Europa)
46.2.140 km - Orinoko - (Südamerika)
47.2.010 km - Salado - (Südamerika)
48.2.000 km - Tapajóz - (Südamerika)
49.1.980 km - Xingú - (Südamerika)
50.1.903 km - Mackenzie - (Nordamerika)
51.1.899 km - Tigris - (Asien)
52.1.870 km - Don - (Europa)
53.1.860 km - Oranje - (Afrika)
54.1.853 km - Angara - (Asien)
55.1.809 km - Petschora - (Europa)
56.1.805 km - Kama - (Europa)
57.1.800 km - Okawango - (Afrika) (***
58.1.579 km - Ohio - (Nordamerika)
59.1.521 km - Peace - (Nordamerika)
60.1.550 km - Negro - (Südamerika)
61.1.500 km - Oka - (Europa)
62.1.510 km - Kura - (Europa)
63.1.467 km - Selenga - (Asien)
64.1.450 km - Madeira - (Südamerika)
65.1.430 km - Belaja - (Europa)
66.1.360 km - Rio Grande (BR) - (Südamerika)
67.1.352 km - Dnjestr - (Europa)
68.1.320 km - Rhein - (Europa)
69.1.231 km - Athabasca - (Nordamerika)
70.1.165 km - Elbe - (Europa)
71.1.120 km - Tajo - (Europa)
72.1.080 km - Yellowstone - (Nordamerika)
# (* Amazonas - Länge umstritten - weil nicht jeder Quellfluss exakt vermessen ist
# (** Der Kerulen-Argun-Amur entsteht nur in niederschlagsreichen Jahren
# (*** Okawango - Länge variiert zwischen 1.600 und 1.800 km
Und jetzt nochmal Europa separat:
1. 3.531 km - Wolga
2. 2.850 km - Donau
3. 2.200 km - Dnjepr
4. 1.870 km - Don
5. 1.809 km - Petschora
6. 1.805 km - Kama
7. 1.500 km - Oka
8. 1.510 km - Kura
9. 1.430 km - Belaja
10. 1.352 km - Dnjestr
11. 1.320 km - Rhein (CH, FL, A, D, F, NL)
12. 1.165 km - Elbe (CZ, D)
Auch ganz interessant zu wissen, ist, welches die 14 berüchtigten "Achttausender" sind:
Mount Everest (Tschomolungma, Sagarmatha).....8.850.....Asien - Nepal, China/Tibet
K 2 (Tschogori, Godwin Austin)...........................8.610.....Asien - Pakistan, China
Kangchenjunga..................................................8.586.....Asien - Nepal, India
Lhotse...............................................................8.501.....Asien - Nepal, China/Tibet
Makalu..............................................................8.463.....Asien - China/Tibet, Nepal
Cho Oyu...........................................................8.201.....Asien - China/Tibet, Nepal
Dhaulagiri.........................................................8.167.....Asien - Nepal
Manaslu............................................................8.156.....Asien - Nepal
Nanga Parbat....................................................8.126.....Asien - Pakistan
Annapurna I......................................................8.091.....Asien - Nepal
Gasherbrum I....................................................8.068.....Asien - Pakistan, China
Broad Peak........................................................8.047.....Asien - Pakistan, China
Gasherbrum II...................................................8.035.....Asien - Pakistan, China
Shisha Pangma..................................................8.013.....Asien - China/Tibet
Und dann noch die höchsten Berge der Kontinente:
Asien............Mt. Everest.........8.850
Südamerika...Aconcagua.........6.959
Nordamerika..Mt. McKinley.......6.193
Afrika............Kilimandscharo...5.895
Antarktis........Mt. Vinson..........5.140
Europa...........Montblanc..........4.807
Australien.......Mt. Kosciusko.....2.230
He wir haben gleichzeitig geschrieben! Du bist noch auf Greg? :D
ZitatDu bist noch auf Greg? :D
ähem...
*Stille*
Eine nette Idee dieser Thread :) , aber übertreibt es mal nicht mit den Bildern, sonst brauchen 56k User Jahre um das zu sehen ;)
Ich bin selbst Benutzer eines 56 K Modems und habe extra ganz kleine Bilder ausgewählt. Bei mir dauert es auch nicht besonders lange, bis dieser Thread vollständig geladen ist.
Was ausufernde Bilderfluten angeht, gibt es ganz andere Threads die man vorher kritisieren sollte. ;)
A propos nette Idee: Du darfst gerne in Bild und Schrift dazu beitragen!! :)
Der Amazonas ist nur nicht höchst offiziel längster Fluß der Erde, weil er aus sehr vielen kleinen Flüßen besteht. Da niemand bisher die eigentliche Quelle des Amazonas fand, ist der Nil noch immer der längste Fluß.
Der Nil beginnt am nordöstlichen Ufer des Viktoria Sees (übrigens der größte See von Afrika) in Uganda. Enden tut er natürlich im Mittelmeer.
Der Amazonas hat wie gesagt mehrere Quellen, bei denen man sich halt nur streitet, wer wirklich die Quelle ist. Die am weitesten entfernte Quelle liegt in den Anden in Peru und der Quellfluß heißt Apurimac. So wäre der Amazonas ganze 6788 Km lang. Die offiziellen Quellflüße heißen Marañón, Huallaga und Ucayali und mit denen kommt der Amazonas immerhin noch auf die 6518 Km. Münden tut er auf jeden Fall im Südatlantik. Übrigens floß der Amazonas zu Zeiten, als alle Kontinente noch halbwegs zusammen waren noch in den Pazifik. Als die Kontinente aber außeinanderbrachen stießen die Kontinentalplatten von Südamerika und Asien zusammen und die Anden entstanden. So wurde aber auch die Richtung des Amazonas geändert. Interessanterweise findet man heute noch im Amazonanas Tiere aus dem Pazifik, wie Delphine und Haie, die sich an das Süßwasser angepasst haben. (durch Evolution ;))
zu den Asteroiden: Vielleicht ist der riesige Asteroid ja wirklich mit der Urerde zusammengestoßen! Jedoch kamen paar Aliens vorbei und retteten uns auf einen Nachbarplaneten, unsere heutige Erde. Daher findet man hier auch keine Übergänge in unserer Entwicklung, immerhin lebten wir hier eigentlich nicht. Die Aliens blieben natürlich länger auf der Erde und gaben dann ihre Technik an einige Völker weiter. So wurden die langsam zu Göttern. Da wir Europäer aber ohne die auskommen mussten, wurde bei uns die Götterwahl auf einen reduziert. ;)
falsche Filmzitate:
aus Casablanca: "Schau mir in die Augen, Kleines" -- In Wirklichkeit sagt Rick (Humphrey Bogart) in dem Cafe in Paris bevor die Nazis einfallen zu Ilsa (Ingrid Bergmann): "Ich seh dir in die Augen, Kleines" (hier wird korrektes Deutsch gesprochen!) -- Im Original wird übrigens nur einfach "Here's looking at you, kid" gesagt, kein großes Zitat sondern ein einfacher Trinkspruch.
"Spiel's nochmal, Sam!" -- Dieser Spruch kommt so überhaupt nicht im Film vor. Rick sagt: "Du hast es für Sie gespielt, also kannst du es spielen. Nun spiel!", darauf sagt Ilsa: "Spiel es, Sam. Spiel 'As Time Goes By'"
aus Star Trek: "Beam me up, Scotty!" -- Interessanterweise wird dieser Satz NIEMALS in der Original Serie gesprochen. Das Zitat wurde aber so bekannt, dass es in ST1 (glaube ich, kann aber auch ein späterer sein) das erste mal wirklich von Kirk ausgesprochen wurde.
Danke für die Infos, Greg.
Meinst Du etwa Threads von mir wegen den ausufernden Bilderfluten? :engel:
@iw: Interessante These über die Entwicklung des Lebens. :lol:
Diese bestimmten Threads sind ja auch nicht für 56k User! ;) Qualität hat halt ihren Preis! Wir können ja auch extra einen 56k Thread eröffnen! :D
On Topic:
Da der Islam und arabische Welt immer wichtiger werden, ein paar bestimmte Begriffe:
Mogul
Leitet sich ab von "mongolischer" Herrscher (einst herrschten Mongolen in Indien)
Großwesir
Oberster Minister, Stellvertreter des Sultans
Wesir
Minister
Aga, Agha
Beamter, Offizier
Khan
Alter türkischer Herrschertitel, gleichbedeutend mit "Sultan".
Bei, Bey, Beg
Herr (höherer Titel) nachgestellt (Willi Bey)!
Ef(f)endi
Herr (allgemeine Anrede)
Mufti
Rechtsgelehrter
Sherif/Sharif
Titel der Nachkommen des Propheten
Imam
Hat mehrere Bedeutungen:
1. Führer, Vorbild
2. Vorbeter
3. Herrscher von Sanaa (Jemen)
4. Ehrentitel für bedeutende Theologen und Rechtsgelehrte
Sultan
Arabisch für "Herrscher"
Emir
War urspünglich ein osmanischer Heerführer, bezeichnet heute einen Stammesführer und Fürsten.
Scheich
Bedeutet auf Arabisch "Ältester, Oberhaupt eines Stammesverbandes". Seit dem 13. Jahrhundert ist Scheich auch ein Titel des geistlichen und weltlichen Oberhaupts einer religiösen Bruderschaft.
Kalif
Heißt "Nachfolger". Seit 632 ist "Kalif "der offizieller Titel von Mohammeds Nachfolgern in der Herrschaft über die muslimische Gemeinschaft.
Kadi
Jemanden vor den Kadi schleppen kennt jeder, aber wer oder was ist ein "Kadi". Ganz einfach: "Kadi" ist das arabische Wort für "Richter.
Beduine
Bedeutet "Wüstenbewohner"
Mahdi
Ist "der auf den richtigen Weg Geführte". Mohammed Ahmed, ein islamischer Führer im Sudan, sah sich im 19. Jahrhundert als der vom Propheten verheiszlig;ene Mahdi und führte einen Aufstand gegen die ägyptische Regierung an.
Ich bewerfe Euch mal wieder mit ein paar Zahlen.
Es folgen die 50 grössten Städte Deutschlands:
Rang..Stadt...................Bundesland................Einwohnerzahl
1. Berlin...................Berlin........................3.388.477 [1]
2. Hamburg..............Hamburg....................1.736.630 [1]
3. München..............Bayern.......................1.264.889 [1]
4. Köln.....................NRW.............................966.812 [1]
5. Frankfurt..............Hessen..........................650.006 [2]
6. Dortmund.............NRW.............................590.329 [1]
7. Stuttgart...............Baden-Württemberg.......589.604 [1]
8. Essen...................NRW.............................584.898 [1]
9. Düsseldorf.............NRW............................571.933 [1]
10. Bremen................Bremen........................542.987 [1]
11. Hannover.............Niedersachsen...............516.960 [1]
12. Duisburg..............NRW.............................507.702 [1]
13. Leipzig.................Sachsen........................494.795 [2]
14. Nürnberg..............Bayern.........................494.401 [3]
15. Dresden...............Sachsen.......................480.228 [1]
16. Bochum................NRW............................388.007 [1]
17. Wuppertal.............NRW............................363.194 [1]
18. Bielefeld...............NRW............................328.048 [1] (wenn es denn wirklich existieren sollte :D)
19. Bonn....................NRW............................309.732 [1]
20. Mannheim.............Baden-Württemberg......308.367 [1]
21. Karlsruhe..............Baden-Württemberg......282.861 [1]
22. Wiesbaden............Hessen.........................271.090 [1]
23. Gelsenkirchen.......NRW.............................274.043 [1]
24. Münster................NRW.............................269.105 [1]
25. Mönchengladbach..NRW.............................262.579 [1]
26. Augsburg..............Bayern.........................259.231 [2]
27. Aachen.................NRW............................253.900 [1]
28. Chemnitz..............Sachsen.......................252.618 [2]
29. Braunschweig........Niedersachsen..............245.266 [1]
30. Halle/Saale............Sachsen-Anhalt............239.355 [2]
31. Krefeld..................NRW............................238.864 [1]
32. Kiel......................Schleswig-Holstein.........232.613 [1]
33. Magdeburg............Sachsen-Anhalt.............228.170 [2]
34. Oberhausen...........NRW............................220.608 [1]
35. Lübeck..................Schleswig-Holstein.........212.198 [1]
36. Freiburg................Baden-Württemberg......211.431 [1]
37. Hagen...................NRW............................200.788 [1]
38. Erfurt....................Thüringen.....................199.967 [2]
39. Rostock.................Mecklenburg-Vorp.........198.259 [2]
40. Kassel...................Hessen.........................194.146 [1]
41. Mainz....................Rheinland-Pfalz.............186.103 [2]
42. Hamm...................NRW.............................184.852 [1]
43. Saarbrücken..........Saarland......................182.505 [2]
44. Herne....................NRW.............................173.305 [1]
45. Mülheim a.d. Ruhr...NRW............................171.388 [1]
46. Osnabrück.............Niedersachsen...............164.695 [1]
47. Solingen................NRW.............................164.396 [1]
48. Ludwigshafen.........Rheinland-Pfalz..............162.435 [2]
49. Leverkusen............NRW.............................160.148 [1]
50. Oldenburg..............Niedersachsen...............157.163 [1]
[1] 2003
[2] 2002
[3] 2004
Da die Daten nicht ganz aktuell sind, kann die exakte Reihenfolge sich schon wieder geändert haben. ;)
Yeah, Platz 36. :D
Von wo hast du den Liste abgetippt Greg?
Yeah, immerhin noch Platz 46!
Hab ich überhaupt schon erwähnt, dass der Wulff aus meinem Kaff kommt, was ja bei Osna liegt?
Wissenwertes zu einigen Städten:
-Die Sieben Hügel Roms heißen:
1. Kapitol
2. Palatin
3. Aventin
4. Caelin
5. Esquilin
6. Verminal
7. Quirinal
Die flächenmäßig größte Stadt der Europas ist Kiruna in Nord-Schweden. 20.000 qkm ist die Stadt über 10 x so groß wie London (1.800 qkm) und etwa halb so groß wie die Schweiz. In Kiruna leben 25.000 Einwohner.
Der größte Stadtpark der Welt ist der Englische Garten in München auf den Plätzen folgen Central Park (New York) und Gorki Park (Moskau)
Hammerfest, die nördlichste Stadt der Welt, war auch die erste Stadt mit elektrischer Straßenbeleuchtung. Die hatten's auch bitter nötig, bei sechs Monaten Finsternis im Jahr.
Waterloo liegt in Belgien, in der Region Brabant. Der Ortsname wird also nicht britisch "Woterlu" ausgesprochen sonder so wie mann ihn schreibt.: "Waterloh"
Der Jeansstoff (Denim) kam ursprünglich aus Nimes (= de Nimes) in Südfrankreich. Aus der US-Aussprache des Verschiffungshafens Genua leitet sich der Name der Hose ab. Levy Strauß fertigte aus diesem Stoff als Erster die beliebten Arbeiterhosen an.
Und für unsere Freunde aus Wien: Könnt ihr was Neues lernen?
Unter www.wien.gv.at/ma48/wc/ findet man eine Liste aller öffentlichen WCs in Wien, komplett mit Plan der jeweiligen Umgebung.
Wien hat 23 Bezirke. Allerdings waren's von 1938 bis 1954 sogar 26. Dann wurden jedoch die meisten ehemals niederösterreichischen Gemeinden wieder in ihre "Freiheit" entlassen. Als Überbleibsel blieben aber der 22. und 23. bei Wien. Der 22. Bezirk war schon früher zum größten Teil bei Wien, allerdings damals noch als Teil des 21. Bezirks.
Von den 23 Wiener Bezirken liegen 21 südlich der Donau. Nur Floridsdorf (der 21. Bezirk) und Donaustadt (der 22.), liegen nördlich der Donau und werden daher als "Transdanubien" bezeichnet. Dafür sind sie aber die beiden flächenmäßig größten Bezirke.
Donaustadt (10.288,66 ha) und Floridsdorf (4.451,54 ha) machen zusammen mehr als ein Drittel der Gesamtfläche Wiens (41.495,02 ha) aus.
Donaustadt und Floridsdorf sind auch Nummer 2 und 3, wenn man Wiens Bezirke einwohnermäßig auflistet, nur geschlagen von Favoriten (10. Bezirk). Allerdings machen sie da nur rund ein Sechstel der Gesamtbevölkerung aus. Daher sind sie im Vergleich zu anderen Bezirken ziemlich wenig verbaut, obwohl es hier wohl einige der hässlichsten Fehlplanungen der 60er gibt, so zum Beispiel die Großfeldsiedlung und die Nordrandsiedlung. Dafür gibt es (quasi als Ausgleich) allerdings auch noch echte Gärtner, die zwar immer weniger werden und zunehmend von Wohnsiedlungen verdrängt werden, aber immerhin.
In Wien gibt es außer der Berufsfeuerwehr noch zwei freiwillige Feuerwehren, die Freiwillige Feuerwehr Breitenlee und die Freiwillige Feuerwehr Süßenbrunn, beide im 22. Bezirk gelegen.
Auch die beiden höchsten Gebäue Wiens liegen in Transdanubien. Der Sender auf dem Bisamberg (irgendein Radiosendemast) in Floridsdorf sowie der Donauturm in Donaustadt. (Der liegt so nahe an der Bezirksgrenze, das manche Leute meinen, er läge in Floridsdorf.)
Es gibt in Wien übrigens folgende Donaubrücken (von Norden nach Süden): Nordbrücke, Nordsteg, Floridsdorfer Brücke, Brigittenauer Brücke, Reichsbrücke, Donaustadtbrücke und Praterbrücke. Außerdem gibt's noch zwei Bahnbrücken sowie eine U-Bahn-Brücke, aber die unterstehen nicht der Magistratsabteilung 29, die an und für sich für den Brückenbau zuständig ist.
Es gibt in Wien zwar fünf U-Bahnlinien, U1 bis U4 sowie U6, aber keine U5. Warum dem so ist, weiß keiner. Die U1 war die erste Linie, die vollständig neu gebaut wurde (irgendwann in den Siebzigern und Achtzigern). Außer ihr un der U3 sind alle anderen U-Bahnlinien lediglich umbenannten, modernisierte und teilweise verlängert.
Der Wiener Zoo
Der 1752 fertiggestellte Wiener Zoo entstand auf betreiben Kaiser Franz I. Stephan, dem Ehemann Maria Theresias.
Ein Tiergarten wurde notwendig nachdem 1740 der türkische Botschafter ein Kamel nach Wien gebracht 1750 ein Nashorn der Holländer folgte.
Der Architekt Nicolas Jadot de Vill-Issey plante ab 1751 einen Tiergarten rund um den Kaiserpavillon.
Die Auswahl des Standortes und die Planung der Menagerie erfolgte nach astrologischen Berechnungen.
Es wurden 12 Abteilungen für die Tiere eingerichtet - genauso viele, wie Tierkreiszeichen in der Astrologie.
Nun ja, abgetippt nun nicht gerade. Sagen wir mal, ausgeschnitten und eingefügt. ;)
Die Liste habe ich aus dem Netz und bin mir sicher, dass sie relativ genau ist. Einige der Zahlen hatte ich noch im Kopf und die stimmten ziemlich exakt überein.
Ich habe aber auch schon Listen gesehen, die völlig falsch waren. Zum Beispiel bin ich auf eine Liste aller Millionenstädte der Erde gestoßen, laut welcher unter anderem Düsseldorf und Mannheim als Millionenstädte geführt wurden!! :eek:
Man muss im Netz wirklich höllisch aufpassen, welchen Informationen man trauen kann. Dadurch, dass jeder Depp jeglichen Schwachsinn ungeprüft online stellen darf, gerät man immer wieder an falsche Quellen.
Natürlich sollen auch unsere Freunde aus Österreich und der Schweiz nicht zu kurz kommen. ;)
>Die 10 größten Städte Österreichs
(Einwohnerzahlen nach amtlicher Fortschreibung 2001 auf volle Tausend gerundet)
Wien................1.615.000
Graz...................242.000
Linz....................187.000
Salzburg.............145.000
Innsbruck............112.000
Klagenfurth...........91.000
Villach..................58.000
Wels.....................57.000
St. Pölten..............49.000
Dornbirn...............42.000
>Die 10 größten Städte der Schweiz
(Einwohnerzahlen nach amtlicher Fortschreibung 1999 auf volle Tausend gerundet)
Zürich.................337.000
Genf/Genève.......174.000
Basel/Bâle...........167.000
Bern....................123.000
Lausanne.............115.000
Winterthur.............88.000
St. Gallen..............70.000
Luzern...................57.000
Biel/Bienne............49.000
Thun.....................40.000
ZitatIch bewerfe Euch mal wieder mit ein paar Zahlen.
Es folgen die 50 grössten Städte Deutschlands:
Naja, nach der Liste ist die geilste Stadt Deutschlands, meine Geburtsstadt, auf Platz 5. Allerdings ist diese Stadt ständig am wachsen. Durch den Flughafen, die Zentrale Europas (und damit der Welt :D), kommen ja ständig mehr Leute hierher (also nach Frankfurt), und viele bleiben wohl auch hier hängen (ob legal oder illegal sei jetzt mal dahingestellt...). Meineswissens hat die offizielle Einwohnerzahl aber schon vor etlichen Jahren die 700000er-Marke überschritten, und die inoffizielle ist sowieso noch weit höher. Frankfurt rulez, aber das weiß man ja, gehört schließlich zur Allgemeinbildung, und um die geht´s hier ja schließlich auch... B)
Zitat
Die 10 größten Städte Österreichs
Äh, kann es sein, daß in Österreich nur in Wien was abgeht?
Der Rest scheint ja Provinz zu sein... :D
Zitat
Die 10 größten Städte der Schweiz
Ui, kann es sein, daß in der Schweiz überhaupt gar nix abgeht? :lol:
Darkdog, erzähl mal, was macht man denn so auf dem Lande?
Skifahren und Käse essen zählt nicht! ;)
ZitatHab ich überhaupt schon erwähnt, dass der Wulff aus meinem Kaff kommt, was ja bei Osna liegt?
Hab ich schon erwähnt, dass der Wulff aus Freiburg kommt?
Ok ok... Du meinst vermutlich Christian Wulff, Euren Ministerpräsidenten, ich meine den Schwachkopf aus dem Big Brother Haus. :lol:
@ PsychoT
Laut den Angaben der städtischen Homepage hatte Frankfurt am 31.12.2003 652.138 Einwohner (und die werden es wissen, oder?), davon 483.065 Deutsche und 169.073 Ausländer (also 25,9 %, wobei im Bahnhofs-und Gallusviertel der Ausländeranteil bei über 50 % liegt). Dass Frankfurts Einwohner aus aller Herren Länder stammen, stimmt also.
Wieviele "Illegale" noch dazu kommen, kann ich natürlich auch nicht sagen. ;)
Oh mein Gott. Ich wohne in der einwohnerreichsten Stadt Deutschlands???? :eek:
Gut, dass mir das mal jemand gesagt hat. Hab mich schon immer gewundert, wo die ganzen Menschen beim Feierabendverkehr so herkommen. ;)
Wusstet ihr, dass es hier rein durch die Körperwärme der Menschen nie schneit? :lol:
ZitatHab mich schon immer gewundert, wo die ganzen Menschen beim Feierabendverkehr so herkommen.
:D
Du kannst den Stau verhindern, indem du dafür sorgst, daß Berlin nicht so sinnlos hochgepusht wird. Schließlich wird ja irgendwie alles nach Berlin verlegt, jedes Ministerium, allemöglichen Wirtschaftseinrichtungen (also kurz: Arbeitsplätze) und immer so weiter. Alles, aber auch alles (sogar renomierte Plattenlabels aus ganz Deutschland, die sich am ursprünglichen Standort schon längst etabliert hatten) zieht nach Berlin... :rolleyes:
Irgendwann ist Deutschland eine von Barbarenhorden und Wüstenstämmen bewohnte Einöde, und Berlin das Las Vegas. Zumindest, wenn die Politik, und der Rest dann auch, Berlin sinnlos weiter pushen, und die anderen Städte dabei vernachlässigen. Naja...
Aber es gibt ja noch in Sachen Wirtschaft eine Kraft, die dagegen hält. Eine von unbeugsamen Hessen bewohnte Stadt, die sich einfach nicht von den Westpolen überrennen lassen will (dank sei dem Zaubertrank Geld)... B)
Ich kann nix dafür.
EHRLICH!
;)
Nächste geographische Info:
>Die grössten Staatsgebiete der Erde, flächenmäßig sortiert, alle Angaben in km²
1 Russland...................................17.075.400
2 Kanada.......................................9.984.670
3 USA............................................9.158.960
4 China..........................................9.571.302
5 Brasilien......................................8.547.404
6 Australien....................................7.692.030
7 Indien.........................................3.287.263
8 Argentinien..................................2.780.400
9 Kasachstan..................................2.717.300
10 Sudan.........................................2.505.813
11 Algerien......................................2.381.741
12 Demokratische Republik Kongo.....2.344.885
13 Saudi-Arabien..............................2.240.000
14 Mexiko........................................1.953.162
15 Indonesien..................................1.912.988
16 Libyen.........................................1.775.500
17 Iran.............................................1.648.000
18 Mongolei......................................1.564.116
19 Peru.............................................1.285.216
20 Tschad..........................................1.284.000
21 Niger............................................1.267.000
22 Angola..........................................1.246.700
23 Mali..............................................1.240.192
24 Südafrika......................................1.219.080
25 Kolumbien.....................................1.141.748
26 Äthiopien.......................................1.133.380
27 Bolivien........................................1.098.581
28 Mauretanien..................................1.030.700
29 Ägypten........................................1.002.000
30 Tansania..........................................945.087
31 Nigeria.............................................923.768
32 Venezuela........................................912.050
33 Namibia...........................................824.292
34 Mosambik.........................................799.380
35 Pakistan............................................796.095
36 Türkei...............................................779.452
37 Chile.................................................756.096
38 Sambia..............................................752.614
39 Myanmar...........................................676.552
40 Afghanistan........................................652.225
41 Somalia.............................................637.657
42 Zentralafrikanische Republik................622.984
43 Ukraine..............................................603.700
44 Madagaskar.......................................587.041
45 Botswana...........................................581.730
46 Kenia.................................................580.367
47 Frankreich..........................................543.965
48 Jemen................................................536.869
49 Thailand.............................................513.115
50 Spanien..............................................504.782
51 Turkmenistan......................................488.100
52 Kamerun............................................475.442
53 Papua-Neuguinea................................462.840
54 Marokko..............................................458.730
55 Schweden..........................................449.964
56 Usbekistan.........................................447.400
57 Irak..................................................438.317
58 Paraguay..........................................406.752
59 Simbabwe.........................................390.757
60 Japan................................................377.837
61 Deutschland.......................................357.023
62 Republik Kongo..................................342.000
63 Finnland.............................................338.144
64 Vietnam.............................................331.114
65 Malaysia............................................329.733
66 Norwegen...........................................323.759
67 Côte d'Ivoire (Elfenbeinküste)..............322.462
68 Polen.................................................312.685
69 Italien................................................301.336
70 Philippinen..........................................300.000
71 Burkina Faso.......................................274.200
72 Neuseeland.........................................270.534
73 Gabun................................................267.667
74 Ecuador..............................................256.370
75 Guinea...............................................245.857
76 Vereinigtes Königreich (Großbritannien).242.910
77 Uganda...............................................241.548
78 Ghana.................................................238.537
79 Rumänien............................................238.391
80 Laos...................................................236.800
81 Guyana...............................................214.969
82 Oman.................................................212.460
83 Weißrussland.......................................207.595
84 Kirgisistan...........................................199.900
85 Senegal..............................................196.722
86 Syrien.................................................185.180
87 Kambodscha........................................181.035
88 Uruguay..............................................176.215
89 Tunesien.............................................163.610
90 Suriname............................................163.265
91 Bangladesch.......................................147.570
92 Nepal..................................................147.181
93 Tadschikistan......................................143.100
94 Griechenland.......................................131.957
95 Nordkorea...........................................122.762
96 Eritrea................................................121.144
97 Nicaragua............................................120.254
98 Malawi................................................118.484
99 Benin..................................................112.622
100 Honduras............................................112.492
101 Bulgarien 110.994
102 Guatemala 108.889
103 Island 103.000
104 Serbien und Montenegro 102.173
105 Kuba 100.860
106 Südkorea 99.313
107 Liberia 97.754
108 Ungarn 93.030
109 Portugal 92.345
110 Jordanien 89.342
111 Aserbaidschan 86.600
112 Österreich 83.871
113 Tschechien 78.866
114 Vereinigte Arabische Emirate 77.700
115 Panama 75.517
116 Sierra Leone 71.740
117 Republik Irland 70.273
118 Georgien 69.700
119 Sri Lanka 65.610
120 Litauen 65.301
121 Lettland 64.589
122 Togo 56.785
123 Kroatien 56.542
124 Bosnien und Herzegowina 51.129
125 Costa Rica 51.100
126 Slowakei 49.034
127 Dominikanische Republik 48.422
128 Bhutan 46.500
129 Estland 45.227
130 Dänemark 43.096
131 Niederlande 41.526
132 Schweiz 41.285
133 Guinea-Bissau 36.125
134 Taiwan 35.980
135 Moldawien 33.843
136 Belgien 32.545
137 Lesotho 30.355
138 Armenien 29.800
139 Albanien 28.748
140 Äquatorialguinea 28.051
141 Burundi 27.834
142 Haiti 27.750
143 Salomonen 27.556
144 Ruanda 26.338
145 Mazedonien 25.713
146 Dschibuti 23.200
147 Belize 22.965
148 El Salvador 21.041
149 Israel 20.991
150 Slowenien 20.253
151 Fidschi 18.376
152 Kuwait 17.818
153 Swasiland 17.363
154 Timor-Leste 14.609
155 Bahamas 13.939
156 Vanuatu 12.190
157 Katar 11.437
158 Gambia 11.295
159 Jamaika 10.991
160 Libanon 10.452
161 Zypern 9.251
162 Brunei 5.765
163 Trinidad und Tobago 5.128
164 Kap Verde 4.036
165 Samoa 2.831
166 Luxemburg 2.586
167 Mauritius 2.040
168 Komoren 1.862
169 São Tomé und Príncipe 1.001
170 Kiribati 811
171 Dominica 751
172 Tonga 748
173 Bahrain 711
174 Mikronesien 700
175 Singapur 683
176 St. Lucia 616
177 Palau 508
178 Seychellen 454
179 Andorra 468
180 Antigua und Barbuda 442
181 Barbados 430
182 St. Vincent und die Grenadinen 389
183 Grenada 345
184 Malta 316
185 Malediven 298
186 St. Kitts und Nevis 269
187 Marshallinseln 181
188 Liechtenstein 160
189 San Marino 61,2
190 Tuvalu 26
191 Nauru 21
192 Monaco 1,95
193 Vatikanstadt 0,44
Kolonien und Gebiete unter Verwaltung wie Hong Kong, Grönland, die Niederländischen Antillen etc.wurden nicht mitberechnet. Berücksichtigt wurde nur das reine Staatsgebiet!!
Es folgen die bevölkerungsreichsten Staaten der Erde:
1 China 1.284.303.705
2 Indien 1.045.845.226
3 USA 278.058.881
4 Indonesien 231.328.092
5 Brasilien 176.029.560
6 Pakistan 147.663.429
7 Russland 144.978.573
8 Bangladesch 133.376.684
9 Nigeria 129.934.911
10 Japan 126.974.628
11 Mexiko 103.400.165
12 Philippinen 84.525.639
13 Deutschland 83.251.851
14 Vietnam 81.098.416
15 Türkei 71.321.427
16 Ägypten 70.712.345
17 Äthiopien 67.673.031
18 Iran 66.622.704
19 Thailand 62.354.402
20 Großbritannien und Nordirland 59.778.002
21 Frankreich 59.765.983
22 Italien 57.715.625
23 Demokratische Republik Kongo 55.225.478
24 Ukraine 48.396.470
25 Südkorea 48.324.000
26 Südafrika 43.647.658
27 Myanmar 42.238.224
28 Kolumbien 41.008.227
29 Spanien 40.077.100
30 Polen 38.625.478
31 Argentinien 37.812.817
32 Tansania 37.187.939
33 Sudan 37.090.298
34 Algerien 32.277.942
35 Kanada 31.902.268
36 Marokko 31.167.783
37 Kenia 31.138.735
38 Afghanistan 28.717.213
39 Peru 28.409.897
40 Nepal 25.873.917
41 Usbekistan 25.563.441
42 Uganda 24.699.073
43 Venezuela 24.287.670
44 Irak 24.001.816
45 Saudi-Arabien 23.513.330
46 Malaysia 22.662.365
47 Taiwan 22.548.009
48 Rumänien 22.317.730
49 Nordkorea 22.224.195
50 Ghana 20.244.154
51 Sri Lanka 19.607.519
52 Mosambik 19.576.783
53 Australien 19.546.792
54 Jemen 18.701.257
55 Syrien 17.155.814
56 Côte d'Ivoire 16.804.784
57 Kasachstan 16.741.519
58 Madagaskar 16.473.477
60 Kamerun 15.803.220
61 Chile 15.328.467
62 Ecuador 13.183.978
63 Guatemala 12.974.361
64 Kambodscha 12.491.501
65 Burkina Faso 12.272.289
66 Simbabwe 11.365.366
67 Kuba 11.184.023
68 Mali 11.008.518
70 Griechenland 10.623.835
71 Serbien und Montenegro 10.600.000
71 Malawi 10.548.250
72 Angola 10.366.031
73 Niger 10.355.156
74 Weißrussland 10.350.194
75 Senegal 10.284.929
76 Tschechien 10.264.212
77 Belgien 10.258.762
78 Ungarn 10.106.017
79 Portugal 10.066.253
80 Sambia 9.770.199
81 Tunesien 9.705.102
82 Schweden 9.000.000
83 Tschad 8.707.078
84 Dominikanische Republik 8.581.477
85 Bolivien 8.300.463
86 Österreich 8.150.835
87 Aserbaidschan 7.771.092
88 Bulgarien 7.707.495
89 Guinea 7.613.870
90 Somalia 7.488.773
91 Ruanda 7.312.756
92 Schweiz 7.283.274
93 Haiti 6.964.549
94 Benin 6.590.782
95 Tadschikistan 6.578.681
96 Honduras 6.406.052
97 El Salvador 6.237.662
98 Burundi 6.223.897
99 Israel 5.938.093
100 Paraguay 5.734.139
101 Laos 5.635.967
102 Sierra Leone 5.426.618
103 Slowakei 5.414.937
104 Dänemark 5.352.815
105 Libyen 5.240.599
106 Finnland 5.175.783
107 Jordanien 5.153.378
108 Togo 5.153.088
109 Papua-Neuguinea 5.049.055
110 Georgien 4.989.285
111 Nicaragua 4.918.393
112 Kirgisistan 4.753.003
113 Turkmenistan 4.603.244
114 Norwegen 4.503.440
115 Singapur 4.452.732
116 Moldawien 4.431.570
117 Kroatien 4.334.142
118 Eritrea 4.298.269
119 Bosnien und Herzegowina 3.922.205
120 Neuseeland 3.864.129
121 Irland 3.840.838
122 Costa Rica 3.773.057
123 Libanon 3.627.774
124 Litauen 3.610.535
125 Zentralafrikanische Republik 3.576.884
126 Albanien 3.510.484
127 Uruguay 3.360.105
128 Armenien 3.336.100
129 Liberia 3.225.837
130 Republik Kongo 2.894.336
131 Panama 2.845.647
132 Mauretanien 2.747.312
133 Jamaika 2.665.636
134 Mongolei 2.654.999
135 Oman 2.622.198
136 Vereinigte Arabische Emirate 2.407.460
137 Lettland 2.385.231
138 Lesotho 2.177.062
139 Bhutan 2.049.412
140 Mazedonien 2.046.209
141 Kuwait 2.041.961
142 Slowenien 1.930.132
143 Namibia 1.797.677
144 Botswana 1.586.119
145 Estland 1.423.316
146 Gambia 1.411.205
147 Guinea-Bissau 1.315.822
148 Gabun 1.221.175
149 Mauritius 1.189.825
150 Trinidad und Tobago 1.169.682
151 Swasiland 1.104.343
152 Fidschi 844.330
153 Timor-Leste 800.000
154 Katar 769.152
155 Zypern 762.887
156 Guyana 697.181
157 Bahrain 645.361
158 Komoren 596.202
159 Äquatorialguinea 486.060
160 Salomonen 480.442
161 Dschibuti 460.700
162 Luxemburg 442.972
163 Suriname 433.998
164 Kap Verde 405.163
165 Malta 394.583
166 Brunei 343.653
167 Malediven 310.764
168 Bahamas 297.852
169 Island 277.906
170 Barbados 275.330
171 Belize 256.062
172 Vanuatu 192.910
173 Samoa 179.058
174 São Tomé und Príncipe 165.034
175 St. Lucia 158.178
176 Mikronesien 134.597
177 St. Vincent und die Grenadinen 115.942
178 Tonga 104.227
179 Kiribati 94.149
180 Grenada 89.227
181 Seychellen 79.715
182 Marshallinseln 70.822
183 Dominica 70.786
184 Andorra 67.627
185 Antigua und Barbuda 66.970
186 St. Kitts und Nevis 38.756
187 Liechtenstein 32.528
188 Monaco 31.842
189 San Marino 27.336
190 Palau 19.092
191 Nauru 12.809
192 Tuvalu 10.991
193 Vatikanstadt 890 :D
Interessant ist dabei auch, wie riesige Staaten wie Kanada oder Australien in der Liste der einwohnerreichsten Länder ganz weit hinten rangieren und sehr kleine Staaten wie Bangladesh geradezu überbevölkert sind.
Daher die Liste jetzt nochmal, gerechnet in Einwohner/km²:
Nr...Name........km²........EWZ..........Ew/km²
1 Monaco 2 31.842 16.000 :eek:
2 Singapur 693 4.452.732 6.430
3 Vatikanstadt 0,44 890 2.000
4 Malta 316 394.583 1.250
5 Malediven 300 310.764 1.040
6 Bahrain 665 645.361 970
7 Bangladesch 144.000 133.376.684 926
8 Barbados 431 275.330 639
9 Taiwan 35.980 22.548.009 627
10 Nauru 21 12.809 610
11 Mauritius 2.040 1.189.825 583
12 Südkorea 98.480 48.324.000 491
13 San Marino 61 27.336 450
14 Tuvalu 26 10.991 420
15 Marshallinseln 181 70.822 390
16 Niederlande 41.526 16.135.992 389
17 Libanon 10.400 3.627.774 349
18 Belgien 30.510 10.258.762 337
19 Japan 377.801 126.974.628 336
20 Indien 3.287.590 1.045.845.226 318
21 Sri Lanka 65.610 19.607.519 299
22 St. Vincent und die Grenadinen 389 115.942 298
23 El Salvador 21.040 6.237.662 297
24 Israel 20.770 5.938.093 286
25 Philippinen 300.000 84.525.639 282
26 Ruanda 26.338 7.810.056 301
27 Komoren 2.170 596.202 275
28 Grenada 344 89.227 259
29 St. Lucia 616 15.8178 257
30 Haiti 27.750 6.964.549 251
31 Vietnam 329.560 81.098.416 246
32 Großbritannien und Nordirland 244.820 59.778.002 244
33 Jamaika 10.991 2.665.636 243
34 Deutschland 357.021 83.251.851 233
35 Trinidad und Tobago 5.128 1.169.682 228
36 Burundi 27.830 6.223.897 224
37 Liechtenstein 160 32.528 203
38 Mikronesien 702 134597 192
38 Italien 301.230 57.715.625 192
40 Nordkorea 120.540 22.224.195 184
40 Nepal 140.800 25.873.917 184
40 Pakistan 803.940 147.663.429 184
43 Schweiz 41.290 7.283.274 177
44 Dominikanische Republik 48.730 8.581.477 176
45 Seychellen 455 79.715 175
46 Luxemburg 2.586 442.972 171
47 São Tomé und Príncipe 1.001 165.034 165
48 Antigua und Barbuda 443 66.970 151
49 St. Kitts und Nevis 261 38.756 149
50 Andorra 468 67.627 145
51 Nigeria 923.768 129.934.911 141
52 Tonga 748 104.227 139
53 China 9.596.960 1.291.967.943 134
54 Moldawien 33.843 4.431.570 131
55 Tschechien 78.866 10.264.212 130
56 Gambia 11.300 1.411.205 125
57 Dänemark 43.094 5.352.815 124
57 Polen 312.685 38.625.478 124
59 Albanien 28.748 3.510.484 122
60 Thailand 514.000 62.354.402 121
60 Indonesien 1.919.440 231.328.092 121
62 Guatemala 108.890 12.974.361 119
63 Kiribati 811 94.149 116
64 Kuwait 17.820 2.041.961 115
65 Armenien 29.800 3.336.100 112
66 Slowakei 48.845 5.414.937 111
67 Frankreich 547.030 59.765.983 109
67 Portugal 92.391 10.066.253 109
67 Ungarn 93.030 10.106.017 109
70 Uganda 236.040 24.699.073 105
71 Zypern 9.250 962.887 104
71 Serbien und Montenegro 102.173 10.600.000 104
73 Kuba 110.860 11.184.023 101
73 Kap Verde 4.033 405.163 101
75 Österreich 83.858 8.150.835 97
76 Slowenien 20.273 1.930.132 95
77 Dominica 754 70.786 94
77 Rumänien 238.391 22.317.730 94
79 Syrien 185.180 17.155.814 93
80 Togo 56.785 5.153.088 91
81 Aserbaidschan 86.600 7.771.092 90
82 Malawi 118.480 10.548.250 89
83 Türkei 780.580 67.308.928 86
84 Ghana 239.460 20.244.154 85
85 Mazedonien 25.333 2.046.209 81
85 Griechenland 131.940 10.623.835 81
87 Ukraine 603.700 48.396.470 80
88 Spanien 504.782 40.077.100 79
89 Bosnien und Herzegowina 51.129 3.922.205 77
89 Kroatien 56.542 4.334.142 77
91 Sierra Leone 71.740 5.426.618 76
92 Costa Rica 51.100 3.773.057 74
93 Lesotho 30.355 2.177.062 72
93 Georgien 69.700 4.989.285 72
95 Ägypten 1.001.450 70.712.345 71
96 Marokko 446.550 31.167.783 70
96 Bulgarien 110.910 7.707.495 70
98 Kambodscha 181.040 12.491.501 69
98 Malaysia 329.750 22.662.365 69
100 Katar 11.437 769.152 67
101 Swasiland 17.363 1.104.343 64
102 Myanmar 678.500 42.238.224 62
103 Samoa 2.944 179.058 61
104 Äthiopien 1.127.127 67.673.031 60
104 Brunei 5.770 343.653 60
106 Tunesien 163.610 9.705.102 59
106 Benin 112.620 6.590.782 59
108 Honduras 112.090 6.406.052 57
108 Usbekistan 447.400 25.563.441 57
110 Jordanien 92.300 5.153.378 56
111 Litauen 65.200 3.610.535 55
111 Irak 437.072 24.001.816 55
111 Irland 70.280 3.840.838 55
114 Kenia 582.650 31.138.735 53
114 Timor-Leste 15.007 800.000 53
116 Senegal 196.190 10.284.929 52
116 Mexiko 1.972.550 103.400.165 52
116 Côte d'Ivoire 322.460 16.804.784 52
119 Weißrussland 207.600 10.350.194 50
120 Ecuador 283.560 13.183.978 47
121 Fidschi 18.270 844.330 46
121 Tadschikistan 143.100 6.578.681 46
123 Burkina Faso 274.200 12.272.289 45
124 Bhutan 47.000 2.049.412 44
125 Afghanistan 647.500 27.755.775 43
126 Palau 458 19.092 42
127 Iran 1.648.000 66.622.704 40
128 Tansania 945.087 37.187.939 39
129 Nicaragua 129.494 4.918.393 38
130 Lettland 65.200 2.385.231 37
131 Guinea-Bissau 36.120 1.315.822 36
131 Panama 78.200 2.845.647 36
131 Kolumbien 1.138.910 41.008.227 36
131 Südafrika 1.219.912 43.647.658 36
135 Eritrea 121.320 4.298.269 35
135 Jemen 527.970 18.701.257 35
137 Kamerun 475.440 15.803.220 33
138 Estland 45.226 1.423.316 32
139 Guinea 36.120 7.613.870 31
140 Simbabwe 390.580 11.365.366 29
140 Vereinigte Arabische Emirate 82.880 2.407.460 29
140 Liberia 111.370 3.225.837 29
140 USA 9.629.091 278.058.881 29
144 Madagaskar 587.040 16.473.477 28
145 Venezuela 912.050 24.287.670 27
146 Mosambik 801.590 19.576.783 24
146 Kirgisistan 198.500 4.753.003 24
146 Laos 236.800 5.635.967 24
146 Demokratische Republik Kongo 2.345.410 55.225.478 24
150 Peru 1.285.220 27.949.639 22
151 Bahamas 13.940 297.852 21,4
152 Brasilien 8.511.965 176.029.560 20,7
153 Chile 756.950 15.328.467 20,3
154 Dschibuti 23.000 460.700 20,0
155 Schweden 449.964 8.875.053 19,7
156 Uruguay 176.220 3.360.105 19,1
157 Äquatorialguinea 28.051 486.060 17,3
158 Salomonen 28.450 480.442 16,9
159 Vanuatu 12.200 192.910 15,8
160 Finnland 337.030 5.175.783 15,4
161 Sudan 2.505.810 37.090.298 14,8
162 Neuseeland 268.680 3.864.129 14,4
163 Paraguay 406.750 5.734.139 14,1
164 Norwegen 324.220 4.503.440 13,9
165 Argentinien 2.766.890 37.812.817 13,7
166 Algerien 2.381.740 32.277.942 13,6
167 Sambia 752.614 9.770.199 13,0
168 Oman 212.460 2.622.198 12,3
169 Saudi-Arabien 1.960.582 23.513.330 12,0
170 Somalia 637.657 7.488.773 11,7
171 Belize 22.966 256.062 11,1
172 Papua-Neuguinea 462.840 5.049.055 10,9
173 Turkmenistan 488.100 4.603.244 9,4
174 Mali 1.240.000 11.008.518 8,9
175 Russland 17.075.200 144.978.573 8,5
175 Republik Kongo 342.000 2.894.336 8,5
177 Angola 1.246.700 10.366.031 8,3
178 Niger 1.267.000 10.355.156 8,2
179 Bolivien 1.098.580 8.300.463 7,6
180 Tschad 1.284.000 8.707.078 6,8
181 Kasachstan 2.717.300 16.741.519 6,2
182 Zentralafrikanische Republik 622.984 3.576.884 5,7
183 Gabun 267.667 1.221.175 4,6
184 Guyana 214.970 697.181 3,2
184 Kanada 9.976.140 31.902.268 3,2
186 Libyen 1.759.540 5.240.599 3,0
187 Island 103.000 277.906 2,7
187 Mauretanien 1.030.700 2.747.312 2,7
187 Suriname 163.270 433.998 2,7
190 Botswana 600.370 1.586.119 2,6
191 Australien 7.686.850 19.546.792 2,5
192 Namibia 825.418 1.797.677 2,2
193 Mongolei 1.565.000 2.654.999 1,7
......Erde 133.200.000 6.200.000.000 47
Das war jetzt echt informativ Greg!
Österreich liegt gut im Mittelfeld.
Wenn man sich aber die Liste ansieht, dann würde ich mal sagen, die Welt ist jetzt schon überbevölkert.... :rolleyes:
Zählt West Sahara eigentlich immernoch nicht als eigenes Land? 1994 hatten die noch 0,8 EInwohner/km².
Genau Kulty, denn wenn man sich die Zahlen weltweit ansieht, dann leben trotz Wüsten, riesigen Regenwäldern und unbewohnbaren Hochgebirgen pro km² immerhin 47 Menschen!! Das ist schon enorm.
>Interessant ist sicher auch die Entwicklung, wann welche Bevölkerungszahlen erreicht wurden:
* 1 Milliarde 1802.
* 2 Milliarden 1927.
* 3 Milliarden 1961.
* 4 Milliarden 1971.
* 5 Milliarden 1987.
* 6 Milliarden 1999.
>Die UN-Prognosen sagen in etwa folgendes aus:
Jahr....Bev. (in Mrd.)
2010.....6.8
2020.....7.5
2030.....8.1
2040.....8.6
2050.....8.9
>Jetzt noch die Entwicklung der Kontinente in den vergangenen 250 Jahren
(Alle Angaben in 1.000)
Jahr.......Welt.........Afrika........Asien......Europa..Südamerika..Nordamerika..Ozeanien
1750.....791000.....106000.....502000....163000......16000........2000.........2000
1800.....978000.....107000.....635000....203000......24000........7000.........2000
1850....1262000.....111000.....809000....276000......38000.......26000........2000
1900....1650000.....133000.....947000....408000......74000.......82000........6000
1950....2518629.....221214....1398488....547403.....167097.....171616......12812
1955....2755823.....246746....1541947....575184.....190797.....186884......14265
1960....3021475.....277398....1701336....604401.....218300.....204152......15888
1965....3334874.....313744....1899424....634026.....250452.....219570......17657
1970....3692492.....357283....2143118....655855.....284856.....231937......19443
1975....4068109.....408160....2397512....675542.....321906.....243425......21564
1980....4434682.....469618....2632335....692431.....361401.....256068......22828
1985....4830979.....541814....2887552....706009.....401469.....269456......24678
1990....5263593.....622443....3167807....721582.....441525.....283549......26687
1995....5674380.....707462....3430052....727405.....481099.....299438......28924
2000....6070581.....795671....3679737....727986.....520229.....315915......31043
@ Boahd
Die Republik West-Sahara ist 1979 von den Marokkanern annektiert worden und wird seitdem von diesen nicht als solche anerkannt.
Auf Grund solcher Besonderheiten können die obigen Listen selbstverständlich etwas variieren.
Ich habe beispielsweise West-Sahara nicht zum marokkanischen Staatsgebiet dazu gerechnet.
2050 8,9 Milliarden Menschen? Hoffentlich teilt sich das schön auf, nicht das auf einer Seite die Erde zu schwer wird, und wir ins unendliche All davon rutschen :D
Anscheinend haben die zwei Weltkriege gar nicht soviel ausgemacht, also wenn man die Statistik von dir nimmt, interessant.
Naja, in den 2 Weltkriegen sind "nur" 13,5 Millionen (1. WK)bzw knapp 50 Millionen (2. WK) gestorben. Übrigens forderte die spanische Grippe kurz nach dem 1. WK über 20 Millionen Menschenleben, ist somit verheerender als der 1. WK gewesen.
Nur zur Info: Hong Kong gilt nicht mehr als Kolonie, es ist seit 1997 wieder in China eingegliedert. Jedoch gibt es für HK einige Sonderregelungen, die sich aus der wirtschaftlichen Kraft HKs aus der Zeit des britischen Protektorats ergeben hat.
Sprachen der Erde:
1. mehrsprachige Länder
Papua Neuguinea 832
Indonesien 731
Nigeria 515
Indien 400
Mexico, Kamerun, Australien < 300
Brasilien 234
2. am meisten gesprochene Sprachen
Platz Sprache gesprochen von Mio. Menschen
1 Mandarin-Chinesisch 885
2 Spanisch 332
3 Englisch 322
4 Arabisch 220
5 Bengalisch 189
6 Hind 182
7 Portugisisch 170
Russisch 170
8 Japanisch 125
9 Deutsch 98
3. am wenigsten gesprochene Sprache
Sprache gesprochen von gesprochen wo
Eyak 1 (Mary Smith, Anchorage 2001) Alaska
Arikapu 6 Menschen Amazonasregion
Adihe 100 Menschen Sibirien
Hawaiianisch 7000-10000 Hawaii
4. ausgestorbene Sprachen
Manx Isle of Man 1974
Ubykh Kaukasus 1992
Cornish Cornwall um 1777
Die Unesco geht davon aus, dass man 100.000 Sprecher braucht, damit eine Sprache dauerhaft überleben kann
Übrigens sprechen nur 6,3% der Amerikaner zwei oder mehr Sprachen. (wohl nur von den Franzosen topbar ;))
Mit wem redet denn der eine Mensch, der Eyak spricht. :eek:
(Er wird vermutlich noch ne andere Sprache beherrschen.)
ZitatÜbrigens sprechen nur 6,3% der Amerikaner zwei oder mehr Sprachen. (wohl nur von den Franzosen topbar ;))
Bei den Franzosen ist das aber etwas anderes. Die können fremde Sprachen sprechen, sie weigern sich nur, es zu tun. ;)
Zitat
1 Mandarin-Chinesisch 885
2 Spanisch 332
3 Englisch 322
4 Arabisch 220
5 Bengalisch 189
6 Hind 182
7 Portugisisch 170
Russisch 170
8 Japanisch 125
9 Deutsch 98
Laut meiner Quelle (relativ aktuell:
Der Brockhaus Weltatlas, 2001) sieht diese Auflistung folgendermassen aus:
1. Chinesisch................940
2. Englisch....................475
3. Hindi........................395
4. Spanisch...................375
5. Russisch....................300
6. Arabisch....................215
7. Bengali......................200
8. Portugiesisch..............185
9. Malaiisch-Indonesisch..155
10. Japanisch..................125
11. Französisch...............122
12. Deutsch.....................118
13. Urdu (Pakistan)...........100
Allerdings ist meine Liste geordnet
nach Anzahl der Sprecher (Mutter- oder Zweitsprache).
Ich vermute mal, dass in Deiner Liste die Sprecher der Länder, in denen die jeweilige Sprache Amtssprache ist, zusammengerechnet wurden.
Daher dürften die auffälligen Differenzen (kleinere Abweichungen könnte man ja durchaus vernachlässigen) rühren.
Vielleicht kannst Du das mal überprüfen? Danke.
Ich nehme mir mal das verheerende Erdbeben in Südostenasien zum Anlass, um mal die Richterskala zu erklären und was es noch so für Verfahren gibt, um Erdstöße zu messen.
Richter-Skala
Die Magnitudenskala des amerikanischen Seismologen Charles Francis Richter (1900–1985) - die sogenannte Richterskala - ist die international anerkannte neutrale, logarithmische Stärketabelle. Die einzelnen Daten werden mit einem Seismographen gemessen.
Als Maß setzte Richter 1935, als er die Skala ausarbeitete, die Magnitude (M) ein, abgeleitet vom lateinischen magnitudo als ,,Größe". Richters Skala beginnt bei M 1 für ein schwach wahrnehmbares Zittern der Erde. Jeder Punkt auf der Skala bedeutet eine Verzehnfachung (!!) der Stärke eines Bebens. M 8 beschreibt sehr schwere Beben. Eine Begrenzung nach oben sah Richter nicht vor.
Kriterien für die Richterskala:
Stärke 1-2.....Nur durch Instrumente nachweisbar.
Stärke 3........Selten nahe dem Bebenherd zu spüren.
Stärke 4-5.....Im Umkreis von 30 Kilometern um das Bebenzentrum spürbar mit leichten Schäden.
Stärke 6.........Mäßiges Beben, Todesopfer und schwere Schäden in dicht besiedelten Regionen.
Stärke 7.........Starkes Beben, das zu Katastrophen führen kann.
Stärke 8.........Großbeben.
Aufgrund ihrer Definition ist die Richterskala nach oben theoretisch unbegrenzt, die physischen Eigenschaften der Erdkruste machen ein Auftreten von Erdbeben der Stärke 9,5 oder höher nahezu unmöglich, da das Gestein nicht genug Energie speichern kann und sich vor Erreichen dieser Stärke entlädt.
Moment-Magnitude
Sehr schwere Beben, etwa von Stärke 8 an, kann die die Richter-Skala jedoch kaum erfassen.
Deswegen haben kalifornische Seismologen in den vergangenen Jahren die Messung mit der Moment-Magnitude eingeführt. Dabei wird statt der freigesetzten Energie die Länge des Bruchs in der Erdkruste ermittelt.
Das "Moment" ist hier ein mechanisches Maß für Bewegungen von Körpern als Folge einer Krafteinwirkung. Die Moment-Magnitude wird wie der Wert der Richterskala mittels Seismographen bestimmt. Sie berücksichtigt alle während eines Erdbebens auftretenden Wellentypen. Leichte Beben erzeugen maximal einige hundert Meter lange Brüche in der Erdkruste; bei schweren Erdstößen kann der Bruch einige hundert Kilometer lang sein.
Entlang eines solchen Bruchs breiten sich die Wellen des Bebens unregelmäßig aus. Das Erdbeben in Kolumbien am 25. Januar 1999 hat nach Schätzungen einen Bruch von etwa zehn Kilometern verursacht. Die Moment-Magnitude lag bei 6,0. Für ein Erdbeben im Mai 1960 in Chile errechneten Wissenschaftler die stärkste je gemessene Moment-Magnitude von 9,5.
Mercalli-Skala
In dieser Einteilung werden Erdbeben nicht, wie in der Richter-Skala, nach ihrer Stärke, sondern nach ihren fühlbaren und sichtbaren Auswirkungen beschrieben. Die Skala ist nach dem italienischen Vulkanologen G. Mercalli (1850-1914) benannt, der sie zu Beginn unseres Jahrhunderts aufgestellt hat, als es noch keine präzisen Mess-Instrumente und kein internationales Messnetz gab.
In Europa ist sie heute in einer modifizierten Form als MSK-Skala (Medvedev-Sponheuer-Karnik-Skala) gebräuchlich. Mit der MSK-Skala lassen sich die "Intensitäten" eines Bebens für beliebige Orte angeben. Diese Intensitäten werden in 12 Grade eingestuft, für die es jeweils ausführliche Beschreibungen gibt.
Bei Stufe 6 zum Beispiel treten Risse in den Mauern auf, bei Stufe 7 fallen DSchornsteine von den Dächern, und bei Stufe 8 stürzen Giebelfronten ein. Die MSK-Werte der Orte eines Bebengebietes trägt man in Landkarten ein und grenzt die Bereiche gleichen Zerstörungsgrades durch Linien voneinander ab. Solche Karten dienen als Grundlagen, wenn Standorte für Krankenhäuser oder Kraftwereke festgelegt werden und wenn es um Fragen der Schadensregulierung geht.
Was ist denn da für ein Erdbeben in Asien?
(Hab ich wieder was wichtiges nicht mitbekommen?)
He Dave, ich glaub es wird Zeit das wir dir mal einen Pager oder so schenken, wo du täglich die neuesten Nachrichten bekommst :D
Bei einen Seebeben sind über 20.000 Manschen gestorben, es sind auch einige Österreich anscheinend dabei. Dreh einfach mal den Fernseher auf und du wirst schon sehen :D
Ach, Fernsehen ist doof.
Und Politik auch. Aber so eine Naturkatastrophe kann interessant sein.
Werd mal online was drüber suchen.
Aber völlig darauf zu scheissen, was in der Welt so abgeht, ist doch auch irgendwie doof. :rolleyes:
Es kommt noch der Tag, an dem wir Dich hier online darüber informieren müssen, dass Dein Haus brennt, weil Du es sonst nicht mitbekommen würdest. :D
Aber Spaß beiseite, eigentlich finde ich das überhaupt nicht lustig.
Das Beben hatte übrigens bei einer Stärke von 8,9 auf der Richterskala die Energie von rund 10.000 Atombomben!! :eek:
Es schiebt sich die Indisch-Australische Erdplatte unter die Eurasische Platte. Bei dem Zusammenstoß wurde in den vergangenen Millionen Jahren das Himalaja-Gebirge aufgefaltet, und auch die Vulkane Indonesiens sind dadurch entstanden. Die Erdplatten rutschen zwei bis acht Zentimeter pro Jahr voran und verhaken sich dabei. Irgendwann bricht schlagartig das Gestein, und die Platten schnellen nach vorn. Millionen Tonnen Gestein werden in Bruchteilen von Sekunden mehrere Meter weit gegeneinander verschoben. Bei einem Erdbeben bewegt sich nicht die gesamte Platte, sondern jeweils jene Teile, die unter besonders starker Spannung stehen. So auch jetzt: Mehrere "Finger" der Indisch-Australische Erdplatte haben sich ruckartig unter die Eurasische Platte geschoben.
Vor der Küste sind die Folgen besonders schlimm, weil der Meeresboden das darüber liegende Wasser empor stößt – wie nun in Südostasien geschehen. Dabei bildet sich eine Welle, die sich ringförmig mit der Geschwindigkeit eines Düsenjets ausbreitet. Während solch ein sogenannter Tsunami (japanisch für Hafenwelle) auf offener See kaum wahrgenommen werden kann, türmt er sich in flachem Wasser bis zu 30 Meter hoch auf und verwüstet die Küsten.
(Quelle: Süddeutsche Zeitung)
Naja, dass das ein Krisengebiet in Erdbeben wird, ist ja schon länger klar. Gab glaube ich in den letzten Jahren dort regelmäßig Beben immer um die Richterskala 3.
Ich finde es übrigens mies, wenn in Zeitungen irgendwas von einem Unglück steht und dann die heimischen Opfer in den Vordergrund geschoben werden. Bei dieser Katastrophe ists nicht ganz so schlimm, wenn aber ein Flugzeug abstürzt, steht da meist "x Deutsche bei Flugzeugabsturz gestorben - xxx Menschen starben...". Es ist doch wirklich egal, woher die Opfer kommen. Wenn man Angehöriger ist, erfährt man das sowieso direkt von der Polizei. So ist das nur Panikmache unter der hiesigen Bevölkerung, weil unter den 55.000 Opfern sind sicher nicht mehr als 200 Touristen. Denn die meisten Opfer gab es in den Slums dort, weil die Menschen überhaupt nicht vor geschützt waren, während die Touristen meist (so ne Welle meldet sich schon an, da kann man noch vor wegrennen) sicher im Hotel abwarteten.
Tsunami heißt noch immer einfach nur Große Welle, der "im Hafen"-Zusatz ist einfach nur drangehängt worden, weil so ne Welle nunmal im Hafen ankommt, deswegen ist das wohl als allgemeinübliche Übersetzung drin.
Anlässlich der aktuellen Geschehnisse in der Welt, werde ich Euch mal mit einigen sehr "päpstlichen" Informationen versorgen. ;)
Papst (von griech.: pappas : Vater, von lat.: papa "Papa, Vater") ist die Bezeichnung für das Oberhaupt der Römisch-Katholischen Kirche (auch: Heiliger Vater oder Santo Papa).
Weiterhin ist "Papst" die Amtsbezeichnung der beiden Patriarchen von Alexandria (Oberhäupter der koptischen Kirche und der Griechisch-Orthodoxen Kirche von Alexandria). Ebenfalls haben einige kleine katholische Gemeinschaften einen Papst erhoben. Dieser Artikel behandelt nur den römischen Papst.
Rechtlich gilt das Amt des römischen Papstes, der Heilige Stuhl, als nichtstaatliches Völkerrechtssubjekt neben der Vatikanstadt als staatlichem Völkerrechtssubjekt.
Der Papst ist ferner weltlicher Souverän des Staates der Vatikanstadt, des kleinsten Staates der Welt.
Der aktuelle Papst ist Benedikt XVI., der am 19. April 2005 in dieses Amt gewählt wurde.
Seit 1871 residiert der Papst im Apostolischen Palast neben dem Petersdom. Kathedralkirche des Papstes ist die Lateranbasilika. Der Papst-Thron wird auch Kathedra Petri genannt.
Geschichte
Der Papst ist nach katholischer Tradition und nach der Auffassung einiger anderer christlicher Kirchen Nachfolger des Apostels Petrus, der von diesen Kirchen als erster Bischof von Rom angesehen wird und vermutlich um das Jahr 67 in Rom den Märtyrertod erlitten hat. Einige Kritiker bezweifeln jedoch, dass er je dort war.
Begründet wird dieser Anspruch mit einer Stelle aus dem Matthäus-Evangelium der Bibel (Kapitel 16, Vers 18-19), die in der Vulgata wie folgt lautet:
Tu es Petrus et super hanc petram aedificabo Ecclesiam meam et portae inferi non praevalebunt adversum eam.
Et tibi dabo claves regni coelorum.
Quodcumque ligaveris super terram, erit legatum et in coelis.
Et quodcumque solveris super terram, erit solutum et in coelis.
Zu deutsch (Einheitsübersetzung):
Du bist Petrus und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen.
Und dir will ich geben die Schlüssel über das Himmelreich.
Was du auf Erden bindest, soll im Himmel gebunden sein.
Und was du auf Erden lösest, soll im Himmel gelöst sein.
Umstritten ist, ob der 1. Clemensbrief aus dem Jahre 98 bereits eine Vorrangstellung der Gemeinde von Rom dokumentiert oder als brüderliche Ermahnung unter Gleichberechtigten anzusehen ist. In diesem Brief an die Gemeinde von Korinth fordert der damalige Bischof von Rom, Clemens, von den Korinthern die Rücknahme von abgesetzten Presbytern. Er nimmt Bezug auf das Martyrium der Apostel Petrus und Paulus in Rom.
In der römisch-katholischen Kirche stammt die erste bekannte Verbindung des Titels "Papst" mit dem Bischof von Rom aus der Zeit des Marcellinus (†304), der in der Grabinschrift des Diakons Severus so bezeichnet wird.Bischof Siricius von Rom (385–399) bezeichnet sich als Erster amtlich als papa, als ausschließliche Amtsbezeichnung für den Bischof von Rom wird der Begriff von Gregor I. (590-604) gesetzlich festgeschrieben.
Vorher (ab dem 3. Jahrhundert) war es eine Ehrbezeichnung für Bischöfe, Patriarchen und Äbte vor allem im Orient – da die koptische Kirche bereits seit dem Konzil von Chalcedon 451 (vor Gregor) nicht mehr zur gleichen Kirche wie die lateinische gehört, führt ihr Oberhaupt ebenfalls den Titel Papst.
Seit Leo I. (Bischof von Rom 440 bis 461) führt der römische Papst die Bezeichnung "Pontifex Maximus", den bis zu Kaiser Gratian der römische Kaiser als oberster römischer Priester trug (mögliche Etymologien unter anderem: Oberster Brückenbauer oder Pfadbahner).
Im Mittelalter ergab sich des Öfteren die Situation, dass es mehrere Päpste gleichzeitig gab, da zu Lebzeiten eines bereits kanonisch gewählten Papstes ein Gegenpapst eingesetzt wurde. Dazu kam es, weil sich zum Beispiel das Kardinalskollegium spaltete, der Kaiser oder römische aristokratische Familien in die Papstwahl eingriffen. Solche Eingriffe sind inzwischen unter Androhung der Exkommunikation verboten.
Die Päpste des 20. Jahrhunderts:
Neun Päpste haben im vergangenen Jahrhundert die katholische Kirche geführt und die Welt mit geprägt - von Leo XIII. bis Johannes Paul II. Die Öffnung der Kirche und ihre Anpassung an die moderne Welt, soziale Gegensätze, die beiden Weltkriege, der Holocaust, der Nationalsozialismus und der Kommunismus waren die Themen ihrer Pontifikate. Alle waren Italiener - bis auf Johannes Paul II.
Leo XIII. (1878-1903)
Er führte die Kirche ins 20. Jahrhundert. 1878 zum Pontifex gewählt, lag ihm die Versöhnung von Kirche und Gesellschaft am Herzen. Nach der nationalen Einigung Italiens und der Auflösung des Kirchenstaates lebte er - wie schon sein Vorgänger - als «Gefangener im Vatikan». Innerkirchlich galt er als Reformer, die erste Sozialenzyklika «Rerum Novarum» (1891) wurde zum Bezugspunkt der katholischen Soziallehre.
Pius X. (1903-1914)
Er kam durch Einmischung des österreichischen Kaisers auf den Papstthron. Als Konsequenz daraus verbot er 1904 jede Intervention staatlicher Stellen in die Papstwahl. 1908 reformierte er die Kurie. Scharfe Auseinandersetzungen führte er mit Reformkatholiken und so genannten Modernisten vor allem in Deutschland. Kurz vor seinem Tod am 20. August 1914 warnte er eindringlich vor der drohenden Kriegsgefahr. «Ich würde gern mein Leben opfern, wenn ich dadurch den Frieden Europas erkaufen könnte.»
Benedikt XV. (1914-1922)
Er wahrte im Ersten Weltkrieg strikte Neutralität. 1917 schrieb er ohne Erfolg an die Regierungen aller Krieg führenden Länder und bat um Einstellung der Kampfhandlungen. Er setzte sich für Verwundete, Kriegsgefangene und die Zivilbevölkerung ein. Innerkirchlich war die Veröffentlichung eines neuen Rechtsbuches, des Codex Juris Canonici, von Bedeutung.
Pius XI. (1922-1939)
Er bleibt auch als «Missionspapst» in Erinnerung. Er ernannte zahlreiche Bischöfe in den Ländern der Dritten Welt. 1929 schloss er mit der faschistischen Regierung in Italien die Lateranverträge, in denen die Souveränität der Vatikanstadt festgeschrieben wurde. 1933 - kurz nach der Machtübernahme der Nazis - wurde das seit Jahren vorbereitete Konkordat mit Deutschland besiegelt. 1937 wies er in der Enzyklika «Mit brennender Sorge» auf die Bedrohung durch den Nationalsozialismus hin.
Pius XII. (1939-1958)
Der umstrittenste Papst des Jahrhunderts: Als früherer Nuntius in Deutschland war Eugenio Pacelli mit den Verhältnissen dort bestens vertraut. 1919 erlebte er in München die Räteregierung und soll seitdem panische Angst vor Kommunisten gehabt haben. Historiker werfen ihm vor, zum Holocaust und zu den Verbrechen der Nationalsozialisten geschwiegen zu haben. Der Vatikan weist darauf hin, dass Pius XII. zahlreichen Juden das Leben gerettet habe. 1949 stellte er jede Unterstützung des Kommunismus unter die Strafe der Exkommunikation. 1950 formulierte er das Dogma von der leiblichen Aufnahme Marias in den Himmel.
Johannes XXIII. (1958-1963)
Als «Übergangspapst» angetreten, setzte er mit der überraschenden Einberufung des Zweiten Vatikanischen Konzils einen tiefgehenden Reformprozess der Kirche in Gang. Am 11. Oktober 1962 versammelten sich über 2500 Konzilsväter in Rom. Die zweite Sitzungsperiode hat Johannes XXIII. nicht mehr erlebt. Wegen seiner Herzlichkeit wurde er in Italien der «gute Papst» genannt. Verdienste erwarb er sich auch mit der Sozialenzyklika «Mater et Magistra» (1961) und dem Rundschreiben «Pacem in terris» (1963), das eine erste Entspannung zwischen der Kirche und dem Kommunistischen Block signalisierte.
Paul VI. (1963-1978)
Er setzte innerkirchlich den Reformprozess des Konzils fort und förderte eine Internationalisierung der Kurie. Als erster Papst bereiste er auch ferne Länder: Afrika, Südamerika, Asien, das Heilige Land. 1965 sprach er vor der UNO in New York. Er schloss Kardinäle, die über 80 Jahre alt sind, von der Papstwahl aus. In vielen Ländern ist Paul VI. vor allem mit seiner Enzyklika «Humanae Vitae» in Erinnerung, die den Schutz des ungeborenen Lebens und das Verbot der Anti-Baby-Pille festschrieb.
Johannes Paul I. (1978)
Der Sohn eines Arbeiters und Sozialisten setzte sich schon mit seinem Doppelnahmen das Programm, die Arbeit seiner beiden Vorgänger kontinuierlich fortzusetzen. Nach einem Pontifikat von 33 Tagen starb er am 28. September 1978. Gerüchte über einen unnatürlichen Tod wurden nie bewiesen, sind aber bis heute nicht verstummt.
Johannes Paul II. (1978-2005)
Karol Wojtyla war der erste Papst aus Polen und der erste Nicht-Italiener auf dem Stuhl Petri seit 450 Jahren*. Mit 104 Auslandsreisen setzte er Maßstäbe als Oberhaupt der katholischen Weltkirche. Im TV-Zeitalter galt er als genialer «Medienpapst». Mit mehr als 26 Jahren war sein Pontifikat eines der längsten in der Geschichte der katholischen Kirche. Etwa drei Millionen Menschen nahmen an seiner Beisetzung in Rom teil.
*seit dem Deutschen Hadrian IV. (1522-23)
Wer schon über die wunderliche Bezeichnung des Gegenpapstes gestolpert ist und damit nichts anzufangen wusste, dem sei verraten, dass sich hierbei um diejenigen Päpste handelt, die zu Lebzeiten eines bereits kanonisch gewählten Papstes aufgestellt wurden. Zur Aufstellung von Gegenpäpsten kam es, weil sich zum Beispiel das Kardinalskollegium spaltete, oder der Kaiser bzw. römische aristokratische Familien in die Papstwahl eingriffen. Wegen unterschiedlicher Zählung, verschiedener Standpunkte und der zum Teil chaotischen Papstwahlen ist die wirkliche Anzahl der Gegenpäpste schwer festzustellen. Die Angaben liegen zwischen 25 und 40.
Bei einigen Päpsten ist es zudem schwierig festzustellen, ob sie rechtmäßig oder unrechtmäßig im Amt waren. Die Gründe hierfür liegen unter anderem in der schwierigen Quellenlage. Als erster Gegenpapst gilt Hippolyt (217-235) und als letzter Felix V. (1439 - 49).
Auch Johannes Paul II. wurde in seiner Amtszeit von einigen Männern abgelehnt, die selbst den Anspruch erhoben, der rechtmäßige Papst zu sein, etwa Clemente Domínguez y Gómez (als Gregor XVII.; † 22. März 2005), David Allen Bawden (als Michael I.) oder Lucian Pulvermacher (als Pius XIII.). Allerdings unterscheiden diese sich insofern von den historischen Gegenpäpsten, als sie keine Unterstützung in der kirchlichen Hierarchie genossen und nur einige Tausend Anhänger mit starker regionaler Begrenzung hatten.
Bei Hadrian IV wäre noch anzumerken, dass er im Grunde kein Deutscher ist. Er ist nämlich im damals deutschen Utrecht (jetzt Niederlande) geboren, sein Vater war aber immerhin deutschstämmig. Also genaugenommen war er kein Deutscher.
Benedikt ist übrigens der 2. beliebteste Name für einen Papst neben Gregor. Beide wurden bisher 18 mal vergeben. (jeweils 2 Gegenpäpste mit einberechnet) Johannes ist jedoch ungeschlagen, gab immerhin 24 Päpste (3 Gegenpäpste) mit diesem Namen und 2, die den auch nochmal im Namen hatten. Dabei gibts 2 Kuriositäten.
1. Der Gegenpapst Johannes XVI. wurde quasi offiziell bestätigt, indem sich der nächste rechtmäßige Papst Johannes XVII nannte.
2. Johannes XXI. war wohl etwas greis oder betrunken bei seiner Namenswahl, da er einfach Johannes XX. übersprang.
ZitatHadrian IV (...) ist nämlich im damals deutschen Utrecht (jetzt Niederlande) geboren, sein Vater war aber immerhin deutschstämmig. Also genaugenommen war er kein Deutscher.
Doch, wenn Utrecht damals deutsch war, ist jemand von dort auch ein Deutscher gewesen und kein Holländer. Man bezeichnet ja auch niemanden als US-Amerikaner, der vor 5000 Jahren in der Gegend um Ohio geboren wurde, nur weil das Land heute USA heisst. ;) :D
Holland gab es damals aber noch nicht! Mussten sich ihre Freiheit ja erst erkämpfen, und das war später.
Gegenfrage: Nennst du einen Polen, der in Ostpreußen geboren ist einen Deutschen?
ZitatHolland gab es damals aber noch nicht!
JAAAAAAAA-HAAAAAAAAAAA, und deswegen war er auch DEEEEUUUUUUU-TSCHEEEEEEEER!!
Einen Polen nenne ich übrigens immer einen Polen, ganz egal wo er geboren ist, wieso? :D
Es gab auf Grund der letzten Landtagswahlen einige kleine Veränderungen in Sachen Ministerpräsidenten. Habe den diesbezüglichen Beitrag auf Seite 1 editiert.
Inhalt der Menschenrechte:
Freiheitsrechte:
Recht auf Leben, Freiheit, Eigentum, Sicherheit der Person
Allgemeine, nur durch Gesetz beschränkbare Handlungsfreiheit
Freiheit von willkürlichen Eingriffen in die Privatsphäre (Wohnung, Briefgeheimnis etc.)
Meinungsfreiheit
Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit
Reisefreiheit
Versammlungsfreiheit
Informationsfreiheit
Berufsfreiheit
usw.
Justizielle Menschenrechte:
Wirksamer gerichtlicher Rechtsschutz bei Rechtsverletzungen
Faires Verfahren vor einem unabhängigen und unparteiischen Gericht mit gesetzlichen Richtern (fair trial)
Anspruch auf rechtliches Gehör (audiatur et altera pars)
Keine Strafe ohne vorheriges Gesetz (Nulla poena sine lege)
Unschuldsvermutung in dubio pro reo
usw.
Wirtschaftliche, Soziale und Kulturelle Menschenrechte:
Recht auf Selbstbestimmung (Art. 1)
Gleichberechtung von Mann und Frau (Art. 3)
Recht auf Arbeit und angemessene Entlohnung (Art. 6/7)
Recht auf Gründung von Gewerkschaften (Art. 8)
Schutz von Familien, Schwangeren, Müttern und Kindern (Art. 10)
Recht auf einen angemessenen Lebensstandard, einschließlich angemessener Nahrung (Art. 11)
Recht auf den besten erreichbaren Gesundheitszustand (Art. 12)
Recht auf Bildung (Art. 13)
Recht auf Teilhabe am kulturellen Leben (Art. 15)
PS: Die Zensur von Dark Forces verstieß gegen das Menschenrecht. :D
ZitatDen Menschenrechten widerspricht jede Zuwiderhandlung, insbesondere:
Sklaverei
Folter
Todesstrafe
Diskriminierung
Zensur
willkürliche oder geheime Haft
das Konzept der Kindersoldaten
ZitatMeinungsfreiheit
Gilt das auch in der Arbeit? Wenn ja, dann wäre ich dort bestimmt schon entlassen. :lol:
Recht auf Arbeit und angemessene Entlohnung?
So so.
Und warum klagt niemand von den Arbeitslosen dieses Recht ein?
Weil sie wahrscheinlich gar nicht wissen, daß es dieses Recht gibt. :D
Aktueller und wichtiger denn je: Allgemeinwissen über die Europäische Union!!
DIE MITGLIEDSSTAATEN:[/u]
Gründerstaaten (1952 der Montanunion (EGKS) und der EWG, sowie 1958 der Euratom)
1. Frankreich
2. Italien
3. Deutschland
4. Luxemburg
5. Belgien
6. Niederlande
1973
7. Dänemark
8. Irland
9. Vereinigtes Königreich Großbritannien
1981
10. Griechenland
1986
11. Spanien
12. Portugal
(Diese zwölf Mitgliedsstaaten der Europäischen Gemeinschaften (EG) unterzeichneten am 7. Februar 1992 in Maastricht den ab November 1993 gültigen Vertrag über die Europäische Union (EU).)
1995
13. Österreich
14. Finnland
15. Schweden
2004
16. Estland
17. Lettland
18. Litauen
19. Malta
20. Polen
21. Slowakei
22. Slowenien
23. Tschechien
24. Ungarn
25. Zypern.
Die Kandidaten:
Den Status von Beitrittskandidaten haben derzeit:
* Bulgarien (voraussichtlich 2007)
* Rumänien (voraussichtlich 2007)
* Kroatien.
Den Status eines Beitrittskandidaten hat auch die
* Schweiz,
deren Beitrittsgesuch allerdings ruht.
Kandidat ohne Aufnahmetermin ist die
* Türkei.
Um eine Mitgliedschaft in der EU beworben hat sich außerdem:
* Mazedonien.
DIE INSTITUTIONEN DER EU:[/u]
Das Europäische Parlament: Stimme des Volkes
Das Europäische Parlament (EP) ist die demokratische Stimme der Bürger Europas. Es wird alle fünf Jahre direkt gewählt; die Sitzordnung im Plenum richtet sich nicht nach nationaler Zugehörigkeit der Mitglieder des Europäischen Parlaments (MEP), sondern nach sieben Fraktionen. Die Fraktionen sind Ausdruck der politischen Grundhaltung der nationalen Partei, der die Mitglieder jeweils angehören. Einige Abgeordnete gehören allerdings keiner Fraktion an. Bei der letzten Wahl im Juni 2004 betrug der Anteil weiblicher Abgeordneter etwa 30%.
Zu den wichtigsten Aufgaben des Europäischen Parlaments zählen:
* Prüfung und Genehmigung der europäischen Gesetzgebung; durch das Mitentscheidungsverfahren hat das EP in diesem Bereich die gleichen Rechte wie der Rat;
* Genehmigung des EU-Haushalts;
* demokratische Kontrolle der anderen EU-Organe; dies beinhaltet das Recht,
Untersuchungsausschüsse einzusetzen;
* Zustimmung zu wichtigen internationalen Abkommen, z. B. dem Beitritt neuer Mitgliedstaaten zur EU sowie Handels- und Assoziationsabkommen zwischen der EU und Drittländern.
Das EP hat den Sacharow-Preis ins Leben gerufen, mit dem das Parlament alljährlich
Einzelpersonen oder Einrichtungen auszeichnet, die sich, gleich wo auf der Welt, um die Verteidigung der Menschenrechte verdient gemacht haben.
Wie die nationalen Parlamente verfügt das EP über parlamentarische Ausschüsse, die sich mit speziellen Fragen befassen (auswärtige Angelegenheiten, Haushalt, Umwelt usw.). Über einen dieser Ausschüsse, den Petitionsausschuss, können europäische Bürger Petitionen unmittelbar an das Parlament richten. Zudem ernennt das Parlament einen europäischen Bürgerbeauftragten, der Beschwerden von Bürgern über Missstände in der EU-Verwaltung nachgeht.
Josep Borrel Fontelles ist Präsident des Europäischen Parlaments.
Josep Borrel Fontelles(http://europa.eu.int/abc/images/josep_borrel.jpg)
Der Rat der Europäischen Union: Stimme der Mitgliedstaaten
Der Rat der Europäischen Union - früher auch als Ministerrat bekannt - ist das wichtigste gesetzgebende Organ und Entscheidungsgremium der EU. In ihm kommen die Vertreter der Regierungen der 25 Mitgliedstaaten zusammen, die Sie auf nationaler Ebene wählen. Er ist das Forum, in dem die Vertreter Ihrer Regierung Ihre Interessen vertreten und Kompromisse aushandeln. Die regelmäßigen Sitzungen finden auf Minister- oder Botschafterebene sowie in Form von Arbeitsgruppen statt. Wenn es um die Grundzüge der Politik geht, treten die Staats- und Regierungschefs als Europäischer Rat zusammen.
Gemeinsam mit dem Europäischen Parlament legt der Rat Regeln für alle Tätigkeiten der Europäischen Gemeinschaft (EG) fest, die den so genannten ersten Pfeiler der EU bilden. Die EG befasst sich mit dem Binnenmarkt sowie mit den meisten gemeinschaftlichen Politikbereichen und garantiert den freien Personen-, Waren-, Dienstleistungs- und Kapitalverkehr.
Darüber hinaus besitzt der Rat die wesentliche Zuständigkeit für die Zusammenarbeit zwischen den Regierungen im Rahmen des so genannten zweiten und dritten Pfeilers, d. h. in den Bereichen gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik sowie Justiz und Inneres. Die Regierungen arbeiten in der EU z. B. bei der Bekämpfung von Terrorismus und Drogenhandel zusammen. Die Mitgliedstaaten vereinen ihre Kräfte und sprechen mit einer Stimme in auswärtigen Angelegenheiten, unterstützt von dem Hohen Vertreter für die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik.
Der Vorsitz im Rat
Der Vorsitz im Rat wechselt alle sechs Monate. Das bedeutet, dass alle EU-Staaten abwechselnd jeweils sechs Monate lang für die Tagesordnung des Rates verantwortlich sind und den Vorsitz in allen Tagungen führen, wobei sie gesetzgeberische und politische Entscheidungen vorantreiben und Kompromisse unter den Mitgliedstaaten vermitteln.
Folgende Reihenfolge ist für den Zeitraum 2003-2006 vorgesehen:
2003 Erstes Halbjahr: Griechenland
Zweites Halbjahr: Italien
2004 Erstes Halbjahr: Irland
Zweites Halbjahr: Niederlande
2005 Erstes Halbjahr: Luxemburg (derzeit; unter Ministerpräsident Jean-Claude Juncker) (http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/thumb/b/b0/180px-Jean-Claude_Juncker.jpg)
Zweites Halbjahr: Vereinigtes Königreich
2006 Erstes Halbjahr: Österreich
Zweites Halbjahr: Finnland
Über die Beschlüsse im Rat wird abgestimmt. Je größer die Bevölkerung eines Landes ist, desto mehr Stimmen hat es. Ihre Anzahl steigt aber nicht genau proportional, sondern ist zugunsten der bevölkerungsschwächeren Länder angepasst
Seit dem 01. November 2004 verfügen die einzelnen Länder (einschließlich der neuen Mitgliedstaaten) über die folgende Anzahl von Stimmen:
Deutschland, Frankreich, Italien und das Vereinigte Königreich...........29
Spanien und Polen..........................................................................27
Niederlande...................................................................................13
Belgien, Tschechische Republik, Griechenland, Ungarn und Portugal....12
Österreich und Schweden................................................................10
Dänemark, Irland, Litauen, Slowakei und Finnland...............................7
Zypern, Estland, Lettland, Luxemburg und Slowenien...........................4
Malta...............................................................................................3
INSGESAMT..................................................................................321
Beschlussfassung mit "qualifizierter Mehrheit"
Die meisten Beschlüsse im Rat werden mit "qualifizierter Mehrheit" gefasst. Das bedeutet, dass für die Annahme eines Vorschlags eine bestimmte Mindestanzahl von Stimmen erforderlich ist (die Einzelheiten werden weiter unten angeführt).
In einigen besonders sensiblen Bereichen wie GASP, Steuer-, Asyl- und Einwanderungspolitik müssen die Beschlüsse des Rates jedoch einstimmig gefasst werden. Mit anderen Worten kann jeder Mitgliedstaat in diesen Bereichen ein Veto einlegen.
Einstimmigkeit ist schon unter 15 Staaten schwierig zu erreichen, und in einer erweiterten Union mit 27 oder mehr Mitgliedern wird dies praktisch unmöglich sein. Würde die EU versuchen, mit den derzeit geltenden Regeln weiterzuarbeiten, würde sie gelähmt und damit in vielen wichtigen Bereichen handlungsunfähig sein. Daher wurden die Regeln im Vertrag von Nizza so geändert, dass der Rat in einer ziemlich großen Zahl von Bereichen, die bisher Einstimmigkeit erforderten, Beschlüsse mit qualifizierter Mehrheit fassen kann.
Bis zum 1. Mai 2004 sind mindestens 62 von insgesamt 87 Stimmen (d. h. 71,3 %) für eine qualifizierte Mehrheit erforderlich. Für sechs Monate ab dem 1. Mai 2004, wenn neue Mitgliedstaaten der EU beitreten, bestehen Übergangsregelungen.
Ab 1. November 2004 gilt eine qualifizierte Mehrheit als erreicht,
* wenn die Mehrheit der Mitgliedstaaten (in einigen Fällen eine Zweidrittelmehrheit) zustimmt UND
* wenn mindestens 232 befürwortende Stimmen abgegeben werden, d.h. 72,3 % der Gesamtzahl (etwa der gleiche Anteil wie vorher).
Darüber hinaus kann ein Mitgliedstaat fordern, dass überprüft wird, ob durch die befürwortenden Stimmen mindestens 62 % der Gesamtbevölkerung der EU vertreten werden. Kann dies nicht bestätigt werden, gilt der Beschluss als abgelehnt.
Javier Solana gibt der EU-Diplomatie ein Gesicht als Hoher Vertreter
für die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik.
Javier Solana(http://europa.eu.int/abc/images/javier_solana.jpg)
Solana wird übrigens den im Politik-Thread von mir bereits erwähnten neu geschaffenen Posten des EU-Außenministers ausüben, sobald die EU-Verfassung in Kraft tritt!!
Die Europäische Kommission: Der Motor der Union
Die Europäische Kommission ist hauptsächlich für das politische Tagesgeschäft in der Europäischen Union zuständig.
Sie erarbeitet Vorschläge für neue europäische Rechtsvorschriften, die sie dem Europäischen Parlament und dem Rat vorlegt. Sie ist verantwortlich für die praktische Umsetzung der EU-Aktivitäten und überwacht die Verwaltung des EU-Haushalts. Zudem wacht sie darüber, dass die europäischen Verträge und die europäischen Rechtsvorschriften eingehalten werden.
Die Europäische Kommission besteht aus 20 Frauen und Männern (die Zahl erhöht sich 2004) und wird von etwa 24 000 Beamten unterstützt. Der Präsident wird von den Regierungen der EU-Mitgliedstaaten ausgewählt und muss vom Europäischen Parlament bestätigt werden. Die weiteren Mitglieder der Kommission werden von den jeweiligen Mitgliedstaaten in Absprache mit dem künftigen Präsidenten ernannt und bedürfen ebenfalls der Bestätigung durch das Parlament. Die Kommission wird auf fünf Jahre ernannt; sie kann jedoch vor Ablauf dieser Zeit vom Parlament ihres Amtes enthoben werden.
Die Kommission ist unabhängig von den Regierungen der Mitgliedstaaten. Der Großteil ihrer Mitarbeiter arbeitet in Brüssel.
José Manuel Barroso steht als Präsident der Europäischen Kommission
an der Spitze des Exekutivorgans der EU.
José Manuel Barroso(http://europa.eu.int/abc/images/barroso.jpg)
Dieses "institutionelle Dreieck" erstellt die politischen Programme und Rechtsvorschriften (Richtlinien, Verordnungen und Entscheidungen), die in der ganzen EU gelten.
Grundsätzlich schlägt die Kommission neue EU-Rechtsvorschriften vor, aber angenommen werden sie vom Parlament und vom Rat.
Der Europäische Gerichtshof
Wenn gemeinsame Regelwerke in der EU beschlossen werden, ist natürlich auch sicherzustellen, dass sie in der Praxis eingehalten und überall gleich ausgelegt werden. Dies zu gewährleisten ist Aufgabe des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften. Er legt Rechtsstreitigkeiten über die Auslegung der EU-Verträge und EU-Rechtsvorschriften bei. Nationale Gerichte müssen sich bei Unsicherheiten in der Anwendung der EU-Rechtsvorschriften an den Gerichtshof wenden, und Einzelpersonen können beim Gerichtshof gegen EU-Organe klagen. Der Gerichtshof besteht aus jeweils einem unabhängigen Richter aus jedem EU-Land und hat seinen Sitz in Luxemburg.
Der Europäische Rechnungshof
Die Finanzmittel der EU müssen vorschriftsgemäß, wirtschaftlich und zweckgebunden verwendet werden. Der Rechnungshof, ein unabhängiges EU-Organ mit Sitz in Luxemburg, kontrolliert, wie und wofür dieses Geld ausgegeben wird. Der Rechnungshof strebt an, dass der Steuerzahler mehr Gegenwert für das Geld bekommt, das der EU zur Verfügung gestellt wird.
>Die Finanzinstitute:
Die Europäische Zentralbank
Die Europäische Zentralbank ist zuständig für die einheitliche Währung, den Euro. Als unabhängige Instanz entscheidet sie über die europäische Währungspolitik, wie beispielsweise die Höhe der Zinssätze. Das Hauptziel der Bank ist die Gewährleistung der Preisstabilität, d. h., sie will verhindern, dass die europäische Wirtschaft durch Inflation geschädigt wird. Aber die Währungspolitik spielt auch eine Rolle bei anderen politischen Zielsetzungen der EU. Die Europäische Zentralbank ist in Frankfurt am Main ansässig. Geleitet wird sie von einem Präsidenten und einem Direktorium in enger Zusammenarbeit mit den Zentralbanken der EU-Staaten.
Die Europäische Investitionsbank
Die Bank leiht Geld zur Finanzierung von Projekten, die im europäischen Interesse liegen, insbesondere für Projekte, die benachteiligten Regionen zugute kommen. So finanziert sie beispielsweise Bahnverbindungen, Autobahnen, Flughäfen, Umweltschutzmaßnahmen und, über Partnerbanken, Investitionen der kleinen und mittleren Unternehmen, die Arbeitsplätze schaffen und Wachstum fördern. Die Anleihen unterstützen auch den Erweiterungsprozess der Union sowie deren Entwicklungshilfepolitik. Die Bank hat ihren Sitz in Luxemburg und nimmt Geldmittel auf dem Kapitalmarkt auf. Als nicht gewinnorientierte Organisation kann sie zu günstigen Konditionen Geld leihen.
Der Europäische Investionsfonds
Dieser gewährt kleinen und mittleren Unternehmen Bürgschaften und Venture-Kapital.
>Beratende Gremien:
Der Wirtschafts- und Sozialausschuss
Unter den 222 Mitgliedern des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses (ab 2004 mehr) sind die wichtigsten Interessengruppen der EU vertreten: von den Arbeitgebern bis zu den Gewerkschaften und von den Verbrauchern bis zu den Umweltschützern. Der Ausschuss hat beratende Funktion und nimmt Stellung zu wichtigen Aspekten neuer EU-Initiativen. Mit diesem Gremium wird die gemeinsame europäische Tradition der Einbeziehung der Zivilgesellschaft in das politische Leben fortgesetzt.
Der Ausschuss der Regionen
Viele Entscheidungen in der EU wirken sich unmittelbar auf die kommunale und regionale Ebene aus. Über den Ausschuss der Regionen werden die kommunalen und regionalen Behörden gehört, bevor die EU Entscheidungen in so unterschiedlichen Bereichen wie Bildung, Gesundheit, Beschäftigung oder Verkehr fällt. Der Ausschuss besteht aus 222 Mitgliedern (ab 2004 mehr), darunter zahlreiche führende Regionalpolitiker und Bürgermeister.
>Der Bürgerbeauftragte:
Der Europäische Bürgerbeauftragte
Dieserschützt die europäischen Bürger und Unternehmen vor Missständen in der Verwaltung.
>Der Datenschutzbeauftragte:
Der Europäische Datenschutzbeauftragte
Der European Data Protection Supervisor (EDPS) sorgt dafür, dass die Organe und Einrichtungen der Gemeinschaft bei der Verarbeitung personenbezogener Daten den Schutz der Privatsphäre gewährleisten.
>Interinstitutionelle Gremien:
Das Amt für amtliche Veröffentlichungen der Europäischen Gemeinschaften
Es veröffentlicht, druckt und vertreibt Informationen über die EU und ihre Arbeit.
Das Europäische Amt für Personalauswahl
Es rekrutiert die Bediensteten der EU-Einrichtungen und anderer Gremien.
>Dezentrale Gremien:
* 16 spezialisierte Agenturen ("Gemeinschaftsagenturen") befassen sich mit besonderen fachlichen, wissenschaftlichen oder administrativen Aufgaben innerhalb des "Gemeinschaftsbereichs" der EU ("erste Säule" der Europäischen Union);
* Das Institut der Europäischen Union für Sicherheitsstudien und das Satellitenzentrum der Europäischen Union befassen sich mit besonderen Aufgaben im Zusammenhang mit der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik ("zweite Säule" der Europäischen Union);
* Europol und Eurojust tragen zur Koordinierung der polizeilichen und justiziellen Zusammenarbeit in Strafsachen bei ("dritte Säule" der Europäischen Union).
VERTRÄGE UND RECHT[/u]
Die europäische Integration beruht auf vier Gründungsverträgen:
* Dem Vertrag über die Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS), der am 18. April 1951 in Paris unterzeichnet worden ist, am 23. Juli 1952 in Kraft getreten und am 23. Juli 2002 ausgelaufen ist;
* Dem Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG);
* Dem Vertrag zur Gründung der Europäischen Atomgemeinschaft (Euratom), der (wie auch der EWG-Vertrag) am 25. März 1957 in Rom unterzeichnet worden und am 1. Januar 1958 in Kraft getreten ist. Diese Verträge werden oft als "Verträge von Rom" bezeichnet. Der Ausdruck "Vertrag von Rom" bezeichnet nur den EWG-Vertrag;
* Dem Vertrag über die Europäische Union,der am 7. Februar 1992 in Maastricht unterzeichnet worden und am 1. November 1993 in Kraft getreten ist. Durch den Vertrag von Maastricht wurde aus der "Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft" die "Europäische Gemeinschaft". Für einige Bereiche, z.B. "Verteidigung" und "Justiz und Inneres", wurden neue Formen der Zusammenarbeit zwischen den Regierungen der Mitgliedstaaten eingeführt. Durch Eingliederung dieser zwischenstaatlichen Zusammenarbeit in das bestehende "Gemeinschaftssystem" wurde durch den Vertrag von Maastricht eine neue politische und wirtschaftliche Struktur geschaffen, die drei "Säulen" umfasst: Die Europäische Union (EU).
Die Gründungsverträge sind mehrmals geändert worden, insbesondere mit dem Beitritt neuer Mitgliedstaaten 1973 (Dänemark, Irland und Vereinigtes Königreich), 1981 (Griechenland), 1986 (Spanien und Portugal) und 1995 (Österreich, Finnland und Schweden). Ferner sind weitreichende Reformen mit wesentlichen institutionellen Änderungen und neuen Zuständigkeitsbereichen für die Europäischen Organe erfolgt:
* Der Fusionsvertrag wurde am 8. April 1965 in Brüssel unterzeichnet und ist am 1. Juli 1967 in Kraft getreten. Er führte zur Einsetzung einer gemeinsamen Kommission und eines gemeinsamen Rates der damals drei Europäischen Gemeinschaften;
* Die Einheitliche Europäische Akte (EEA), die in Luxemburg und Den Haag unterzeichnet wurde, trat am 1. Juli 1987 in Kraft. Sie ermöglichte die zur Vollendung des Binnenmarkts erforderlichen Anpassungen.
* Der Vertrag von Amsterdam wurde am 2. Oktober 1997 unterzeichnet und trat am 1.Mai 1999 in Kraft. Er bewirkte Änderungen des EU-Vertrags und der EG-Verträge (Zahlen für die Artikel des EU-Vertrags anstatt Buchstaben).
* Der am 26. Februar 2001 unterzeichnete Vertrag von Nizza trat am 1. Februar 2003 in Kraft. Er bewirkt weitere Änderungen am EU-Vertrag und den EG-Verträgen: Änderung der Arbeitsweise der EU-Organe und Institutionen; das Abstimmen mit qualifizierter Mehrheit (anstatt Einstimmigkeit) wird in vielen Bereichen der EU-Beschlussfassung zur Regel.
Der Konvent über die Zukunft Europas und der Vertrag über den Beitritt von
zehn neuen Mitgliedstaaten, der am 16. April 2003 unterzeichnet wurde und am
1. Mai 2004 in Kraft trat, wird voraussichtlich weitere Vertragsänderungen
zur Folge haben.
DER EUROPÄISCHE WIRTSCHAFTSRAUM (EWR):[/u]
Mit 40 % des Welthandels der größte gemeinsame Markt der Welt. Er trat am 01.01.1994 in Kraft und umfasste die damals 12 EU-Staaten (Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Portugal und Spanien; Europäische Union) und 6 der damals 7 EFTA-Staaten (Finnland, Island, Liechtenstein, Österreich, Norwegen und Schweden) mit insgesamt 370 Millionen Menschen.
Die Schweiz schloss sich als einziger EFTA-Staat nicht dem EWR an.
Ziel des EWR ist die Verwirklichung des freien Waren-, Personen-, Dienstleistungs- und Kapitalverkehrs sowie die Kooperation in den Bereichen Umwelt, Bildung, Forschung, Entwicklung usw.
Derzeitige Mitglieder sind: alle 25 EU-Mitgliedsstaaten, sowie Island, Liechtenstein und Norwegen.
Die Europäische Freihandelsassoziation (EFTA):
EFTA ist die englische Abkürzung für European Free Trade Association. Es ist eine 1960 von Dänemark, Großbritannien, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweden und der Schweiz gegründete Freihandelszone mit Sitz in Genf.
Nach dem Beitritt Dänemarks, Großbritanniens (beide 1973), Portugals (1986), sowie Schwedens und Finnlands (beide 1995) zu der EU gehören ihr derzeit noch Island (seit 1970), Norwegen, Liechtenstein (seit 1991) und die Schweiz an. Seit 1. 1. 1994 bilden die EFTA (mit Ausnahme der Schweiz) und die EU-Staaten den Europäischen Wirtschaftsraum.
Als wirtschaftliches Gegengewicht zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) gegründet, sind die Ziele der EFTA Wirtschaftswachstum, Vollbeschäftigung und Erhöhung des Lebensstandards durch Beseitigung von Handelsbarrieren.
Im Gegensatz zur EU bildet sie keine Zollunion und betreibt keine gemeinsame Außenhandelspolitik. Starke wirtschaftliche Verflechtungen zwischen EFTA und EG führten 1973 zu einem Freihandelsabkommen. In den 90er Jahren wurden mit den Staaten Mittel- und Osteuropas Freihandelsabkommen abgeschlossen.
Seit dem 01.01.1995 bilden nur noch die Schweiz, Liechtenstein, Norwegen und Island die EFTA.
DIE KOMMISSARE:
Mitglieder der EU-Kommission unter Kommissionspräsident José Manuel Barroso (2004-2009)
(http://europa.eu.int/comm/commission_barroso/images/commissioners/barroso.jpg)José Manuel Barroso (http://europa.eu.int/comm/commission_barroso/images/f_pt.gif) (Portugiese)
Präsident
(http://europa.eu.int/comm/commission_barroso/images/commissioners/wallstrom.jpg)Margot Wallström (http://europa.eu.int/comm/commission_barroso/images/f_sv.gif) (Schwedin)
Vizepräsidentin
Institutionelle Beziehungen und Kommunikationsstrategie
(http://europa.eu.int/comm/commission_barroso/images/commissioners/verheugen.jpg)Günter Verheugen (http://europa.eu.int/comm/commission_barroso/images/f_de.gif) (Deutscher)
Vizepräsident
Unternehmen und Industrie
(http://europa.eu.int/comm/commission_barroso/images/commissioners/barrot.jpg)Jaques Barrot (http://europa.eu.int/comm/commission_barroso/images/f_fr.gif) (Franzose)
Vizepräsident
Verkehr
(http://europa.eu.int/comm/commission_barroso/images/commissioners/kallas.jpg)Siim Kallas (http://europa.eu.int/comm/commission_barroso/images/f_ee.gif) (Este)
Vizepräsident
Verwaltung, Audit und Betrugsbekämpfung
(http://europa.eu.int/comm/commission_barroso/images/commissioners/frattini.jpg)Franco Frattini (http://europa.eu.int/comm/commission_barroso/images/f_it.gif) (Italiener)
Vizepräsident
Justiz, Freiheit und Sicherheit
(http://europa.eu.int/comm/commission_barroso/images/commissioners/reding.jpg)Viviane Reding (http://europa.eu.int/comm/commission_barroso/images/f_lx.gif) (Luxemburgerin)
Informationsgesellschaft
und Medien
(http://europa.eu.int/comm/commission_barroso/images/commissioners/dimas.jpg)Stavros Dimas (http://europa.eu.int/comm/commission_barroso/images/f_el.gif) (Grieche)
Umwelt
(http://europa.eu.int/comm/commission_barroso/images/commissioners/almunia.jpg)Joaquín Almunia (http://europa.eu.int/comm/commission_barroso/images/f_es.gif) (Spanier)
Wirtschaft
und Währung
(http://europa.eu.int/comm/commission_barroso/images/commissioners/hubner.jpg)Danuta Hübner (http://europa.eu.int/comm/commission_barroso/images/f_pl.gif) (Polin)
Regionalpolitik
(http://europa.eu.int/comm/commission_barroso/images/commissioners/borg.jpg)Joe Borg (http://europa.eu.int/comm/commission_barroso/images/f_mt.gif) (Malteser)
Fischerei und maritime Angelegenheiten
(http://europa.eu.int/comm/commission_barroso/images/commissioners/grybauskaite.jpg)Dalia Grybauskaitė (http://europa.eu.int/comm/commission_barroso/images/f_lt.gif) (Lettin)
Finanzplanung
und Haushalt
(http://europa.eu.int/comm/commission_barroso/images/commissioners/potocnik.jpg)Janez Potočnik (http://europa.eu.int/comm/commission_barroso/images/f_sl.gif) (Slowene)
Wissenschaft
und Forschung
(http://europa.eu.int/comm/commission_barroso/images/commissioners/figel.jpg)Ján Figel' (http://europa.eu.int/comm/commission_barroso/images/f_sk.gif) (Slowake)
Allgemeine und berufliche Bildung, Kultur und Mehrsprachigkeit
(http://europa.eu.int/comm/commission_barroso/images/commissioners/kyprianou.jpg)Markos Kyprianou (http://europa.eu.int/comm/commission_barroso/images/f_cy.gif) (Zypriote)
Gesundheit und Verbraucherschutz
(http://europa.eu.int/comm/commission_barroso/images/commissioners/rehn.jpg)Olli Rehn (http://europa.eu.int/comm/commission_barroso/images/f_fi.gif) (Finne)
Erweiterung
(http://europa.eu.int/comm/commission_barroso/images/commissioners/michel.jpg)Louis Michel (http://europa.eu.int/comm/commission_barroso/images/f_be.gif) (Belgier)
Entwicklung und humanitäre Hilfe
(http://europa.eu.int/comm/commission_barroso/images/commissioners/kovacs.jpg)László Kovács (http://europa.eu.int/comm/commission_barroso/images/f_hu.gif) (Ungar)
Steuern und Zollunion
(http://europa.eu.int/comm/commission_barroso/images/commissioners/kroes.jpg)Neelie Kroes (http://europa.eu.int/comm/commission_barroso/images/f_nl.gif) (Niederländerin)
Wettbewerb
(http://europa.eu.int/comm/commission_barroso/images/commissioners/boel.jpg)Mariann Fischer Boel (http://europa.eu.int/comm/commission_barroso/images/f_da.gif) (Dänin)
Landwirtschaft und ländliche Entwicklung
(http://europa.eu.int/comm/commission_barroso/images/commissioners/ferrero.jpg)Benita Ferrero-Waldner (http://europa.eu.int/comm/commission_barroso/images/f_au.gif) (Österreicherin)
Außenbeziehungen
und europäische Nachbarschaftspolitik
(http://europa.eu.int/comm/commission_barroso/images/commissioners/mccreevy.jpg)Charlie McCreevy (http://europa.eu.int/comm/commission_barroso/images/f_ir.gif) (Ire)
Binnenmarkt und Dienstleistungen
(http://europa.eu.int/comm/commission_barroso/images/commissioners/spidla.jpg)Vladimir Špidla (http://europa.eu.int/comm/commission_barroso/images/f_ck.gif) (Tscheche)
Beschäftigung, soziale Angelegenheiten und Chancengleichheit
(http://europa.eu.int/comm/commission_barroso/images/commissioners/mandelson.jpg)Peter Mandelson (http://europa.eu.int/comm/commission_barroso/images/f_en.gif) (Brite)
Handel
(http://europa.eu.int/comm/commission_barroso/images/commissioners/piebalgs.jpg)Andris Piebalgs (http://europa.eu.int/comm/commission_barroso/images/f_lv.gif) (Lettone)
Energie
Danke Greg! Hab da gleich einiges neues gelesen!
Wobei mir dieser José Manuel Barroso überhaupt nicht zusagt, allein wenn die Fresse im TV sehe, könnte ich in :hauen:
Immer wieder nett, danke Greg :)
Gibt es eigentlich die Möglichkeit, hier auf einzelne Beiträge zu verlinken? So könnte man dann ja für diesen Thread eine Art Inhaltsverzeichnis in einem dafür gesonderten Thread (z. b. per Direktlink auf den passenden Post in diesem Thread kommen) kommen, so hätten wir unsere eigene kleine Kultboy-Bibiliothek ;)
Sicher geht das. Ist eine gute Idee!! Lass uns mal überlegen, wie das am besten zu bewerkstelligen wäre.
Ich würde sagen, am besten so ähnlich wie in dem Sammelthread "Klassiker zum legalen Download", soll heissen der Thread hier bleibt offen, wir eröffnen einen neuen in dem dann die ganzen Themengebiete geschrieben und verlinkt werden. Dann den neuen Thread auch schließen, damit es übersichtlich bleibt, man kann ja nachher die neuen Themen immer wieder reineditieren...
Wäre jetzt nur eine Idee, sonst noch jemand Vorschläge?
Ja das klingt gut! :oben:
Hab' jetzt mal begonnen, eine Übersicht für die Datenbank zur erstellen.
Es fehlt nur noch etwas an Srtruktur. Ich würde das Ganze gerne noch nach Themenfeldern (Politik, Geschichte, Geographie) sortieren, bin mir aber nicht ganz sicher, wie ich das am besten machen soll, da sich manche Bereiche überschneiden.
Dahingehend bitte ich um Vorschläge.
Manche Beiträge habe ich aus der Übersicht übrigens heraus gelassen. OldieGoldie's Übersicht der Menschenrechte beispielsweise ist zwar durchaus richtig, aber einfach unvollständig. Die gesamte "allgemeine Erklärung der Menschenrechte" würde da mehr Sinn machen, als nur Auszüge davon. Ich werde das aber noch vervollständigen, weil das ein sehr wichtiger und sinnvoller Punkt ist.
Für die Zukunft bitte ich daher auch um möglichst korrekte und vollständige Angaben.
Sehr gut gemacht Greg :)
Das mit den Unterteilungen ist wirklich problematisch, derzeit würden mir nur die Kategorien "Deutschland", "EU", "Religion", "Astronomie", "Sprachen", "Flüsse" einfallen, ist aber auch längt nicht alles mit abgearbeitet. Ist schwer, ich würde aber in jedem Fall alles was in Deutschland ist in eine Kategorie packen, und alles was sich um die EU im allgemeinen bewegt halt in eine "EU" Kategaorie..
Um den Ansatz von OldieGoldie zu Ende zu führen, hier die allgemeine Erklärung der Menschenrechte:
Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte[/size]
[size=8]Resolution 217 A (III) vom 10.12.1948[/size]
Präambel
Da die Anerkennung der angeborenen Würde und der gleichen und unveräußerlichen Rechte aller Mitglieder der Gemeinschaft der Menschen die Grundlage von Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt bildet,
da die Nichtanerkennung und Verachtung der Menschenrechte zu Akten der Barbarei geführt haben, die das Gewissen der Menschheit mit Empörung erfüllen, und da verkündet worden ist, daß einer Welt, in der die Menschen Rede- und Glaubensfreiheit und Freiheit von Furcht und Not genießen, das höchste Streben des Menschen gilt,
da es notwendig ist, die Menschenrechte durch die Herrschaft des Rechtes zu schützen, damit der Mensch nicht gezwungen wird, als letztes Mittel zum Aufstand gegen Tyrannei und Unterdrückung zu greifen,
da es notwendig ist, die Entwicklung freundschaftlicher Beziehungen zwischen den Nationen zu fördern,
da die Völker der Vereinten Nationen in der Charta ihren Glauben an die grundlegenden Menschenrechte, an die Würde und den Wert der menschlichen Person und an die Gleichberechtigung von Mann und Frau erneut bekräftigt und beschlossen haben, den sozialen Forschritt und bessere Lebensbedingungen in größerer Freiheit zu fördern,
da die Mitgliedstaaten sich verpflichtet haben, in Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen auf die allgemeine Achtung und Einhaltung der Menschenrechte und Grundfreiheiten hinzuwirken,
da ein gemeinsames Verständnis dieser Rechte und Freiheiten von größter Wichtigkeit für die volle Erfüllung dieser Verpflichtung ist,
verkündet die Generalversammlung
diese Allgemeine Erklärung der Menschenrechte als das von allen Völkern und Nationen zu erreichende gemeinsame Ideal, damit jeder einzelne und alle Organe der Gesellschaft sich diese Erklärung stets gegenwärtig halten und sich bemühen, durch Unterricht und Erziehung die Achtung vor diesen Rechten und Freiheiten zu fördern und durch fortschreitende nationale und internationale Maßnahmen ihre allgemeine und tatsächliche Anerkennung und Einhaltung durch die Bevölkerung der Mitgliedstaaten selbst wie auch durch die Bevölkerung der ihrer Hoheitsgewalt unterstehenden Gebiete zu gewährleisten.
Artikel 1
Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen.
Artikel 2
Jeder hat Anspruch auf die in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.
Des weiteren darf kein Unterschied gemacht werden auf Grund der politischen, rechtlichen oder internationalen Stellung des Landes oder Gebiets, dem eine Person angehört, gleichgültig ob dieses unabhängig ist, unter Treuhandschaft steht, keine Selbstregierung besitzt oder sonst in seiner Souveränität eingeschränkt ist ist.
Artikel 3
Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person.
Artikel 4
Niemand darf in Sklaverei oder Leibeigenschaft gehalten werden; Sklaverei und Sklavenhandel sind in allen ihren Formen verboten.
Artikel 5
Niemand darf der Folter oder grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe unterworfen werden.
Artikel 6
Jeder hat das Recht, überall als rechtsfähig anerkannt zu werden.
Artikel 7
Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich und haben ohne Unterschied Anspruch auf gleichen Schutz durch das Gesetz. Alle haben Anspruch auf gleichen Schutz gegen jede Diskriminierung, die gegen diese Erklärung verstößt, und gegen jede Aufhetzung zu einer derartigen Diskriminierung.
Artikel 8
Jeder hat Anspruch auf einen wirksamen Rechtsbehelf bei den zuständigen innerstaatlichen Gerichten gegen Handlungen, durch die seine ihm nach der Verfassung oder nach dem Gesetz zustehenen Grundrechte verletzt werden.
Artikel 9
Niemand darf willkürlich festgenommen, in Haft gehalten oder des Landes verwiesen werden.
Artikel 10
Jeder hat bei der Feststellung seiner Rechte und Pflichten sowie bei einer gegen ihn erhobenen strafrechtlichen Beschuldigung in voller Gleichheit Anspruch auf ein gerechtes und öffentliches Verfahren vor einem unabhängigen und unparteiischen Gericht.
Artikel 11
1. Jeder, der wegen einer strafbaren Handlung beschuldigt wird, hat das Recht, als unschuldig zu gelten, solange seine Schuld nicht in einem öffentlichen Verfahren, in dem er alle für seine Verteidigung notwendigen Garantien gehabt hat, gemäß dem Gesetz nachgewiesen ist.
2. Niemand darf wegen einer Handlung oder Unterlassung verurteilt werden, die zur Zeit ihrer Begehung nach innerstaatlichem oder internationalem Recht nicht strafbar war. Ebenso darf keine schwerere Strafe als die zum Zeitpunkt der Begehung der strafbaren Handlung angedrohte Strafe verhängt werden.
Artikel 12
Niemand darf willkürlichen Eingriffen in sein Privatleben, seine Familie, seine Wohnung und seinen Schriftverkehr oder Beeinträchtigungen seiner Ehre und seines Rufes ausgesetzt werden. Jeder hat Anspruch auf rechtlichen Schutz gegen solche Eingriffe oder Beeinträchtigungen.
Artikel 13
1. Jeder hat das Recht, sich innerhalb eines Staates frei zu bewegen und seinen Aufenthaltsort frei zu wählen.
2. Jeder hat das Recht, jedes Land, einschließlich seines eigenen, zu verlassen und in sein Land zurückzukehren.
Artikel 14
1. Jeder hat das Recht, in anderen Ländern vor Verfolgung Asyl zu suchen und zu genießen.
2. Dieses Recht kann nicht in Anspruch genommen werden im Falle einer Strafverfolgung, die tatsächlich auf Grund von Verbrechen nichtpolitischer Art oder auf Grund von Handlungen erfolgt, die gegen die Ziele und Grundsätze der Vereinten Nationen verstoßen.
Artikel 15
1. Jeder hat das Recht auf eine Staatsangehörigkeit.
2. Niemandem darf seine Staatsangehörigkeit willkürlich entzogen noch das Recht versagt werden, seine Staatsanghörigkeit zu wechseln.
Artikel 16
1. Heiratsfähige Frauen und Männer haben ohne Beschränkung auf Grund der Rasse, der Staatsangehörigkeit oder der Religion das Recht zu heiraten und eine Familie zu gründen. Sie haben bei der Eheschließung, während der Ehe und bei deren Auflösung gleiche Rechte.
2. Eine Ehe darf nur bei freier und uneingeschränkter Willenseinigung der künftigen Ehegatten geschlossen werden.
3. Die Familie ist die natürliche Grundeinheit der Gesellschaft und hat Anspruch auf Schutz durch Gesellschaft und Staat.
Artikel 17
1. Jeder hat das Recht, sowohl allein als auch in Gemeinschaft mit anderen Eigentum innezuhaben.
2. Niemand darf willkürlich seines Eigentums beraubt werden.
Artikel 18
Jeder hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht schließt die Freiheit ein, seine Religion oder Überzeugung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Kulthandlungen zu bekennen.
Artikel 19
Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.
Artikel 20
1. Alle Menschen haben das Recht, sich friedlich zu versammeln und zu Vereinigungen zusammenzuschließen.
2. Niemand darf gezwungen werden, einer Vereinigung anzugehören.
Artikel 21
1. Jeder hat das Recht, an der Gestaltung der öffentlichen Angelegenheiten seines Landes unmittelbar oder durch frei gewählte Vertreter mitzuwirken.
2. Jeder hat das Recht auf gleichen Zugang zu öffentlichen Ämtern in seinem Lande.
3. Der Wille des Volkes bildet die Grundlage für die Autorität der öffentlichen Gewalt; dieser Wille muß durch regelmäßige, unverfälschte, allgemeine und gleiche Wahlen mit geheimer Stimmabgabe oder in einem gleichwertigen freien Wahlverfahren zum Ausdruck kommen.
Artikel 22
Jeder hat als Mitglied der Gesellschaft das Recht auf soziale Sicherheit und Anspruch darauf, durch innerstaatliche Maßnahmen und internationale Zusammenarbeit sowie unter Berücksichtigung der Organisation und der Mittel jedes Staates in den Genuß der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte zu gelangen, die für seine Würde und die freie Entwicklung seiner Persönlichkeit unentbehrlich sind.
Artikel 23
1. Jeder hat das Recht auf Arbeit, auf freie Berufswahl, auf gerechte und befriedigende Arbeitsbedingungen sowie auf Schutz vor Arbeitslosigkeit.
2. Jeder, ohne Unterschied, hat das Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit.
3. Jeder, der arbeitet, hat das Recht auf gerechte und befriedigende Entlohnung, die ihm und seiner Familie eine der menschlichen Würde entsprechende Existenz sichert, gegebenenfalls ergänzt durch andere soziale Schutzmaßnahmen.
4. Jeder hat das Recht, zum Schutz seiner Interessen Gewerkschaften zu bilden und solchen beizutreten.
Artikel 24
Jeder hat das Recht auf Erholung und Freizeit und insbesondere auf eine vernünftige Begrenzung der Arbeitszeit und regelmäßigen bezahlten Urlaub.
Artikel 25
1. Jeder hat das Recht auf einen Lebensstandard, der seine und seiner Familie Gesundheit und Wohl gewährleistet, einschließlich Nahrung, Kleidung, Wohnung, ärztliche Versorgung und notwendige soziale Leistungen gewährleistet sowie das Recht auf Sicherheit im Falle von Arbeitslosigkeit, Krankheit, Invalidität oder Verwitwung, im Alter sowie bei anderweitigem Verlust seiner Unterhaltsmittel durch unverschuldete Umstände.
2. Mütter und Kinder haben Anspruch auf besondere Fürsorge und Unterstützung. Alle Kinder, eheliche wie außereheliche, genießen den gleichen sozialen Schutz.
Artikel 26
1. Jeder hat das Recht auf Bildung. Die Bildung ist unentgeltlich, zum mindesten der Grundschulunterricht und die grundlegende Bildung. Der Grundschulunterricht ist obligatorisch. Fach- und Berufsschulunterricht müssen allgemein verfügbar gemacht werden, und der Hochschulunterricht muß allen gleichermaßen entsprechend ihren Fähigkeiten offenstehen.
2. Die Bildung muß auf die volle Entfaltung der menschlichen Persönlichkeit und auf die Stärkung der Achtung vor den Menschenrechten und Grundfreiheiten gerichtet sein. Sie muß zu Verständnis, Toleranz und Freundschaft zwischen allen Nationen und allen rassischen oder religiösen Gruppen beitragen und der Tätigkeit der Vereinten Nationen für die Wahrung des Friedens förderlich sein.
3. Die Eltern haben ein vorrangiges Recht, die Art der Bildung zu wählen, die ihren Kindern zuteil werden soll.
Artikel 27
1. Jeder hat das Recht, am kulturellen Leben der Gemeinschaft frei teilzunehmen, sich an den Künsten zu erfreuen und am wissenschaftlichen Fortschritt und dessen Errungenschaften teilzuhaben.
2. Jeder hat das Recht auf Schutz der geistigen und materiellen Interessen, die ihm als Urheber von Werken der Wissenschaft, Literatur oder Kunst erwachsen.
Artikel 28
Jeder hat Anspruch auf eine soziale und internationale Ordnung, in der die in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten voll verwirklicht werden können.
Artikel 29
1. Jeder hat Pflichten gegenüber der Gemeinschaft, in der allein die freie und volle Entfaltung seiner Persönlichkeit möglich ist.
2. Jeder ist bei der Ausübung seiner Rechte und Freiheiten nur den Beschränkungen unterworfen, die das Gesetz ausschließlich zu dem Zweck vorsieht, die Anerkennung und Achtung der Rechte und Freiheiten anderer zu sichern und den gerechten Anforderungen der Moral, der öffentlichen Ordnung und des allgemeinen Wohles in einer demokratischen Gesellschaft zu genügen.
3. Diese Rechte und Freiheiten dürfen in keinem Fall im Widerspruch zu den Zielen und Grundsätzen der Vereinten Nationen ausgeübt werden.
Artikel 30
Keine Bestimmung dieser Erklärung darf dahin ausgelegt werden, daß sie für einen Staat, eine Gruppe oder eine Person irgendein Recht begründet, eine Tätigkeit auszuüben oder eine Handlung zu begehen, welche die Beseitigung der in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten zum Ziel hat.
Zwar bin ich kein religiöser Mensch und auch nicht unbedingt ein Freund der Kirche, dennoch halte ich die "zehn Gebote" für sehr sinnvolle Richtlinien (abgesehen von den auf Gott bezogenen Geboten, die nur dann Sinn machen, wenn man an einen solchen glaubt). Daher hier...
Die zehn Gebote!!
Gottes Zehn Gebote
[size=8](Quelle: 2. Mose 20:1-17; Lutherbibel, Standardausgabe 1984)[/size]
1. Ich bin der Herr, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt habe. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.
2. Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist: Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer, die mich hassen, aber Barmherzigkeit erweist an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten.
3. Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht.
4. Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligest. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun. Aber am siebenten Tage ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun, auch nicht dein Sohn, deine Tochter, dein Knecht, deine Magd, dein Vieh, auch nicht dein Fremdling, der in deiner Stadt lebt. Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der Herr den Sabbattag und heiligte ihn.
5. Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf dass du lange lebest in dem Lande, das dir der Herr, dein Gott, geben wird.
6. Du sollst nicht töten.
7. Du sollst nicht ehebrechen.
8. Du sollst nicht stehlen.
9. Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.
10. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Rind, Esel noch alles, was dein Nächster hat.
Je nach Zählung (jüdischer, orthodoxer und reformierter, wie hier der lutheranischen oder gar nach dem katholischen Katechismus) unterscheiden sich diese Gebote übrigens leicht und sind teilweise in ihrer Reihenfolge vertauscht. So gibt es beispielsweise im katholischen Katechismus ein Gebot "Du sollst nicht Unkeuschheit treiben" anstelle von "Du sollst nicht ehebrechen"!!
So, mal wieder etwas updaten:
die 7 Weltwunder:
1 Pyramiden von Gizeh
Gizeh bei Kairo (Ägypten)
um 2590-2470 v. Chr.
noch erhalten
2 Zeusstatue des Phidias
Olympia (Griechenland)
5. Jh. v. Chr.
durch Brand zerstört
3 Tempel der Artemis
Ephesus (Türkei)
6. Jh. v. Chr.
262 n. Chr. zerstört
4 Grabmal von Mausolos
Halikarnassos (Türkei)
um 325 v. Chr.
völlig zerstört
5 Hängender Garten der Semiramis
Babylon (Irak)
unbekannt
völlig zerstört
6 Helios-Koloss
Rhodos (Griechenland)
292-280 v. Chr.
224 v. Chr. eingestürzt
7 Leuchtturm von Pharos
Alexandria (Ägypten)
270 v. Chr.
1375 durch Erdbeben zerstört
----------------------------------------------------------------------------------------------
wenn sich jetzt einige Civilization Geschädigte Fragen, wo denn die chinesische Mauer sei, mit der wurde zwar im Altertum begonnen, aber sie wurde erst im so gesehenden Mittelalter fertiggestellt, daher zählt sie nicht zu den Weltwundern, da diese sich nur auf die Antike beziehen.
(@Greg: bitte nachher einfügen :))
Oh ja, wie konnten wir die bislang nur vergessen? :eek: Hab's bereits in die Übersicht eingefügt. :)
Hm, ich dachte immer die Chinesische Mauer wäre wirklich ein Weltwunder?! Wieder was dazu gelernt!
Na dann vote mal fleissig hier (http://cms.n7w.com/index.php?id=2) mit. Da werden gerade (und noch fast 2 Jahre) die 7 Weltwunder der Neuzeit gesucht. Die chinesische Mauer liegt ziemlich gut im Rennen auf Platz 1. ;)
Beste Deutsche Platzierung übrigens der Dom in Aachen, immerhin auf Platz 24. ich habe Allerdings keine Ahnung, was das Münchner Olympiastadion in der Auswahlliste zu suchen hat. :rolleyes:
Und das Internet suche ich auch vergebens... :D
Ach und eigentlich war ich sogar der Meinung, es gäbe bereits eine "neue" Weltwunderliste... hmm...
Nicht nur du Kultie, ich war auch lang in der Annahme...
Wie gesagt, in der "offiziellen" Liste gelten halt nur die Wunder aus der Antike, und da war die chinesische Mauer noch nicht fertig gestellt.
das mit den "neuen" Weltwundern: Schwachsinn :D ;)
bei allem Respekt, so ein Eifelturm ist sicherlich ein feines und stolzes Bauwerk, aber wenn ich das mal mit den Pyramiden vergleiche, und vor allem, wann die Pyramiden und mit welchen Mitteln sie erbaut wurden, und wann der Eifelturm, dann läuft da irgendwas schief...
Wie gesagt, die Gebäude in der Liste sind fast alles beeindruckende Bauwerke, das streitet keiner ab. Aber damit soll man es dann bitte doch auch belassen, im Endeffekt weiß danach wahrscheinlich keiner mehr, welches Weltwunder wo und in welcher Liste offiziell annerkannt ist.
Warum hat da eigentlich noch keiner Kultboy.com vorgeschlagen ;) ?
@suk: nein, offziell gibt es wohl nur die Liste, allerdings hab ich auch schon von teils anderen Listen gehört, die sind aber wohl (glücklicherweise) wirklich nicht anerkannt. ´
weiteres zum Thema siehe auch die Wikipedia Sektion (http://de.wikipedia.org/wiki/Weltwunder)
Wie? Kultboy.com als Weltwunder? Übetreiben wir da nicht ein bissi? :ballon
Finde die Suche nach den neuen sieben Weltwundern auch reichlich bescheuert.
Sicher, das sind allesamt großartige Bauwerke von Menschenhand in dieser Liste, aber man müsste wirklich genau abwägen, welches Projekt in welcher Epoche in welchem Kulturkreis mit welchen Mitteln erstellt wurde, um wirklich auszumachen, welche Gebäude die größten "Wunder" darstellen.
Denn das ist ja der Hintergrund der Idee eines "Weltwunders" - dass es eben kaum zu glauben ist, dass diese zum jeweiligen Zeitpunkt von Menschenhand fertiggestellt werden konnten.
Lasst die (originalen) sieben Weltwunder in Ruhe und freut Euch über die vielen tollen Bauwerke, die der Mensch seitdem geschaffen hat, aber sieben neue Weltwunder brauchen wir nun wirklich nicht.
Ich bin mir auch relativ sicher, dass diese Wahl ausserhalb des Internets keine große Bedeutung haben wird und in ein paar Jährchen wieder ziemlich in Vergessenheit geraten sein wird.
HA. Darüber lässt sich trefflich streiten. :D
Ich finde die Suche nach neuen "Weltwundern" gut und richtig.
Mal ernsthaft - was nützt eine Liste mit 7 Weltwundern, wenn heute nur noch eines davon steht und sich selbst Gelehrte bei anderen nicht sicher sind, wie genau sie wirklich aussahen und wo genau sie gestanden haben sollen (beides trifft z.B. auf den Koloss von Rhodos zu - bis heute ist nicht mal endgültig sicher, ob es diesen Koloss überhaupt gab). Und nur weil sich irgendwann vor hunderten Jahren einer hingesetzt hat und ne knappe Liste mit tollen Bauwerken gemacht hat, soll das jetzt das Non plus Ultra sein? Nicht mit mir... :D
Bauwerke wie eben die Chinesische Mauer oder der Potala-Palast (auf einem 3.700 Meter hohem Berg erbaut!) sind unbedingt würdig, als Weltwunder der Neuzeit zu gelten.
Schaut euch doch die aktuelle Top 7 an:
Great Wall of China, China
Potala Palace, Lhasa, Tibet, China
Taj Mahal, India
Colosseum, Rome, Italy
Pyramids of Chichen Itza, Yucatan, Mexico
Statues of Easter Island, Chile
Tower of Pisa, Italy
Bis auf den Turm von Pisa vielleicht (an dessen Stelle würde bei mir Angkor Wat kommen), sind das alles ungemein beeindruckende Bauwerke. Und ja nun auch nicht erst in den letzten 30 Jahren entstanden... das sind genauso altertümliche Meisterwerke, wie die alten Weltwunder, von denen heute kaum einer wirklich weiß, wie toll sie tatsächlich waren. Was machte denn die "Hängenden Gärten" so toll? Oder die Zeus-Statue? Den Leuchtturm von Alexandria? Vom Aussehen des Leuchtturms gibt es ein Dutzend verschiedene Überlieferungen.
Und da es sich hier nicht um nen 2 Wochen Vote, sondern um ein mehrere Jahre dauerndes Projekt handelt, sollte an dem endgültigem Ergebnis, auch nichts zu rütteln sein. Ausser natürlich die bekloppten Amis kriegen Wind davon und voten ihre scheiß Freiheitsstatue oder das bescheuerte Empire State Building ganz nach vorne...
Der schiefe Turm ein Weltwunder? LOL Eines der größten Debakel der Baukunst soll ein Weltwunder sein! LOL Also echt, tut mir leid, aber sowas ist echt mies. Würde der Turm noch ohne irgend ein zu tun stehen, OK, aber das würde er auch nicht mehr, also Müll.
ZitatDer schiefe Turm ein Weltwunder? LOL Eines der größten Debakel der Baukunst soll ein Weltwunder sein!
:lol: Wo er recht hat, hat er recht... :lol:
@suk
Natürlich ist es nicht ganz falsch, dass die Sieben Weltwunder für den heutigen Mensch ein wenig enttäuschend sind. Bis auf die Pyramiden von Gizeh kann man keines mehr davon bewundern und ihr tatsächliches Aussehen ist nur vage bekannt.
Aber gerade das zeigt für mich, was die Sieben Weltwunder sind. Sie sind ein Stück Geschichte der Antike. Die Sieben wurde als mystische Zahl augewählt, die für Vollkommenheit stand. Mit der Auswahl tat man sich schon damals schwer. Es entstand schon im 3. Jahrhundert v. Chr. eine erste Weltwunderreihe, in der noch die Stadtmauern von Babylon anstelle des damals noch nicht erbauten Leuchtturms Pharos enthalten war. Die Weltwunderreihe, die aber dann der gute Antipater von Sidon im 2. Jahrhundert v. Chr. festhielt, hat bis heute Bestand.
Es wurden seitdem unzählige neuer Listen erstellt, teilweise mit bis zu 50 Wundern. Darauf waren beispielsweise der Pergamon Altar, der Haiga Sophia zu Istambul, das Kolosseum zu Rom und sogar die gesamte Stadt Rom zu finden. Im Mittelalter wurde sogar die Arche Noah zum Weltwunder erklärt.
Bis heute hat aber nur die eine Weltwunderreihe des Antipater von Sidon Geltung. Ich kann Dir auch genau sagen, warum das so ist und warum sich das niemals ändern wird:
Weil es bei den Weltwundern nicht darum geht, ob sie heute noch genauso faszinieren wie damals, oder ob die Hängenden Gärten heute wie ein lächerliches Kräutergärtchen wirken würden. Die Wunder stehen für die Fähigkeit des Menschen, Bauwerke zu erschaffen, die auf die Bewohner der Antike derart gewaltig gewirkt haben müssen, dass sie sie zu Weltwundern erklärten. Sie sind ein Teil der Geschichte und repräsentieren die Zeit, als der Mensch begann, sich unglaubliches Wissen anzueignen, neue Theorien und Wissenschaften zu entwickeln und mit Hilfe dieser nicht mehr nur Lehmhütten und Holzhäuser zu bauen, sondern gewaltige Monumente von ungekanntem Ausmaß.
Sie haben reinen Symbolcharakter, daher ist es auch völlig egal, ob die Stadtmauern von Babylon gewaltiger waren als der Leuchtturm von Alexandria oder ob aktuellere Bauwerke wie das Taj Mahal oder Versailles noch beeindruckender als die alten Wunder sind oder es wären, wenn diese noch stünden.
So jedenfalls sehe ich das.
Und wenn jetzt die coole groovy Internet-Community daherkommt und sich ihre neuen sieben Wunder zusammenvoted, dann kann sie das gerne tun, so wie es in den letzten 2200 Jahren schon zigfach getan wurde. Aber auch diese neue Liste wird irgendwann wieder vergessen sein, weil das so einfach nicht funktioniert. Prinzipiell müsste sich jede zweite Generation ihre Weltwunder neu zusammenwählen und auch über die Zahl könnte man sich streiten. Warum heute noch sieben Wunder, wo doch die Zahl kaum noch besondere Bedeutung hat? Warum nicht zehn? Oder hundert?
Wie gesagt, die Sieben alten Weltwunder sind mittlerweile ein Teil der Menschheitsgeschichte, keine reele Meßlatte für die großartigsten Bauwerke der Erde.
Man könnte sich jetzt lang und breit darüber streiten, warum sich gerade diese eine Wunderreihe durchgesetzt hat, aber es ist nun mal einfach so. Es gab im Mittlealter ja auch über tausend verschiende Reinheitsgebote, durchgesetzt hat sich nur dieses eine von 1516.
Mich nervt vor allem, dass mittlerweile einfach alles versucht wird, wieder neu aufzukochen. Worldwonders - The Remake, so wie heute alles immer wieder neu aufgelegt werden muss. Lieder, Filme, Live Aid und sogar der Golfkrieg. :rolleyes:
Du bist so retro! :D
Naja gut. Bei der Diskussion drehen wir uns im Kreise. Wie bei fast allen "Sinn-Diskussionen". :ka:
Nö, ich finde, in dem Fall hat das mit "retro sein" nichts zu tun. Ich finde nur, man sollte lieber etwas neues, sinnvolles kreieren, anstatt die Sieben Weltwunder zu "remastern". ;)
Versteh ich nicht. Macht es für Dich einen Unterschied, ob diese Liste dann "Weltwunder der Neuzeit" oder meinetwegen "Wundersamste Bauwerke der Neuzeit" heißen würde?
Es wird immer wieder unglaublich beeindruckende Bauwerke geben in der Menschheit. Und was spricht dagegen alle paar tausend (!!) Jahre mal ein Update zu machen? Mir ist die Chinesische Mauer oder Taj Mahal jedenfalls näher als ein vor Jahrhunderten eingestürzter Leuchtturm. Ich lebe nunmal jetzt und nicht damals...
ZitatMacht es für Dich einen Unterschied, ob diese Liste dann "Weltwunder der Neuzeit" oder meinetwegen "Wundersamste Bauwerke der Neuzeit" heißen würde?
Einen gewissen Unterschied würde das schon machen, ja. Denn wenn man auf irgend eine Art und Weise die großartigsten Bauwerke der Neuzeit in einer Liste küren will, dann kann man das ja gerne tun - ist absolut nichts gegen einzuwenden.
Die Sieben Weltwunder sind aber (meines Erachtens) ein Stück Weltgeschichte mit eher symbolischem Charakter und haben damit nichts zu tun.
Habt ihr euch schonmal darüber Gedanken gemacht, das es ja zwar die normalen Zeitzonen gibt, aber es ja auch schon auf wenige Kilometer eine ganz normale "Zeitverschiebung" gibt? Hatte das Thema heute Abend bei einem Telefonat mit einer guten Freundin und da ich das zwar in meiner sehr guten polytechnischen DDR Schulbildung gelernt hatte, aber nicht mehr ganz korrekt zusammenbekam (in groben Zügen natürlich schon ;), hab ich mich eben hingesetzt und das nochmal nachgerechnet.
Ich hoffe ich habe keinen Denkfehler drin, falls doch bitte ich um Berichtigung. Für euch zur Allgemeinbildung und zum Probelesen hier die Mail, die ich ihr gerade geschickt habe:
"Es gibt 360 Längengrade. Um die Sache etwas übersichtlich zu halten, wurden diese 360 Längengrade in 24 Zeitzonen aufgeteilt. Passend zur Zeiteinteilung, besteht also von Zone zu Zone genau eine Stunde Differenz. 360 Längengrade durch 24 Zeitzonen ergeben pro Zeitzone 15 Längengrade. Und 60 Minuten durch 15 Längengrade ergeben pro Längengrad 4 Minuten Differenz.
Der sogenannte Null Meridian, liegt ja (wie Du eigentlich wissen solltest) in Greenwich, England. Von dort aus misst man die Längengrade in 180° östliche Richtung bzw. 180° westliche Richtung. Deutschland befindet sich demnach zwischen dem 5. und dem 15. Längengrad östliche Richtung. Macht also in gesamt Deutschland von Grenze zu Grenze eine reale Zeitdifferenz von 40 Minuten. Frankfurt liegt auf Höhe des 8. Längengrades, Berlin auf Höhe des 13. Längengrades. Demnach befinden sich zwischen uns 5 Längengrade Unterschied, was (nach Adam Riese) ganz genau 20 Minuten reale Zeitverschiebung ausmacht. Soll heissen, wenn ich die Mail jetzt hier um 21:30 abschicke, schicke ich Sie bei Dir quasi um 21:10 ab. Du könntest sie also im Prinzip schon erhalten, bevor ich sie abgeschickt habe. Die Sache hat nur den Haken, des es hier bei mir gerade auch nicht wirklich 21:30 ist. Aber die genau Zeit rechne ich mir jetzt nicht noch aus. ;)"
Anscheinend wurden diese Zeitzonen im Aufkommen des Eisenbahnzeitalters festgelegt, weil ständig Zeitumstellungen in den Fahrplänen berücksichtigt werden mussten.
Bei Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Zeitzonen) kann man es genau nachlesen. Echt ein interessantes Thema, vor allem auf Grund der zahlreichen Ausnahmefällen, der Sommerzeit/Winterzeit oder der einheitlich koordinierten Weltzeit an den Polen.
ZitatDie Allgemeine Erklärung der Menschenrechte[/size]
Die könnt ihr auch als PDF haben:
http://www.admin.ch/ch/d/sr/0.1.html (http://www.admin.ch/ch/d/sr/0.1.html)
Menschenrechtserklärung:
http://www.admin.ch/ch/d/sr/c0_101.html (http://www.admin.ch/ch/d/sr/c0_101.html)
oder etwas wichtiger, die EMRK:
http://www.admin.ch/ch/d/sr/c0_101.html (http://www.admin.ch/ch/d/sr/c0_101.html)
Ich bin grad einen Fall am lösen... muss sie fleissig anwenden
B)
Nette Verweise, ist mir aber alles zu "trocken". Menschrechte? Interessiert mich nicht wirklich...
@Elvis
Darf man auch Fragen um was es geht in deinen Fall?
Zitat@Elvis
Darf man auch Fragen um was es geht in deinen Fall?
Ist eine Arbeit für mein Jus-Studium.
1)
Eine 12jährige Türkin (islamischer Glauben) muss in ein Klassenlager. Die Eltern befürchten, dass die religiösen Speisevorschriften in dem Lager nicht missachtet werden, ausserdem befürchten sie, dass die Zimmer nicht streng nach Mädchen und Jungen getrennt seien und damit wiederum gegen die Religion verstossen werden.
Das Verwaltungsgericht vom Kanton hat die Dispens von dem Klassenlager abgewiesen. Was für Rechtsmittel kann die Familie ergreifen? Wie wird das Gericht entscheiden (+ Begründung)?
Ändert sich etwas, wenn das Mädchen beim Lager teilnehmen will, aber die Eltern dies nicht möchten?
2) Einer islamischen Lehrerin wurde verboten, in einer schweizer Schule ihr Kopftuch (welches sie aus religiösen Gründen trägt) zu tragen.
Was kann sie dagegen tun? Wie wird das Gericht entscheiden und warum?
Also wenn ich mir die zwei Punkte von dir durchlese Elvis, kann ich nur zu einen Entschlus kommen, schaft die Relegionen ab!!! Das ist doch echt lächerlich, vorallem Beispiel 1! :crazy:
Puh, also sowas wäre für mich gar nix. :ks:
ZitatAlso wenn ich mir die zwei Punkte von dir durchlese Elvis, kann ich nur zu einen Entschlus kommen, schaft die Relegionen ab!!! Das ist doch echt lächerlich, vorallem Beispiel 1! :crazy:
Nein, das sind Probleme, die immer wieder vorkommen. Insbesondere, wenn Christen und Moslems aufeinander treffen. Das gleiche oder ähnliche Probleme tauchen verstärkt auf, wenn Islam-Länder in die EU aufgenommen werden.
Da liegt viel (politisches) Konfliktpotential.
Naja, zur zweiten Frage gibts ja in D auch ein Gerichtsurteil, wonach religiöse Symbole ja wohl verboten wären - nur was ist mit dem Kreuz?? (oder bring ich da was durcheinander, in meinem angetrunkenem Zustand?)
ZitatNaja, zur zweiten Frage gibts ja in D auch ein Gerichtsurteil, wonach religiöse Symbole ja wohl verboten wären - nur was ist mit dem Kreuz?? (oder bring ich da was durcheinander, in meinem angetrunkenem Zustand?)
Das Kruzifix als religiöses Symbol ist in einer Institution, die von Gesetz her religionsneutral sein muss, verboten.
Schüler jeden Tag zum Beten auffordern würde auch gegen Grundrechte verstossen.
A propos "new 7 wonders"...
seit dem 01. Januar stehen die 21 Finalisten (http://www.n7w.com/voting1f.php) fest. Immerhin ein Auswahl würdiger Kandidaten. In einem Jahr kennen wir dann die sieben neuen Weltwunder. :rolleyes:
Also wenn die pyramiden dann nicht dabei sind, dann weiss ich echt nicht...
Ich versteh nicht, warum die Pyramiden jetzt wieder dabei sind. Sie sind doch schon "Weltwunder der Antike"...
Diese Weltwunder Geschichte ist eh der größte Scheiss, sorry. Meiner Meinung gibt es derer 7, und fertig....
Und ja, die Pyramiden gehören ebenso wie
- der Leuchturm von Aleandria
- die Hängenden Gärten der Serimanis
- der Zeus Amphidias Statue
- dem Temel der Diane
- dem Koloss von Rhodoss
- der Leuchtturm von Alexandria
dazu :D
(und der Rest ist eh Kindersche***:::
@suk
Weil es die Pyramiden noch gibt? ;)
Was zb. die oper von sydney in der liste zu suchen hat, bleibt mir jedoch ein rätsel. :rolleyes:
Oder die Freiheitsstatue - die ist zwar mit am berühmtesten und für die Amerikaner hat sie einen großen Symbolwert, aber sonderlich eindrucksvoll ist sie nicht. Mit Sockel, der schon über die Hälfte des Bauwerks ausmacht, ist sie gerade mal knapp über 100 Meter hoch und im Vergleich zum benachbarten Manhattan geht sie gnadenlos unter, weil dort im Prinzip jedes Wohnhaus schon so groß ist.
Wer wie ich schon davor stand, wird bestätigen können, dass sie alles andere als eindrucksvoll wirkt. Na ja, sie hat den Ghostbusters II-Bonus und steht für "Freiheit". Vielleicht ja deshalb... -_-
Ich habe übrigens mal auf Seite 1 die dreizehn veralteten Bundesminister durch die vierzehn neuen ersetzt. Man muss ja immer auf dem neuesten Stand bleiben!! :oben:
Hoffentlich gibt's nicht bald wieder Neuwahlen, das ist eine ganz schöne Arbeit jedesmal... :angst: :D
Wieso sind die neuen Weltwunder überhaupt alle so alt? Einige hätten schon bei den ersten dabei sein können, wenn die Griechen auch bei den Barbaren gesucht hätten. Die meisten anderen könnten auch eher Weltwunder des Mittelalters sein. Hätte doch min. das Empire State Building erwartet, denn das ist für mich eines der Weltwunder der Neuzeit.
ZitatHätte doch min. das Empire State Building erwartet, denn das ist für mich eines der Weltwunder der Neuzeit.
:ndenk:
Würde ich jetzt auch nicht sagen. Darf man fragen, wieso es für Dich in die engere Auswahl kommt?
Naja, für die damalige Zeit wars halt eine echte Herausforderung und extrem schwer zu bauen. Außerdem ists halt aus der Neuzeit! Die heutigen Extremehochhäuser sind ja im Grunde viel leichter zu bauen als damals das Empire State Builiding.